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Münster, 15.12.2018
Lettische Schlagzeilen im heiligen Monat des Jahres 09 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Dienstag, den 15. Dezember 2009 um 15:34 Uhr
Einer der höchsten Fernsehtürme EuropasUmstrittene Einführung des digitalen Fernsehens
 
Die Umstellung auf digitales Fernsehen soll in Lettland früher erfolgen als zunächst geplant wurde. Bereits ab Januar 2010 sollen sich Zuschauer, die noch mit einer gewöhnlichen Hausantenne ihre Flimmerkiste betreiben, darauf einstellen, TV-Sender nach und nach nur noch digital, also mit einem Decoder zu empfangen. Dieser soll um die 40 Lats kosten, was für manche arme Haushalte unerschwinglich wäre und von Kritikern als zu teuer angesehen wird. Digitales Fernsehen hätte für den öffentlich-rechtlichen Sender LTV Vorteile, die Kosten seiner landesweiten Ausstrahlung würden sich verringern. Der Privatsender TV3 möchte dagegen beim analogen Signal bleiben. Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GFK Baltic ergab nun, dass dreißig Prozent der lettischen Bevölkerung nicht ganz klar ist, was die Umstellung auf digitales Fernsehen technisch für sie bedeutet, 17 Prozent seien sogar besorgt. Nur 14 Prozent bewerteten die Einführung dieser neuen Technik positiv.
 
Der Rigaer Fernsehturm auf der Haseninsel in der Daugava. Foto: Wikimedia Commons 

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Staro Riga - Lichtkunst zum Nationalfeiertag am 18.11. PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Dienstag, den 17. November 2009 um 23:52 Uhr

 

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"Der Lichtträger", Projekt von Visvaldis Asaris, Foto: UB

Das Lichtfestival Staro Riga, das im letzten Jahr erstmals zum 90. Geburtstag der lettischen Republik gezeigt wurde, war ein Publikumsmagnet. So ist es nur folgerichtig, dass es in diesem Jahr mit neuen Lichtobjekten wieder präsentiert wurde. Vom 14. bis zum 18. November konnten sich Jung und Alt, Rigenser und ihre Gäste aus dem In- und Ausland, an dieser zauberhaften Lichtkunst erfreuen. Die Lettische Presseschau zeigt eine Auswahl der insgesamt 56 Orte, wo die Nacht schöner als der Tag wurde.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 20:53 Uhr
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Liepaja: Historische Brücke zum Kriegshafen dreht sich wieder PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Sonntag, den 30. August 2009 um 21:28 Uhr
Oskar-Kopalka-Brücke Wer Glück hat, muss in der westlettischen Hafenstadt Liepāja erst einmal warten, bevor er das Gelände des ehemaligen Kriegshafens betreten kann. Ein Kanal trennt das Militärgebiet von der Innenstadt. Einst schützte er die Soldaten vor unerwünschten Eindringlingen. Wenn ein Schiff kommt, muss der Besucher stehen bleiben und kann die Bewegungen eines ebenso monströsen wie eleganten Bauwerks beobachten: Dort teilt sich eine Brücke, die nach dem lettischen Kriegshelden Oskars Kalpaks benannt ist, knarrend in zwei Hälften. Langsam drehen sich ihre beiden Arme seitlich zu den Ufern. Ihre Gelenke stehen auf zwei massiven Steinsockeln im Wasser. Von dort aus verjüngt sich symmetrisch dieses Spinnennetz eiserner Fäden zur Flussmitte und zu den Ufern hin. Zuletzt dauerte das Glück, am Ufer zu verharren, aber ziemlich lange: 2006 setzte das georgische Tankschiff Anna die elegante Metallkonstruktion außer Gefecht. Anna rammte das nördliche Drehgelenk. Seitdem reparieren und restaurieren Bauarbeiter die schwer Beschädigte, die in ihrem über hundertjährigen Dasein einmal in die Luft gejagt und mehrmals gerammt wurde. Am 28.8.09 feierten die Bürger Liepājas ihre Wiedereröffnung.

Brücke zum Kriegshafen,
Foto: "Wolkenmeister" auf Wikimedia Commons

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Februar 2011 um 17:50 Uhr
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Kölsche Currywurst in Liepaja PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 12. Juli 2009 um 18:14 Uhr
Wanderer, kommst Du nach Liepāja, und liebliche Ostseewellen umspülen Deine Füße, Bernstein glitzert zwischenCurrywurst Deinen Zehen, kuschelige Schäfchenwolken ziehen bedächtig am tiefblauen Himmel, die Sonne lacht und die Kieferwälder rauschen leise in der Brise, alles ist so, wie es im Bilderbuch sein sollte, und trotzdem: mitten im schönsten Lettland überfällt Dich der Jieper. Nach einer Currywurst. Womöglich Bahnschranke. Also mit Ketchup und Mayonnaise. Was tun? Bislang mußte man den nächsten Heimatflieger suchen, denn die genannte Leckerei gehört mitnichten zur kulinarischen Visitenkarte der kleinen Baltenrepublik - aber selbst mit Ryanair würde diese Lösung ein beträchtliches Loch in der Reisekasse hinterlassen. Doch nun ist Rettung da. Sie steht auf vier Rädern, nennt sich "AuRa grils" und rollt vor allem am Wochenende in der südwestlettischen Hafenstadt an. Dahinter steht ein deutsch-lettisches Paar: Ausma Štāls und Rainer Erker.

Photo Currywurst: Rainer Zenz bei Wikimedia Commons
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Januar 2011 um 18:09 Uhr
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