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Münster, 09.12.2019
Lettischer Spielfilm „Tevs nakts“ (Vater der Nacht) in Haifa ausgezeichnet PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 24. Oktober 2019 um 00:00 Uhr

Bedeutsam für die israelisch-lettischen Beziehungen

Briefmarke mit Lipke-PaarElita Gavele, die lettische Botschafterin in Israel, nahm am 15. Oktober 2019 in Haifa einen ganz besonderen Preis einer prominenten Filmjury entgegen (mfa.gov.lv). Die Experten unter Leitung des polnischen Regisseurs Krzysztof Zanussi hatten sich entschieden, in der Kategorie „Zwischen israelischer und jüdischer Identität“ auf dem 35. internationalen Filmfestival der nordisraelischen Stadt einen lettischen Film auszuzeichnen, der eine besonders schmerzliche Periode für beide Länder zum Inhalt hat: Die Zeit des Holocaust (LP: hier). Gavele betrachtet den Preis als Anerkennung für alle, die während dieser Zeit Menschen vor ihren nazistischen Verfolgern retteten. Der Film des Regisseurs Davis Simanis zeigt, wie der Rigaer Hafenarbeiter Janis Lipke mit seiner Frau Johanna (gespielt von Ilze Blauberga) unter Lebensgefahr Verstecke für von den Nazis verfolgten Juden schafft und sich dabei bis zur Erschöpfung aufreibt. Im überfüllten Kinosaal wollten über 200 Menschen den Film sehen, der für die Beziehung zwischen Lettland und Israel bedeutsam ist.

Briefmarke der lettischen Post erinnert an das Paar Johanna und Zanis Lipke, Foto: Latvijas Pasts (Latvian Post) - wnsstamps.ch/en, Neaizsargāts darbs, Saite

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Ein Skandal von Udo Bongartz PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 23. Oktober 2019 um 16:17 Uhr

Zur Äußerung des Verteidigungsministers Artis Pabriks, die lettischen SS-Legionäre seien der Stolz des lettischen Volkes, habe ich auf Telepolis einen Artikel veröffentlicht, der einem Laienpublikum die historischen Hintergründe etwas skizziert:

heise.de: Verteidigungsminister Artis Pabriks bezeichnet lettische SS-Legionäre als Stolz des lettischen Volkes

Hier einer der Leserkommentare: "Der Artikel würfelt Tatsachen, historische Unwahrheiten und eine unstatthafte Gleichsetzung Hitlerdeutschlands und der Sowjetunion durcheinander. Das ist ein Skandal und bereits Teil der erneuten Kriegsvorbereitung gegen Russland."

 

 
Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj in Riga PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 19. Oktober 2019 um 00:00 Uhr

Dankbar für lettische Solidarität, aber auch 30 Millionen Euro zurückfordernd

Selenskij und EvitsWenn in Riga die lettische Nationalflagge an den Häusern weht, die Straßen rund um das Rigaer Schloss, den Sitz des lettischen Staatspräsidenten, gesperrt sind, und Kränze am Nationaldenkmal niedergelegt werden, dann weiß man: Es gibt Staatsbesuch. Vom 16. bis 19. Oktober befindet sich der neue ukrainische Staatspräsident Selenskyj in Riga. Die uneingeschränkte Solidarität der lettischen Regierung in der Auseinandersetzung mit Russland ist ihm gewiss.

Selenskij und Levits und ihre Ehefrauen, Foto: Lettische Staatskanzlei.

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