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Münster, 23.5.2017
Lettland: Initiative fordert aktive Sterbehilfe PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 11. März 2017 um 00:00 Uhr

Sterbehilfe statt Palliativmedizin - die preiswerte Alternative für lettische Geringverdiener?

Francis BaconPēteris Buks hat am 11.3.2017 auf manabalss.lv eine Initiative zur Einführung der aktiven Sterbehilfe in Lettland gestartet. Auf dieser Webseite können Initiativen und einzelne Personen Gesetzesänderungen anregen. Werden diese von 10.000 Interntnutzern unterstützt, so prüfen Experten, ob die Vorschläge politisch umgesetzt werden können. Der Zeitschrift kasjauns.lv berichtete Buks, dass er sich aus persönlicher Betroffenheit für die Sterbehilfe einsetze. Er bezieht sich auf einige westliche Länder, in denen sie legal ist. Doch im Text, den er auf manabalss.lv veröffentlichte, findet sich eine fragwürdige Formulierung.

Bereits Francis Bacon machte sich Gedanken um ein erleichtertes Sterben, Foto: Paul van Somer (1576/1578–1622), Gemeinfrei, Link

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Lettische Soldaten auf dem US-Truppenübungsplatz Hohenfels PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 08. März 2017 um 00:00 Uhr

Ursula von der Leyen sagt Raimonds Bergmanis höhere Militärausgaben zu

Von der Leyen und BergmanisAb dem 8.3.2017 beteiligen sich 500 lettische Soldaten an der Übung Allied Spirit VI auf dem US-Militärgelände im bayrischen Hohenfels bei Regensburg. Das ist der bislang größte lettische Manövereinsatz jenseits der eigenen Landesgrenzen (diena.lv). Die Letten werden das Kommando über 2770 Soldaten übernehmen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer sind US-Soldaten (army.mil). Das Freyunger Aufklärungsbataillon 8 der Bundeswehr stellt etwa 100 Uniformierte (pnp.de). Allied-Spirit-Übungen werden in Hohenfels seit Januar 2015 veranstaltet. Neben Armeeangehörigen aus Nato-Staaten üben Soldaten aus Ländern, die im Programm „Partnerschaft für den Frieden“ dem westlichen Militärbündnis angegliedert sind (nato.int). Truppen aus Georgien und Serbien waren bereits in Hohenfels. In diesem März machen mazedonische Kämpfer mit. Allied Spirit ist Teil verstärkter Militäraktivitäten, die seit der Ukraine-Krise in Europa zu verzeichnen sind. Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) besuchte ihren Kollegen Raimonds Bergmanis am 3.3.2017 in Riga und stellte dabei eine Erhöhung des deutschen Militärbudgets in Aussicht.

Ursula von der Leyen und Raimonds Bergmanis, Foto: Normunds Mežiņš, JIC

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Lettische Kunstausstellungen im März 2017 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 04. März 2017 um 00:00 Uhr

Wie der Hyperrealismus nach Lettland kam, wie Frauen ihre gesellschaftliche Rolle dekonstruieren und wie ein Grafiker das Hirn des Betrachters beschäftigt

Kalauca, RäumeNicht nur das Lutherjahr, auch das bevorstehende 100jährige Jubiläum der lettischen Staatsgründung 2018 beschäftigt die Kulturszene. Eine große Ausstellung zum Hyperrealimus deutet bereits auf die Feierlichkeiten im nächsten Jahr voraus. Sie zeigt das Wirken lettischer Künstler im internationalen Kontext. Hyperrealismus, der über die Documenta 5 im Jahre 1972 von Amerika nach Europa kam, bot den lettischen Künstlern ein neues Mittel, die Grenzen politisch gewollter Kunst zu überwinden. In der Ausstellung "Ich berühre mich" zeigen fünf Künstlerinnen, dass die Entgrenzung von Geschlechterrollen kein abgegoltenes Thema ist. Die Sprache gibt dem Männlichen den Vorrang, Frauen sind auf der künstlerischen Suche nach der eigenen. Auch Guntars Sietiņš entgrenzt. Er stellt die realistische Wahrnehmung des Betrachters in Frage, illusioniert ihn... Hier die März-Vorschau auf Ausstellungen, zusammengefasst aus den PR-Texten lettischer Museen.

Vineta Kaulača. Räume, rotes Licht, 2010 ist in der Ausstellung Hyperrealismus zu sehen, Foto: LNMM
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