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Münster, 26.7.2017
Letten und Russen bewerten die Historie weiterhin unterschiedlich PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 25. Mai 2017 um 00:00 Uhr

Mehr Verständnis für die Andersdenkenden

gut oder schlechtWie war es in der Sowjetunion? War Karlis Ulmanis ein guter Politiker? Ist der 9. Mai ein Tag des antifaschistischen Sieges? Je nach dem, ob man einen lettisch- oder russischsprachigen Einwohner fragt, fallen die Antworten wahrscheinlich ziemlich unterschiedlich aus. Die lettische Mehrheitsgesellschaft trennt noch so manches von der russischsprachigen Minderheit im eigenen Land. Dazu gehört die gegensätzliche Bewertung der verschiedenen Herrschaftsphasen der letzten hundert Jahre. Am besten wird jeweils die Regierungsform bewertet, die die eigene ethnische Gruppe bevorzugte: Letten die Zeit unter der nationalistischen Ulmanis-Diktatur, als es hieß „Lettland den Letten“ und Russischsprachige die Sowjetzeit, als man hierzulande Karriere machen konnte, ohne ein Wort Lettisch zu lernen. Doch insgesamt erkennen die Forscher einen positiven Trend: Mit den gegensätzlichen Einschätzungen der anderen ethnischen Gruppe gehen Lettlands Einwohner immer gelassener um. Das ergab die diesjährige Umfrage jenes Forschungszentrums der Lettischen Universität, welche das Soziale Gedächtnis erkundet (lsm.lv).

Gut oder schlecht? Das ist die zweisprachige Frage, Foto LP

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Lettland mit der Aufnahme von Geflüchteten überfordert PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 20. Mai 2017 um 08:58 Uhr

Ohne Arbeit und Wohnung ist keine Integration möglich

Aufnahmelager MuceniekiLettland hat bislang im Rahmen des EU-Programms zur Verteilung von Geflüchteten 318 Menschen aufgenommen. Davon, so schätzt man, weil Zahlen nicht vorliegen, hat der größte Teil das Land wieder verlassen. Am 19.5.2017 organisierten der lettische Think Tank Providus und die Friedrich-Ebert-Stiftung in Riga eine Konferenz zur Frage, wie die Situation der Asylsuchenden verbessert werden kann. Līva Rauhvargere, LSM-Journalistin, befragte verschiedene Teilnehmer, weshalb sich die lettische Politik und Verwaltung bei diesem Thema schwertut (lsm.lv).

Der lettische Ort Mucenieki, wo sich eine Unterkunft für Asylbewerber befindet, Foto: Saite

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Aus bei der Eishockey-WM PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Mittwoch, den 17. Mai 2017 um 15:25 Uhr

Lettische Achterbahnfahrt mit unglücklichem Ende

Lanxess-ArenaEine halbe Stunde lang passierte recht wenig im entscheidenden deutsch-lettischen Duell um die Teilnahme am Viertelfinale. In den ersten zehn Minuten mussten die Letten gleich zweimal eine Unterzahlsituation überstehen – ohne Folgen. Am Ende des Eingangsdrittels hatte Deutschland 19-mal, die izlase dagegen nur viermal aufs gegnerische Tor geschossen. Zum Glück stand bei den Rot-Weiß-Roten Elvis Merzlikins im Kasten, laut Statistik bislang der Goalie mit dem besten Verhältnis aufs Tor bekommener und gehaltener Schüsse.

Turbulente 60 Minuten im Henkelmann, so nennt man die Mehrzweckhalle in Köln-Deutz, Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC-BY-SA 4.0, Link

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