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Münster, 14.11.2018
Veranstaltungskalender zum 100jährigen Staatsjubiläum am 18.11.2018 in Riga PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 03. November 2018 um 09:30 Uhr

NationaltheaterAm 18. November 1918 verkündete Gustavs Zemgals im Gebäude des heutigen Nationaltheaters die Republik Lettland. Dieser Tag wurde zum bedeutendsten Nationalfeiertag des Landes, der alljährlich mit vielen Konzerten, Aufführungen und Ansprachen in der lettischen Hauptstadt und in den Regionen begangen wird. Anlässlich des 100jährigen Bestehens der Republik können die Einwohner und Gäste Lettlands diesmal ein besonders umfangreiches Veranstaltungsangebot erleben. Hier das Programm, das Sie in Riga erwartet:

Das Nationaltheater in Riga, hier wurde die lettische Republik verkündet, Foto: CC BY 2.0, Saite

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Lettische Kunstaustellungen im November 2018 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 01. November 2018 um 14:45 Uhr

Porträts des Vergänglichen und Unvergänglichen im Lauf der Zeit

Lancmanis, SelbstporträtIn diesem Monat erreichen die Feierlichkeiten zum 100-jährigen lettischen Staatsjubiläum ihren Höhepunkt. Am 18. November 1918 wurde die lettische Republik proklamiert. Die Kuratorinnen des Nationalen Kunstmuseums organisierten für diesen Monat eine Mammutausstellung, die nicht nur den großen Ausstellungssaal des Hauptgebäudes, sondern auch die Säle zweier Filialen beansprucht. Die Veranstalter wollen die Geschichte der lettischen Porträtkunst dokumentieren, die auch die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung widerspiegelt. Ieva Jurjane ergänzt in einer Einzelausstellung das Porträtthema – sie stellt Menschen am Beginn und am Ende ihres Lebens dar, bildet den Kreislauf von Geburt und Tod ab, das Schicksal, dem der Mensch nicht entrinnen kann. In Daugavpils erinnert man daran, dass auch die Esten in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiern. Dem Nachbarn ist eine Ausstellung gewidmet, die die Werke estnischer Grafiker zeigt. Hier die Zusammenfassung von PR-Texten lettischer Museen für den Monat November.

Imants Lancmanis, Selbstporträt mit einem Kranz aus Äpfeln, der langjährige, nun ehemalige Leiter des Museums Rundale ist auch als Maler bekannt, Foto: LNNM

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Lettische TV-Sendung über Deutschbalten und deren „Umsiedlung“ 1939 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 26. Oktober 2018 um 00:00 Uhr

„Nationalist Ulmanis hetzte die Letten auf, der Nationalsozialist Hitler vernebelte den Verstand der Deutschbalten“

Ulmanis-DenkmalIm 100. Jubiläumsjahr der lettischen Staatsgründung informieren die hiesigen Medien in zahlreichen Beiträgen über die Landesgeschichte. Martins Kibilds widmete sich am 25. Oktober 2018 in seinem viertelstündigen Beitrag einem wenig ruhmreichen Thema: Der sogenannten „Umsiedlung“ von 1939 (lsm.lv). Damals verließen etwa 50.000 Deutschbalten ihre lettische Heimat, weil Hitler sie „heim ins Reich“ oder genauer formuliert, in die von der Wehrmacht besetzten polnischen Gebiete holte. Dort wiederum mussten Polen ihre Häuser verlassen, weil die Umsiedler in deren Wohnungen einziehen sollten. Kibilds beschreibt die Ereignisse aus heutiger Sicht und kritisiert den Nationalismus des Staatsgründers Karlis Ulmanis, der den Konflikt zwischen den Ethnien geschürt und den Auszug der deutschbaltischen Mitbürger gefördert hat.

Denkmal für Karlis Ulmanis in der Innenstadt von Riga, Foto: LP

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