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Münster, 19.6.2018
Lettland: Verteidigungsminister Bergmanis kauft Spike-Raketen vom deutsch-israelischen Joint Venture PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 07. März 2018 um 00:00 Uhr

Lettische Firmen sollen Waffen und Munition herstellen

Bergmanais, SpikesVerteidigungsminister Raimonds Bergmanis empfing am 12. Februar 2018 den Leiter der Eurospike GmbH, Günter Lauer. Eurospike ist ein Unternehmen, an dem die Waffenproduzenten Diehl BGT Defence aus Überlingen und Rheinmetall Defence Electronics aus Bremen zu jeweils 40 Prozent und die Firma Rafael Advanced Defense Systems aus Haifa zu 20 Prozent beteiligt sind. Die Eurospike hat ihren Sitz in Röthenbach bei Nürnberg. Bergmanis und Lauer unterschrieben einen Vertrag über den Kauf von Panzerabwehrlenkwaffen im Wert von 108 Millionen Euro (sargs.lv). Wieviele Spike-Raketen bis 2023 geliefert werden, teilte das Ministerium nicht mit. Der Lobbyverband Federation of Security and Defence Industries of Latvia (FSDI) einigte sich im letzten Jahr mit dem israelischen Waffenproduzenten Rafael, lettische Institute und Firmen in Forschung und Entwicklung einzubeziehen.

Am 12.2.2018 unterzeichneten Raimonds Bergmanis (rechts), Günter Lauer (Mitte) und Arie Lapidot den Spike-Vertrag, Foto: Gatis Dieziņš, JIC, mod.gov.lv

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Lettische Kunstausstellungen im März 2018 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 03. März 2018 um 10:47 Uhr

Schiffsreise in die neblige Zukunft

Schiff und NebelWerden unsere Nachfahren 200 Jahre alt werden? Das allerdings seelen- und geschlechtslos, virtuelle Speisen zu sich nehmend und sich in fliegenden Autos fortbewegend? Wer sich alte Science-Fiction-Filme anschaut, weiß: Manche betagte Zukunftsvision verriet mehr über die Zeit, in der sie entstanden ist als über die damalige Zukunft, die nicht eingetreten ist. Man denke etwa an die vielen blinkenden Schalter in den Raumschiffkulissen der 70er Jahre: Diese könnten heutzutage von einem einzigen kleinen PC-Flachbildschirm ersetzt werden. Andererseits hinken wir den alten Zukunftsvisionen hinterher: Der Mensch ist im Weltall jenseits der Jahrtausendgrenze noch nicht so weit gekommen, wie es sich die Visionäre des letzten Jahrhunderts ausmalten. Doch auf eine US-Serie geht für das heutige Leben viel Bedeutenderes zurück: Erfinder des Mobiltelefons bekundeten, dass sie sich einst von “Raumschiff Enterprise” inspirieren ließen. Hier die Zusammenfassung aus PR-Mitteilungen lettischer Kunstmuseen für den Monat März.

Die Zukunft des Landes, Foto: Kriss Salmanis, LNMM

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Lettland: ABLV-Aktionäre beantragen die Insolvenz PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 01. März 2018 um 05:26 Uhr

Folgen der Bankpleite noch nicht absehbar

ABLV-EingangsschildNachdem die US-Behörde FinCEN der ABLV u.a. vorgeworfen hatte, an der Finanzierung des nordkoreanischen Raketenprogramms beteiligt zu sein (LP: hier), will die drittgrößte lettische Bank nun einen Insolvenzantrag stellen. Die Bank verzeichnete nach eigenen Angaben einen Geldabfluss von 600 Millionen Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) erachtet die Rigaer ABLV-Zentrale und deren Luxemburger Filiale als "ausfallend" oder "wahrscheinlich ausfallend" und überlässt die Abwicklung den nationalen Finanzbehörden (bundesbank.de). Die lettische Finanzaufsicht FKTK begrenzte am 19. Februar 2018 die Geschäftstätigkeit der Bank (fktk.lv), deren Einlagen überwiegend von "Hochrisikoklienten" stammen, also von Kunden, die in Offshore-Geschäfte und Geldwäsche verwickelt sein könnten. Die Folgen für die lettische Wirtschaft sind noch nicht abzuschätzen.

Unauffälliges Eingangsschild der ABLV-Zentrale an einem Patrizierhaus in der Rigaer Elizabetes iela, Foto: LP

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