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Münster, 26.6.2017
Lettlands Talka an mehr als 2000 Stellen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 04. Mai 2017 um 00:00 Uhr

Auch im „Kleinen Lettland“ bei Freiburg waren freiwillige Müllentsorger aktiv

Talka am Haus BerzaineDer Aufruf zur großen alljährlichen „Talka“, der ehrenamtlichen Müllsammelaktion, hat in diesem Jahr eine Rekordzahl an Teilnehmern erfasst. Trotz des mäßigen Wetters fanden sich etwa 200.000 Einwohner am 22.4.2017 an den offiziellen Sammelstätten ein. Zirka 2000 Flächen wurden an diesem Tag in offizieller Gemeinschaftsarbeit gesäubert, auch das ist ein neuer Höchststand. Man schätzt, dass etwa weitere 100.000 Menschen in Eigeninitiative, also inoffiziell, Müll in ihrer Umgebung einsammelten (lsm.lv). Zudem beteiligten sich diesmal Letten in der Diaspora. In Deutschland kümmerten sich 50 Freiwillige um das Gelände rund um das Vereinsheim Bērzaine, Zentrum des Lettischen Fürsorgevereins Daugavas Vanagi (lettischeshaus.de). Das idyllisch gelegene Haus befindet sich am Abhang des Schwarzwaldes über den Dächern von Freiburg.

Die feiwilligen Müllsammler des Hauses Bērzaine, im Vordergrund: Indulis Berzins, Foto: Haus Bērzaine

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Ausländische Investoren vor allem am lettischen Wald interessiert PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 29. April 2017 um 00:00 Uhr

Schweden kaufen am meisten

Wald bei LigatneJournalisten des TV-Politmagazins De Facto ermittelten den Anteil der landwirtschaftlichen Fläche, der im ausländischen Besitz ist. Um es vorwegzunehmen: Nicht alle ausländischen Investoren sind böse Landgrabber. Die Folgen der ausländischen Käufe lettischen Bodens sind nicht eindeutig negativ oder positiv zu werten. Mindestens acht Prozent der Fläche Lettlands gehört inzwischen ausländischen Besitzern – mindestens, weil über Flächenbesitz, der weniger als 500 Hektar beträgt, keine Angaben über die Herkunft der Käufer vorliegen. Der ermittelte ausländische Besitz beträgt insgesamt 340 344,5 Hektar, eine Fläche, elf mal so groß wie Riga. Unter den Ausländern besitzen Schweden die meisten lettischen Wälder und Felder, unter ihnen befinden sich die Unternehmen Bergvik Skog und Ikea.

Lettischer Wald bei Ligatne, Foto: LP

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Lettische Regierung will keine Beteiligung an Nord Stream 2 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 26. April 2017 um 00:00 Uhr

Außenminister Rinkēvičs fürchtet russische Spionage

Hafenanlagen von VentspilsDas Kabinett von Māris Kučinskis habe hinter verschlossenen Türen bereits entschieden: Die Stadt Ventspils darf sich nicht mit eigenem Anschluss an der neuen Ostsee-Gasleitung Nord Stream 2 beteiligen. Das melden lettische Medien aus vertraulicher Quelle (lsm.lv). Außenminister Edgars Rinkēvičs befürchtet, dass Russland die Bauarbeiten dazu benutzen könne, Spionagetätigkeiten auf lettischem Territorium zu verbergen. Zudem stehe Nord Stream im Widerspruch zu den Grundprinzipien der lettischen Außenpolitik, die auf Zusammenarbeit mit den Nachbarländern der EU und Nato ausgerichtet sei. Mit ihnen würden bereits Infrastrukturprojekte im großen Umfang geplant.

Die Hafenanlagen von Ventspils, Foto: Laima Gūtmane,  CC BY-SA 3.0, Link

 

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