logo
Münster, 20.4.2018
Finsterwalde hat nun eine Salaspils iela PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 25. Januar 2018 um 00:00 Uhr

Gesang vereint eine deutsch-lettische Städtepartnerschaft

Salaspils ielaWer im brandenburgischen Finsterwalde den Weg erklären möchte, hat Vorteile, wenn er sich etwas mit französischer, schwedischer und neuerdings auch lettischer Sprache auskennt: Denn neben einer Rue de Montataire und einer Finspangsgatan befindet sich in der Sängerstadt nun auch eine Salaspils iela. Die Finsterwalder haben ihre Straßen nach den Städten benannt, mit denen sie eine Partnerschaft verbindet: Neben Montataire und Finspang eben auch Salaspils, einem Vorort von Riga. Am 7. Dezember 2017 trafen sich die Bürgermeister Jörg Gampe und Raimonds Cudars, um die neue Finsterwalder Salaspils iela offiziell zu eröffnen. Paula Vogel, die Pressesprecherin von Finsterwalde, erläutert, was die beiden Städte verbindet.

Die Salaspils iela von Finsterwalde, 1292 km von der Heimat entfernt, Foto: Stadt Finsterwalde

Weiterlesen...
 
100 Jahre Lettland: "Akademia - Performing Life" in Paris PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 20. Januar 2018 um 15:03 Uhr

Die alternativen Exilletten von Paris

Aija Bertrand und SchülerinnenIm Rahmen der umfangreichen Feierlichkeiten, die die Letten zum 100jährigen Staatsjubiläum in diesem Jahr organisieren, gehört auch der Veranstaltungszyklus "Übertragbare Landschaften" des Lettischen Zentrums für Zeitgenössische Kunst (LCCA), welcher den lettischen Künstlern im Exil gewidmet ist (lcca.lv). Neben einer Ausstellung im Rigaer Nationalmuseum, die am 27.4.2018 eröffnet wird, sind Veranstaltungen an den Stätten des lettischen Exils zu sehen, wo Künstler des eigenen Landes aktiv waren. Das LCCA organisiert in diesem und im nächsten Jahr Satellitenausstellungen in Berlin, Gotland und New York. Seit dem 13. Januar 2018 ist in Paris "Akademia: Performing Life" zu besichtigen.

Aija Bertrand und ihre Schülerinnen, fotografiert vom Ehemann, Foto: LCCA

Weiterlesen...
 
Lettland kauft HK-G36-Gewehre für 13 Millionen Euro PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 19. Januar 2018 um 14:41 Uhr

Zwei Prozent und mehr für die lettische Aufrüstung

Lettischer Soldat mit G36Verteidigungsminister Raimonds Bergmanis ist fest entschlossen, mindestens zwei Prozent des BIP für das eigene Ressort auszugeben. Das kommt auch der deutschen Waffenindustrie zugute. Die lettische Armee (Nacionalie brunotie speki, NBS) hat am 11. Januar 2018 mit dem schwäbischen Rüstungsunternehmen Heckler & Koch (HK) einen Vertrag über den Kauf von G36-Sturmgewehren vereinbart. In den nächsten sieben Jahren werden neben NBS-Soldaten auch lettische Grenzschützer und Einheiten der Nationalgarde mit dieser Waffe ausgestattet (sargs.lv).  Bergmanis hatte noch einige Tage davor darauf hingewiesen, dass sich das Geschäft wegen der deutschen Debatten um die Treffsicherheit der weltweit verbreiteten Feuerwaffe verzögert habe. Nicht nur das HK-Produkt ist umstritten, die schwäbische Rüstungsschmiede wird auch wegen ihrer skrupellosen Waffendeals von Kritikern beargwöhnt. In einem ausführlichen Interview mit dem Journalisten Janis Domburs nahm Bergmanis Stellung, wie er das rasch ansteigende lettische Militärbudget auszugeben gedenkt (delfi.lv).

Laut Wikipedia-Angabe ein lettischer Soldat mit einem G36C-Gewehr, Foto: Staff Sgt. Isaac A. Graham, Gemeinfrei, Link

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 9 von 322

(C)2006-2011 Lettische Presseschau Impressum || Kontakt ||