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Münster, 16.10.2019
Das Unglück von Zolitude: Größte Tragödie seit der Unabhängigkeit Lettlands PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 23. November 2013 um 09:02 Uhr

Ein Land befindet sich im Ausnahmezustand: Konzerte werden abgesagt, die Regierung verkündet eine dreitägige Staatstrauer mit Schweigeminute. Das Fernsehen sendet seine Nachrichten mit Trauerflor. Der Einsturz des Maxima-Supermarkts von Zolitūde ist das größte Unglück, das Lettland seit der Wiedererlangung seiner Unabhängigkeit 1991 heimsuchte. Es ist eines der schwersten der letzten Jahrzehnte auf dem europäischen Kontinent. Bislang sind 52 Opfer zu betrauern, die die Feuerwehrleute tot oder sterbend aus den Trümmern zogen. Unter den Toten befinden sich auch drei ihrer Kollegen, die sich bewusst in höchste Gefahr begeben hatten, um andere zu retten. Auch in der zweiten Nacht nach dem Dacheinsturz erhellten Scheinwerfer den Himmel über den Rigaer Vorort, noch ist die 1500m² große Trümmerlandschaft nicht vollends durchsucht.

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Tote und Verletzte beim Einsturz eines Supermarkts in Riga-Zolitūde PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 21. November 2013 um 20:01 Uhr

Am Donnerstagabend ab 18.30 Uhr machten „Wie soeben gemeldet wird“-Nachrichten im lettischen Radio, Fernsehen und den Internetportalen die Runde. Im Rigaer Stadtteil Zolitūde ist das Dach eines Supermarkts eingestürzt. Aus ersten Berichten geht hervor, dass mindestens vier Menschen*, darunter ein Kind und ein Feuerwehrmann, gestorben und mindestens 15 weitere verletzt worden sind. Retter sind auf der Suche nach etwa 50 Personen, die sich noch in den Trümmern befinden sollen. Kamerabilder zeigen in der Dunkelheit Scheinwerfer, Rettungsfahrzeuge, Retter, irritierte Passanten und schweres Räumgerät, das vor der Kulisse des modernen Supermarktgebäudes im Einsatz ist.

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Sturm Christian fegte auch über Lettland PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 30. Oktober 2013 um 14:01 Uhr

Sturm Christian, der am Wochenbeginn von den Britischen Inseln aus über Europa hinwegfegte, erreichte in der Nacht zum 29.10.2013 auch Lettland. Der örtliche Wetterdienst berichtet, dass Christian an der westlettischen Küste mit mehr als 110 km/h fast Orkanstärke erreichte. Für die Metereologen ist er der stärkste Sturm seit Februar 2008. In der lettischen Hauptstadt wehten die Böen stärker als erwartet. Doch die Medien melden nur Sachschäden, Menschen wurden nicht verletzt. Das größte Problem ist das anfällige Stromnetz, das vielerorts aus Überlandleitungen besteht. Zeitweise waren etwa 100.000 Haushalte ohne Strom. Die Temperaturen stiegen um Mitternacht auf Rekordwerte.

Opfer Christians in Riga-Ķengarags, Foto: LP

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Cūkmens-Aktion: Der Lette mag keine Schweinereien im Wald PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 10. August 2013 um 00:00 Uhr

CukmensDas Schwein ist das diskriminierteste Vieh auf der ganzen Welt: Es hat nicht nur ein bedauernswert bedrängtes und kurzes Leben, es muss zudem den Spott seiner Verzehrer ertragen. Es sei dumm und dreckig, behaupten sie. Cūkmens, Lettlands Superman mit Schweineohren und Steckernase, belehrt die Schnitzelschmatzer seit zehn Jahren eines Besseren: In seinem früheren Leben soll er wie seine Artgenossen, die Schweinemenschen, die Wälder der Bernsteinküste versaut haben. Doch er wurde wiedergeboren und ließ sich von den staatlichen Waldhütern auf den richtigen Weg führen. Er hilft nun alljährlich bei der Talka, so nennen die Letten ihre kollektiven Aufräumaktionen im Frühjahr,wenn die Emsigen die Sauereien der Schweinemenschenhorden aus der Landschaft entfernen. Nun predigt Cūkmens Bürgern und Politikern den Goldenen Verhaltenskodex, um nicht wie seine Verwandten als Schweinemenschen dahinzuvegetieren.

Cūkmens kommt, Foto: MOOZ

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