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Münster, 14.8.2018
Liepaja: Historische Brücke zum Kriegshafen dreht sich wieder PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Sonntag, den 30. August 2009 um 21:28 Uhr
Oskar-Kopalka-Brücke Wer Glück hat, muss in der westlettischen Hafenstadt Liepāja erst einmal warten, bevor er das Gelände des ehemaligen Kriegshafens betreten kann. Ein Kanal trennt das Militärgebiet von der Innenstadt. Einst schützte er die Soldaten vor unerwünschten Eindringlingen. Wenn ein Schiff kommt, muss der Besucher stehen bleiben und kann die Bewegungen eines ebenso monströsen wie eleganten Bauwerks beobachten: Dort teilt sich eine Brücke, die nach dem lettischen Kriegshelden Oskars Kalpaks benannt ist, knarrend in zwei Hälften. Langsam drehen sich ihre beiden Arme seitlich zu den Ufern. Ihre Gelenke stehen auf zwei massiven Steinsockeln im Wasser. Von dort aus verjüngt sich symmetrisch dieses Spinnennetz eiserner Fäden zur Flussmitte und zu den Ufern hin. Zuletzt dauerte das Glück, am Ufer zu verharren, aber ziemlich lange: 2006 setzte das georgische Tankschiff Anna die elegante Metallkonstruktion außer Gefecht. Anna rammte das nördliche Drehgelenk. Seitdem reparieren und restaurieren Bauarbeiter die schwer Beschädigte, die in ihrem über hundertjährigen Dasein einmal in die Luft gejagt und mehrmals gerammt wurde. Am 28.8.09 feierten die Bürger Liepājas ihre Wiedereröffnung.

Brücke zum Kriegshafen,
Foto: "Wolkenmeister" auf Wikimedia Commons

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Februar 2011 um 17:50 Uhr
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Kölsche Currywurst in Liepaja PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 12. Juli 2009 um 18:14 Uhr
Wanderer, kommst Du nach Liepāja, und liebliche Ostseewellen umspülen Deine Füße, Bernstein glitzert zwischenCurrywurst Deinen Zehen, kuschelige Schäfchenwolken ziehen bedächtig am tiefblauen Himmel, die Sonne lacht und die Kieferwälder rauschen leise in der Brise, alles ist so, wie es im Bilderbuch sein sollte, und trotzdem: mitten im schönsten Lettland überfällt Dich der Jieper. Nach einer Currywurst. Womöglich Bahnschranke. Also mit Ketchup und Mayonnaise. Was tun? Bislang mußte man den nächsten Heimatflieger suchen, denn die genannte Leckerei gehört mitnichten zur kulinarischen Visitenkarte der kleinen Baltenrepublik - aber selbst mit Ryanair würde diese Lösung ein beträchtliches Loch in der Reisekasse hinterlassen. Doch nun ist Rettung da. Sie steht auf vier Rädern, nennt sich "AuRa grils" und rollt vor allem am Wochenende in der südwestlettischen Hafenstadt an. Dahinter steht ein deutsch-lettisches Paar: Ausma Štāls und Rainer Erker.

Photo Currywurst: Rainer Zenz bei Wikimedia Commons
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Januar 2011 um 18:09 Uhr
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STARO RIGA: Glühende Nächte zum 90. Geburtstag PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Montag, den 24. November 2008 um 13:24 Uhr
Lettlands Nationalfarben in Neon
Riga, 18.11.2008: Die Fahne Lettlands aus Leuchstoffröhren

Die Letten verstehen es, in düsteren und schwierigen Zeiten zu feiern. Ihr Nationalfeiertag am 18. November erinnert sie daran, dass die Befreiung von repressiver Fremdherrschaft ein hohes Gut ist. Vor 90 Jahren proklamierte der lettische Volksrat im Nationaltheater die freie lettische Republik. Zum diesjährigen Jubiläum verschob die Regierung einen Arbeitstag, so dass die Bevölkerung vier Tage Zeit hatte, die zahlreichen Veranstaltungen zu besuchen. Die Hauptstadt Riga bot Konzerte, Aufführungen, Vorträge, Messen und Paraden. Auch die vier lettischen Landesteile feierten. Jeder Festtag war einer Region gewidmet. Das Projekt “STARO RĪGA/Riga leuchtet” war eine Glanznummer im Programm. Am späten Nachmittag konnten die Rigenser den Sonnenuntergang kaum erwarten, um ins Zentrum zu fahren, lange einen Parkplatz zu suchen und Brücken, Plätze, Parks und historische Gebäude in neuem, bezauberndem Licht zu erleben.
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Lettische Unfall-Bilanz: Lichtblick in trüben Zeiten PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 16. Oktober 2008 um 11:01 Uhr
Unterwegs auf Lettlands Straßen230 Menschen haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf lettischen Straßen ihr Leben verloren. Natürlich wird keiner ihrer Angehörigen über den positiven Trend, der sich aus der jüngsten Unfallstatistik ergibt, so richtig glücklich sein. Trotzdem gilt festzuhalten, daß es 2008 im Individualverkehr bislang 77 Tote weniger gegeben hat als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, das ist ein Rückgang um 25,1 Prozent (Diena, 11. Oktober). Edmunds Zivtiņš, Büroleiter der Verkehrspolizei, wertet dies als Erfolg der staatlichen Sicherheitskampagnen.
Geschwindigkeitsbegrenzung - was ist das? Unterwegs auf Lettlands Straßen. Foto: Udo Bongartz
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. Juni 2016 um 16:24 Uhr
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