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Münster, 20.4.2018
Lettische Parlamentarier beschränken Russisch an den Minderheitenschulen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 07. April 2018 um 15:26 Uhr

"Das neue System ist eine Übergangsstufe, nicht der Endpunkt"

SchülerprotesteHosams Abu Meri, Vienotiba-Abgeordneter libanesischer Herkunft, fand am 22. März 2018 pathetische Worte, als er an das Rednerpult der Saeima trat: "Ich denke, dass heute ein sehr, sehr historischer Tag ist, ein großer Tag in der Geschichte des lettischen Volkes, denn wir beenden endlich die Folgen der [sowjetischen] Okkupation, indem wir dieses und auch das nächste Gesetz beschließen." (saeima.lv) Damit meinte Meri die beiden Gesetzesnovellen, die sich auf die Minderheitenschulen beziehen. Der Gesetzgeber schreibt nun vor, dass in den nächsten Jahren mehr auf Lettisch und weniger auf Russisch oder in den anderen Minderheitensprachen gelehrt wird. Die Politiker der Regierungskoalition sehen darin eine geeignete Maßnahme, um die Sprachkenntnisse der russischstämmigen Minderheit zu verbessern und die Gesellschaft zu einen. Meri verglich diesen Beschluss mit dem 4. Mai 1990, als lettische Parlamentarier die Unabhängigkeit ihres Landes beschlossen. Oppositionelle Saskana-Politiker, die als Vertreter dieser Minderheit gelten, fürchten hingegen Entrechtung und das Ende der Minderheitenschulen. Auch Russland protestiert.

Im Jahr 2003 protestierten russischsprachige Schüler gegen die Beschränkung des Russischen als Unterrichtssprache, auch die damalige Gesetzesänderung verantwortete Karlis Sadurskis, Foto: ЗаПЧЕЛ - www.zapchel.lv. Разрешение, CC BY-SA 2.5, Saite

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Lettischer Fußball: Nationaltrainer Aleksandrs Starkovs entlassen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Dienstag, den 03. April 2018 um 10:51 Uhr

Das demütigende Nullzueins in Gibraltar war wohl doch zu schlimm

StarkovsAls Liam Walker in der 88. Minute den einzigen Treffer im Freundschaftsmatch Gibraltars gegen Lettland erzielte, ahnte man schon, was folgen würde. Die Rede soll hier nicht vom Jubel des gastgebenden Fußballzwergs nach seinem erst zweiten Länderspielsieg sein. (Zuvor gab es einmal einen Erfolg der Elf von der Südwestspitze des Kontinents über die Auswahl Maltas, ebenfalls mit dem Minimalergebnis). Nein, es ist die Reaktion der Gäste, von der allenfalls überraschte, dass sie so lange dauerte.

Aleksandrs Starkovs, Foto: Papuass - Paša darbs, CC BY-SA 3.0, Saite

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Lettische Kunstausstellungen im April 2018 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 29. März 2018 um 00:00 Uhr

Rinkis, SaktaKunst überwindet Grenzen, geographisch und geistig

Während an Europas Grenzen Zäune und Polizisten den hiesigen Wohlstand vor den Habenichtsen "sichern", schaffen Kuratorinnen und Künstler neue Beziehungen zwischen Fremden und ebnen Wege zum bislang Unbekannten. Die Moskauer Ausstellung "Transatlantische Alternative" zeigt nicht nur künstlerische Gemeinsamkeiten zwischen Russland und seinen politisch skeptischen Nachbarn, sondern auch Ähnlichkeiten der kinetischen Kunstszene Osteuropas mit jener Südamerikas während der 50er bis 70er Jahre. Als Grenzgängerin erwies sich Livija Endzelina, die jenseits sozialistischer Kunstprinzipien einen eigenständigen Realismus gestaltete, der auch Metaphysisches und Surreales auf geheimnisvolle Weise einschloss. Geheimnisvoll und magisch, so erlebten die Keramikerinnen Sanita Abelite und Elina Titane vermutlich auch das Licht des Vollmonds während ihres Schaffens in der Festung Daugavpils. Hier die Zusammenfassung der PR-Texte lettischer Kunstmuseen für den Monat April.

Rinkis, "Sakta", Foto: LNMM

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