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Münster, 18.1.2018
Lettische Kunstausstellungen im November 2017 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 28. Oktober 2017 um 12:46 Uhr

Kleinformatiges von großen Künstlern, ein Künstlersohn in den Fußstapfen seines Vaters und ein Tanz aus Aquarellfarben

Picasso, Le grande fauneFür den bald beginnenden Monat hat die PR-Abteilung des Nationalmuseums und seiner Filialen bislang wenig zu melden. Noch sind Ausstellungen zu sehen, die in den vergangenen Monaten bereits eröffnet wurden (siehe LP-Eventkalender). Beschreibungen für Veranstaltungen, die ab Mitte November zu besichtigen sind, liegen noch nicht vor. Deshalb weist die LP diesmal auch auf ein Museum hin, in dem einst Lettlands bekanntester Maler Janis Rozentals mit seiner Familie lebte. In diesem Haus im Jugendstilviertel Rigas wird gerade dessen Sohn geehrt, der dem Vater nachstrebte. Hier die Zusammenfassung aus PR-Texten für den Monat November.

Pablo Picasso, der große Faun, Foto: LNMM

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Erneut Sprachenstreit in Lettland PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 26. Oktober 2017 um 14:29 Uhr

„Wieder eine Erniedrigung der russischsprachigen Einwohner“

Lettisches StraßenschildMehrere hundert Menschen versammelten sich am 23. Oktober 2017 vor dem lettischen Bildungsministerium. Lsm-Reporterin Judite Cunka erntete von den Demonstranten empörte Kommentare wie diesen: „Ich bin deshalb gekommen, weil schon wieder eine Erniedrigung der russischsprachigen Einwohner erfolgt. Es ist nicht gleich dieser Übergang auf die lettische Sprache. Aber er spielt eine Rolle im Spiel der Erniedrigung. Ein Mensch beendet die Schule, er versteht nicht einmal seine Muttersprache richtig zu schreiben,“ sagt ihr ein Grigori ins Mikrofon (lsm.lv). Das Thema Muttersprache ist in Lettland heikel und erregt die Gemüter. Anfang Oktober hatte Bildungsminister Karlis Sadurskis seinen Plan vorgestellt, in Zukunft mehr Lettisch in den Minderheitenschulen vorzuschreiben. Nun mobilisieren die politischen Vertreter der Russischsprachigen dagegen.

Auf lettischen Straßenschildern wurde nach der Wiedererlangung der staatlichen Unabhängigkeit das Russische getilgt, die Letten hatten die sowjetische Phase als Zeit der Russifizierung erlebt, in der die eigene Sprache entwertet wurde, Foto: A. Kuzmins auf Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5

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Riga: Monumentalflagge an der Daugava errichtet PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 20. Oktober 2017 um 11:25 Uhr

FahnenmastRot für Mut, Kampf und Heldentum, Weiß für Erhabenheit und Aufrichtigkeit

Eine monumentale rotweißrote Flagge überragt seit einiger Zeit das Daugava-Ufer in Riga. Sie ist zehn mal zwanzig Meter groß und hängt an einem 60 Meter hohen Mast. Lettlands Nationalsymbol in Monumentalausführung ist ein Projekt des Vereins „Lettlands Fahne“, der private Spenden einsammelt und solche Fahnen auch in Provinzstädten finanziert. Am 18. Oktober 2017 wurde Rigas unübersehbare Flagge auf dem AB-Damm offiziell – wie soll man schreiben – in Betrieb genommen?

Der Mast der Monumentalflagge, Foto: Ernests Dinka, Saeimas Administrācija

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