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Münster, 21.10.2018
Das LP-Sommergespräch: Vilciens Kokdarzs PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 16. Juli 2016 um 00:00 Uhr

Willkommen beim frischfröhlichen Privatsender RFC

Graues WählscheibentelefonIn Wählscheibenzeiten waren die Telefonnummern noch übersichtlich. Als Graham Bonney 1969 das Hitparadenpublikum mit dem Schlager "Wähle 333" betörte, klang eine derart runde Nummernfolge für so manchen Krähwinkler recht realistisch. Heutzutage sind internationale Telefonnummern so lang wie IBAN und nur Copy- and Paste-Funktionen können sie bewältigen. Vilciens Kokdarzs sah sich neulich genötigt, die Kölner Nummer seiner Tochter Zane manuell auf der Tastatur seines Fernsprechtischapparats einzutippen - und vertippte sich prompt...

Der Fernsprechtischapparat 611-2 - die "graue Maus" der Bonner Republik, Foto: Strelok - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33445471prat

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Der besessene Waldhüter - eine lettische Sage zur Osterzeit PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 25. März 2016 um 00:00 Uhr

Der Tod eines Zauberers

Beerdigung eines Kolonisten in WolhynienVon der „Latviešu pasakas un teikas“, der umfassendsten lettischen Märchen- und Sagensammlung, die Pēteris Šmits zwischen 1925 und 1937 herausgab, sind die Bände 13 bis 15 mit deutschen Übersetzungen im Internet zugänglich. Über die Geschichte dieser Publikation hat die LP bereits berichtet. Zum Thema "Burvju nāve" (Tod der Hexenmeister) ist eine Geschichte aus Talsi überliefert. Sie zeigt den Widerstreit zwischen den alten, verteufelten heidnischen Mächten und dem neuen christlichen Glauben und warnt davor, mit der Karfreitagshostie Schindluder zu treiben.

Bestattungen halten so manche Gruselgeschichte parat, Foto: Von Unbekannt - Nikolaus Arndt: Die Deutschen in Wolhynien. Ein kulturhistorischer Überblick. Adam Kraft Verlag, Würzburg 1994, ISBN 3-8083-2016-8, S. 41, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=43931283

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Familienforscherin und Rechercheurin Agnese Lūse PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 03. Dezember 2015 um 00:00 Uhr

Entdeckungsreisen in Kirchenbüchern und Seelenrevisionen

Lettischer Ort

Der lettische Ort Dobele. Die persönlichen Geschichten zu den alten Orten zu ermitteln ist Agnese Lūses Auftrag, Foto: Ints Lūsis

Die Anfrage eines bekannten deutschen Filmregisseurs brachte die lettische Germanistin Agnese Lūse auf eine berufliche Idee: Im Auftrag anderer Leute die lettische und deutschbaltische Geschichte erkunden. Nun recherchiert sie für Nachfahren von Verwandten, die einst in Lettland gelebt haben und ermittelt deren Herkunft und Geschichte. Leute aus Lettland, Deutschland und aus aller Welt gehören zu ihrer Kundschaft. Sie recherchiert über Ahnen von Letten, Deutschbalten und Juden. So lernt sie die persönlichen Geschichten aus unterschiedlichen Epochen kennen. Dabei hält gerade das 20. Jahrhundert viele traurige Kapitel bereit. Agnese Lūse lernt sie in Gesprächen mit Zeitzeugen oder in den Dokumenten und dem Fotomaterial der Archive kennen. Mit der Lettischen Presseschau sprach sie über ihre Arbeit.

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