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Münster, 24.9.2017
Afrikanische Schweinepest nun auch in Lettgallen festgestellt PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 22. Juli 2017 um 00:00 Uhr

„Schwer zu sagen, wie wir das alles überstehen sollen“

Infiziertes SchweineohrEin fröhliches Schweinegesicht schwebt über den Schriftzug „Latgales Bekons“. Er ziert Wurst und Pasteten auf der hauseigenen Webseite (bekons.lv1). Der Fleischproduzent ist der größte in der ostlettischen Region Lettgallen. Der Betrieb befindet sich in der Gemeinde Viski, in der 2000 Menschen und dazu 6000 Schweine in Bekons` Ställen leben - letztere wahrscheinlich nicht mehr lange. Denn die staatlichen Veterinäre haben auch in ihren Reihen die afrikanische Schweinepest entdeckt, die nur durch Massentötungen bekämpft werden kann. Darüber informierte die zuständige Behörde am 15.7.2017 (zm.gov.lv ).

Ohrblutung als Symptom der afrikanischen Schweinepest, Foto: Gemeinfrei, Link

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Das lettische Vorleben des Anarchisten „Peter the Painter“ I - Janis Zaklis PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 19. Juli 2017 um 00:00 Uhr

1. Teil: Janis Zaklis, ein kurländischer Schüler der Revolution

Links zu den übrigen Teilen:

Das lettische Vorleben des Anarchisten „Peter the Painter“ IV

Das lettische Vorleben des Anarchisten „Peter the Painter“ III

Das lettische Vorleben des Anarchisten „Peter the Painter“ II - Mernieks

Janis Zaklis„Schau, was für ein böser Kerl. Der sieht genauso aus wie Peter the Painter!“ Das sagte Philip Ruffs Großmutter, wenn sie ihm unheimliche Typen zeigte1. Peter the Painter, der heute, am 19. Juli, Geburtstag hat, ist der bekannteste Lette in England, der vor dem Ersten Weltkrieg im Londoner Armenviertel East End sein Unwesen trieb. Pubs und Tapeziergeschäfte tragen seinen Namen. Der kleine Philip wusste nicht, ob es sich um einen Kobold oder ein Schreckgespenst handelte. Später erfuhr er, dass dieser Lette tatsächlich gelebt hatte. Fortan wurde die Erforschung seiner Biographie zu Ruffs Leidenschaft.

Peter the Painter, alias Janis Zaklis, Foto: Saite

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80 Teilnehmer des Deutschen Riga-Komitees trafen sich in der lettischen Hauptstadt PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 15. Juli 2017 um 00:00 Uhr

Holocaust-Gedenktag am 4.7.2017 in Lettland

Gedenkstääte Gogola iela in Riga„In einer Zeit, in der es kaum noch Zeitzeugen gibt, die über die grauenhaften Geschehnisse jener Zeit aus eigener Erfahrung berichten können, ist die Gedenk- und Erinnerungsarbeit umso wichtiger,“ mit diesen Worten empfing Rolf Schütte, deutscher Botschafter in Lettland, die Delegation des Riga-Komitees, das sich anlässlich des lettischen Holocaust-Gedenktages am 4. Juli in der lettischen Hauptstadt aufhielt (riga.diplo.de). Im Juli 1941, kurz, nachdem deutsche Soldaten Lettland erobert hatten, begannen SS-Angehörige und lettische Hilfspolizisten, Juden zusammenzutreiben, um sie im Wald von Bikernieki, später auch in Rumbula zu erschießen. Ab November 1941 wurden Juden aus dem Reichsgebiet ins Ghetto nach Riga deportiert. Passanten in deutschen Städten werden durch die messingfarbenen „Stolpersteine“ auf den Gehwegen an das Schicksal ihrer ermordeten Mitbürger erinnert: Auf vielen ist zu lesen, dass Riga die Endstation ihres Lebens war. Im Jahr 2000 gründeten 13 deutsche Städte zusammen mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge das Riga-Komitee (riga-komitee.de). Inzwischen beteiligen sich 56 deutsche Städte, zudem Wien und Brünn. 80 Komitee-Gesandte hielten sich vom 3. bis 5. 7.2017 in der lettischen Hauptstadt auf, um die Erinnerungsorte des Holocausts zu besuchen und an Gedenkveranstaltungen mit Juden und Letten teilzunehmen.

Gedenkstätte der zerstörten Synagoge an der Gogola iela in Riga, Foto: Reinis Inkēns, Saeimas Administrācija

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