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Münster, 23.5.2017
„Hooliganismus“ am Nationaldenkmal PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 10. Dezember 2016 um 00:00 Uhr

Ein deutsch-spanisches Pärchen beim Sex erwischt

NationaldenkmalEndlich mal was für die LP-Boulevardrubrik: Ein junger Deutscher hatte mit einer etwa gleichaltrigen Spanierin Sex am Allerheiligsten Lettlands: am Nationaldenkmal in der Innenstadt von Riga. Darüber berichtete tvnet.lv am 9.12.16. Sicherlich fühlten sich die beiden unbeobachtet, denn sie frönten ihrer heißen Leidenschaft in der kalten Frühe, um halb sechs Uhr morgens. Die Liebe zu Lettland lässt sich hier mit Kränzen, Blumen und Kerzen bekunden. Körperliche Liebe gilt hingegen als Sakrileg. Dumm für die beiden war, dass der Platz rund um die Uhr mit Videokameras überwacht wird. Schon nach wenigen Minuten erschien ein Polizeiauto. Die Ordnungshüter kamen dennoch zu spät, um gegen den Begattungsvorgang im Rücken der Milda – so heißt die allen Letten bekannte Skulptur auf der Spitze des Denkmals – rechtzeitig einzuschreiten. Wegen geringfügigen Hooliganismus` musste das Pärchen jeweils 250 Euro berappen. Beide zeigten sich reuig und rechtfertigten sich vor den Polizisten, von der Bedeutung des Denkmals nichts gewusst zu haben. Sie erwiesen sich als solvent und zahlten gleich an Ort und Stelle mit der Bankkarte. So profitierte zumindest die lettische Staatskasse. Auf tvnet.lv wird das Geschehen eifrig kommentiert.

Das Nationaldenkmal, auf der die Milda die drei goldenen Sterne der lettischen Regionen trägt, ist der wichtigste Gedenkort des Landes, Foto: LP

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Königsteiner Glocken in Riga PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 11. Februar 2016 um 00:00 Uhr

Fotos von Werner von Sengbusch und Ronalds Lusis - LP-Bildergalerie – Bitte klicken Sie auf ein Foto, um die Galerie zu starten

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Hier hören Sie die Glocken läuten:

youtube.com: In Rigas Dom läuten Glocken aus Königstein

 

LP-Artikel zum Thema:

Die neuen Glocken vom Dom zu Riga...

 
Frohe Festtage... PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 24. Dezember 2015 um 00:00 Uhr

... und bunte Lichter

Der Rigaer Dom und der Weihnachtsbaum in trüben Tagen, Foto: LP

Weiße Weihnacht wird auch in Lettland immer ungewisser. Die bunten Lichter des Rigaer Weihnachtsmarkts glitzern tapfer gegen das bleierne Firmament an. Die grauen Wolken sind zu einem trüben Einheitsbrei verschwommen. Erst in der Dunkelheit werden die Lichterketten strahlen. Dem neuen Kupferglanz des Doms fehlt auch die Sonne. So sehnt man sich in diesen Tagen die Nacht herbei, damit nur das in glänzenden Farben erstrahlt, was nett anzuschauen ist. Leider lässt sich die Weltpolitik nicht derart verdunkeln – Syrien, Ukraine, Nordafrika, Südeuropa, Dortmund-Nordstadt usw. usw. usw. Der nächste grauenhafte Tag kommt bestimmt. Nachts ist selbst Nordkorea niedlich anzuschauen. Auf Satellitenaufnahmen ist nur in der Hauptstadt Pjöngjang ein Lichtpunkt zu finden. Die zwölf Meter große rote Fackel auf dem 170 Meter hohen Monument der Dschudsche-Ideologie muss nachts unheimlich leuchten, damit das um den Ewigen Präsidenten - den die Kraniche in die Ewigkeit forttrugen... damit das um den Ewigen Präsidenten zu weinen habende Volk auch zu mitternächtlicher Stunde nicht vergisst, in welchem Land es sich befindet. Altrömische Vestalinnen wurden ausgepeitscht, wenn sie das heilige Feuer verlöschen ließen. So hat jeder Kult auf dieser Welt eine eigene Beleuchtungstechnik. Eine hübsch bunte Lichterkette am Tannenbaum wirkt doch irgendwie gemütlicher. Also sei der Wunsch fürs nächste Jahr, das nicht nur in der Nacht, wenn die goldenen Lichtlein blitzen, die Welt ansehnlich sein möge. Falls Sie auf "weiterlesen" klicken, finden Sie ein Abbild des Monuments der Dschudsche-Ideologie bei Nacht, sozusagen als spezielle Bescherung der Lettischen Presseschau.

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Die Turmspitze des Rigaer Doms strahlt im frischen Kupferglanz PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 31. Oktober 2015 um 00:00 Uhr

Rigas kupferne DomspitzeÜber den Dächern der Rigaer Altstadt leuchtet seit einigen Woche die Domspitze. Monatelang war sie wegen Restaurierungsarbeiten verhüllt. Nun ist das erfreuliche Ergebnis sichtbar. Das vormals düstere Dach hat nun eine helle Kupferschicht. Schmied Pēters Koroļs verlieh auch dem Wetterhahn neuen Goldglanz. Die städtische Luftverschmutzung hatten seinem blechernen Gefieder schwer zugesetzt. Nun muss er wieder in 90 Metern Höhe seinen Kamm nach dem Wind richten. Die Dacherneuerung ist Teil der dringend notwendigen Restaurierungsarbeiten, die größtenteils aus dem Regionalen Entwicklungsfonds der EU finanziert werden.

Rigas erneuerte Domspitze, Foto: LP

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