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Münster, 23.4.2017
"Jani" in Deutschland PDF Druckbutton anzeigen?
Freitag, den 19. Juni 2009 um 17:33 Uhr
Die einen nennen es im Deutschen "Sommersonnenwende", die anderen "Johannisnacht", aber gemeint ist in beiden Fällen die kürzeste Nacht des Jahres vom 23. auf den 24. Juni, lettisch: "Jāņi". Wenn man Glück hat und es sprichtwörtlich "nicht regnet wie zu Johannis", dann ist es in Lettland die Nacht der Nächte. Lagerfeuer am Boden und das flackernde, nach geheimnisvollen Rezepturen befüllte Teerfaß auf der hohen Stange symbolisieren das Licht. Selbstgemachter Käse und Pīrāgi (Piroggen) gehören als Schmaus dazu, aber auch lecker Bier.
 
Jāņi (von Jānis Jaunsudrabiņš)
So illustrierte der lettische Schriftsteller Jānis
Jaunsudrabiņš 1914 seine Geschichte "Jāņi"... 
 
Die Frauen tragen leichte Kränze aus Blumen und Gräsern, für die Herren sind solide Ausführungen aus stolzer Eiche angesagt. Stunde auf Stunde gehen oft genug improvisierte, auf konkrete Personen zugeschnittene Lieder einen gepfefferten Wettstreit ein, Junge gegen Alte, vor allem aber Männlein gegen Weiblein, da liegt Erotik in der Luft. Und wer in der Menge nicht genug davon bekommen kann, der kann sich mit seiner besseren Hälfte in den geheimnisvollen Wald begeben, auf der Suche nach der "Blüte des Farnkrauts". Aber man muß nicht einmal nach Lettland fahren, um "Jāņi" zu feiern, auch in Deutschland besteht Möglichkeit dazu. Unter anderem bereits am 20. Juni in Berlin oder exakt am Johannisabend in Bonn-Bad Godesberg. Näheres dazu im Event-Kalender. Līgo!
 
-OJR-
 
Städtepartnerschaft Bremen-Riga steuert Vierteljahrhundert-Marke an PDF Druckbutton anzeigen?
Donnerstag, den 26. März 2009 um 11:35 Uhr
Selbst den Fall der Mauer und den Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus hat sie unbeschadetBotschafter Kļava trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Bremen ein überstanden - die Städtepartnerschaft Bremen-Riga. Damit steht sie auch vor der Zielgeraden zum 25jährigen Bestehen - gewiß ein willkommener Anlaß für den neuen Botschafter der Republik Lettland in Berlin, Ilgvars Kļava, sich dieser Tage in die Wesermetropole zu begeben. Am 25. März war es denn so weit: im Rahmen eines Antrittsbesuchs traf sich Ihre Exzellenz mit Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen, im Mittelpunkt standen dabei die Bestandsaufnahme der Städtepartnerschaft und ein Ausblick auf gemeinsame Projekte in 2009 und 2010.

Lettlands Botschafter Ilgvars Kļava trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Bremen ein. Photo: Mareike Fehling, Senatspressestelle. 
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Lockere, fixierte Deutsche PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Dienstag, den 09. September 2008 um 22:26 Uhr
“O! Vācija” - “Oh! Deutschland” konnten die Rigenser im Mai 2008 auf Plakaten lesen. Doppeldeutig und zweisprachig war dieser Oh!-Deutschland-Kuchen in Riga Ausruf das Motto von Filmnächten, Vorträgen, Diskussions-
veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerten, mit denen der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD und das Goethe-Institut ihr Land präsentierten. Zugleich überraschten die Letten die Berliner mit “Cūkmens” & Co. Solch ein Kulturaustausch bietet zahlreiche Möglichkeiten des Kennenlernens und der Verständigung – die persönlichen Begegnungen verdeutlichen aber auch die Stereotypen und Vorurteile, die sich nach vielen Jahrzehnten des Getrenntseins gebildet haben.
Mit Guß: Deutschland stellt sich in Riga vor. Photo: Udo Bongartz

Über die Frage, wie Letten Deutsche wahrnehmen, sprach die Lettische Presseschau mit Evija Rimšāne, die ein halbes Jahr lang als Praktikantin des Deutschen Bundestages in Berlin lebte. Zuvor hatte sie den interkulturellen deutsch-lettischen Bachelor-Studiengang der Lettischen Kulturakademie absolviert, nun arbeitet sie zu bilateralen Fragen im lettischen Außenministerium. Die junge Frau widerspricht so manchem negativen Klischee, das den Deutschen anhaftet – und bemerkt zugleich deren Unverständnis für die lettische Geschichte.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 20:22 Uhr
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