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Münster, 15.11.2018
Riga: Die Barock-Orgel der Petrikirche soll rekonstruiert werden PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 16. August 2018 um 00:00 Uhr

Eine deutsch-lettische Initiative organisiert Benefiz-Konzerte und bittet um Spenden

Entwurf zur Die Rigaer Petri-Kirche hat seit ihrer Entstehung im 13. Jahrhundert wechselhafte Zeiten durchgemacht. Sie diente der Bürgerschaft im Kampf gegen die Mönchsritter als Waffenlager, hier predigte erstmals ein Anhänger Luthers. Der einst hölzerne Turm musste mehrmals neu errichtet werden. Während des deutschen Angriffs auf Riga im Juni 1941 trafen Artilleriegeschosse Rigas Wahrzeichen, das im Stil der Barockgotik das städtische Panorama prägt. Die Basilika brannte damals aus und abermals stürzte ihr markanter Turm ein. 1973 begann der Wiederaufbau. Der Turm erhielt einen Aufzug und ist seitdem eine Touristenattraktion. In der Sowjetzeit wurde die Kirche für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Jetzt finden dort wieder Gottesdienste statt. Für die Gottesdienste fehlt allerdings ein wichtiger Gegenstand: Auf der Orgel-Empore herrscht gähnende Leere. Seit 2011 engagiert sich die lettisch-deutsche „Orgel-Stiftung Petri-Kirche Riga“, neuerdings unterstützt vom gemeinnützigen deutschen „Förderverein Orgel Petri-Kirche Riga e.V.“ für die Rekonstruktion der einstigen Barock-Orgel, die Gottfried Kloosen 1734 fertigstellte.

Kristian Wegschneiders Entwurf zur Rekonstruktion der Barock-Orgel in der Petri-Kirche, Foto: Klaus Wittmann

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Die lettischen Lieder- und Tanzfeste PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 11. August 2018 um 00:00 Uhr

Tribüne im Mezapark

Die Mezapark-Tribüne während des Abschlusskonzerts, Foto: Georg Meyers

Ein Festival der Volkskunst

Von Rozīte Katrīna Spīča und Ernests Spīčs

Das 26. allgemeine Lettische Lieder- und 15. Tanzfest hatte in diesem Jahr eine besondere Bedeutung: Es war das Fest zur Jahrhundertfeier, denn es fand zum 100jährigen Jubiläum der Staatsgründung statt. Dieser wichtige Umstand war schon in der Planungszeit entscheidend. Die Festveranstaltungen sollten deshalb besonders großartig und ungewöhnlich, eben ein Höhepunkt des Jahres werden.

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Lettland: Bislang größter Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Montag, den 06. August 2018 um 00:00 Uhr

In Saldus werden 15.570 Schweine vernichtet

antikes SchweineopferSeit 2014 verbreitet sich die Afrikanische Schweinepest in Lettland. Sie ist für die infizierten Tiere meistens tödlich. Vermutlich brachten Wildschweine die Seuche ins Land. Der Erreger ist äußerst widerstandsfähig, überlebt Transporte in befallenem Fleisch oder Wurst für lange Zeit. Er kann sogar an Kleidung oder Fahrzeugen haften und sich so weiter verbreiten. Wenn die staatlichen Veterinäre diese Krankheit in einem Zucht- oder Mastbetrieb feststellen, werden alle Schweine des betroffenen Bestands, auch die noch Gesunden, getötet oder wie es in der lettischen Sprache treffender heißt: "likvideti", liquidiert. Am 1. August traf diese Krankheit eine der größten lettischen Schweinefarmen. Der Betrieb befindet sich in der westlettischen Kleinstadt Saldus. Die staatlichen Kontrolleure ordneten an, dessen 15.570 Tiere zu töten (mk.gov.lv). In diesem Jahr wurden bereits acht Ausbrüche dieser tückischen Seuche in lettischen Zucht- und Mastbetrieben festgestellt. Nirgends war die Zahl der zu tötenden Tiere bislang so hoch wie in Saldus.

Darstellung eines Schweineopfers in der Antike, Foto: Epidromos Painter - Jastrow (2007), Gemeinfrei, Link

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