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Münster, 30.9.2016
Lettland: Krankenschwestern protestieren gegen geringe Bezahlung und Überlastung PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 29. September 2016 um 14:45 Uhr

Gewerkschafter: Freund Hein liebt Lettland

ProtestballonDer Protest war überwiegend weiblich. Am 29.9.2016 bekundeten Krankenschwestern und ihre Kollegen aus Arztpraxen und Krankenhäusern ihren Unmut. Die Lettische Gewerkschaft der Bediensteten in den Gesundheits- und Sozialberufen (LVSADA) hatte zur Demonstration vor dem Parlament aufgerufen. Laut der Nachrichtenagentur LETA versammelten sich etwa 300 bis 350 Menschen und sahen zur aufgebauten Bühne. LVSADA-Vorsitzender Valdis Keris erinnerte daran, dass die lettische Regierung gerade mal drei Prozent des BIP für die staatliche Gesundheitsversorgung aufwende. Das ist nicht einmal die Hälfte dessen, was andere EU-Länder im Durchschnitt vorsehen. Er rief der Menge zu, dass man die Kraft des Geistes und der Kunst nutzen müsse, wenn die Politiker weiterhin die Forderungen überhörten. Danach überließ er die Tribüne einer schwarzen Gestalt - Freund Hein mit der Sense.

Der Preis des Lebens? Foto: LP

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Survival Kit 8: Fotos von der Ausstellung PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 24. September 2016 um 17:16 Uhr

Am 25.9.2016 endet das Kunstfestival Survival Kit 8 zum Thema "Akupunktur der Gesellschaft". Die Ausstellung findet in diesem Jahr in der leerstehenden Stritzky-Villa statt. Wenn Sie auf "Weiterlesen" klicken, können Sie Fotos von der Villa und von den Kunstwerken betrachten. Ein abschließender Bericht zu der diesjährigen Survival-Kit-Veranstaltung wird noch folgen.

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Lettische Regierung will weiterhin CETA und TTIP PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 22. September 2016 um 16:07 Uhr

Hoffnung auf Wachstum oder Furcht vor Privatisierung

Anti-TTIP-Proteste in LondonDie Proteste gegen die Freihandelsabkommen der EU mit Kanada und den USA sind auch an der Rigaer Bucht vernommen worden. Artjoms Konohovs berichtete am 22.9.2016 über die Debatten zwischen Experten und Politikern. In seinem viertelstündigen Beitrag für die Radiosendung Īstenības izteiksme 15 minūtēs kamen Befürworter und Kritiker zu Wort. So stellte Konohovs die skeptische österreichische Position dar: Kanzler Christian Kern will, dass weiterhin Politiker über Privatisierungen und Deregulierungen entscheiden und nicht andere. Zwar unterstütze seine Regierung den Freihandel, aber in den Verträgen seien auch Bestimmungen zur Deregulierung, zu bestimmten Standards im sozialen Bereich, über den Umweltschutz und weiteres eingefügt. Daher hätten viele Österreicher Zweifel. Die Vertragsnormen bereiteten Sorgen, dass sich der Privatisierungsdruck erhöhe. Als konkretes Beispiel nannte Kern gegenüber dem Lettischen Radio die kommunale Wasserversorgung. Konzerne könnten deren Privatisierung fordern. Politiker der lettischen Mitte-Rechts-Regierung teilen solche Bedenken nicht. Sie halten an CETA und TTIP fest.

Anti-TTIP-Proteste in London 2014, Foto: World Developement Movment - CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34120718

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