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Münster, 22.2.2018
Gottfried Bielenstein ist tot PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Dienstag, den 13. Februar 2018 um 06:14 Uhr

Gottfried BielensteinAm 10. Februar ist Gottfried Bielenstein in Potsdam gestorben. Seine Familie, Freunde und alle, die ihn kannten, verlieren einen warmherzigen, stets freundlichen und sozial eingestellten Gesprächspartner, der sich das jahrelange Leiden an der schweren Erkrankung nie anmerken ließ. Am Ende seines Lebens erfüllte er noch eine gemeinnützige Aufgabe: In Lettland, dem Land seiner Vorfahren, erichtete er in einem Pflegeheim für Behinderte ehrenamtlich und mit Hilfe von Spenden eine Töpferwerkstatt.

Gottfried Bielenstein in Sturisi, Foto: Brigitte von Ungern-Sternberg

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Lettlands Außenhandel: Größerer Umsatz, doch weiterhin mehr Importe als Exporte PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 10. Februar 2018 um 08:44 Uhr

Holz und Holzprodukte sind Lettlands wichtigste Exportgüter

Hafenkräne in RigaLettlands Zentrales Statistisches Amt (CSP) hat am 9. Februar 2018 die Zahlen des lettischen Außenhandels für das Vorjahr veröffentlicht (csb.gov). Demnach sind die Umsätze bei Im- und Exporten gestiegen, dabei hat sich aber das Minus in der Handelsbilanz vergrößert. Der Wert der Exporte steigerte sich um 1,03 Milliarden auf 11,39 Milliarden Euro. Das ist ein Zuwachs von 10 Prozent. Der Wert der Importe stieg um 14,5 Prozent: Um 1,78 Milliarden auf 14,03 Milliarden Euro. Auch die lettische Leistungsbilanz bleibt negativ.

Hafenkräne in Riga, Foto: Neaizsargāts darbs, Saite

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Lettland - Diskussionen um "Tscheka-Säcke" PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 09. Februar 2018 um 13:55 Uhr

Von Geheimdienstlern und ihrem Anspruch auf Geheimhaltung

Stura MajaTscheKa ist die russische Abkürzung für die Außerordentliche Allrussische Kommission zur Bekämpfung von Konterrevolution, Spekulation und Sabotage. Sie wurde auf Lenins Geheiß gegründet, um Kritiker und Gegner seines Regimes auszuschalten. Tscheka gilt als Synonym für staatliche Verfolgung, Verhaftung, Deportation und Exekution. Die Mitarbeiter und Agenten der sowjetischen Geheimdienste NKWD und des später gegründeten KGB waren ebenfalls gefürchtet, auch sie wurden "Tschekisten" genannt. In der Zeit, als Lettland eine Sozialistische Sowjetrepublik war, befand sich die lettische KGB-Filiale im "Stura Maja", im Eckhaus zwischen der Brivibas und Stabu Straße in Riga. Dort wurde eine Kartei mit zirka 25.000 Agentennamen angelegt. Von diesen Karteikarten sind schätzungsweise ein Fünftel bis ein Drittel in zwei Stoffsäcken erhalten. Mehr als zwei Jahrzehnte blieben sie versiegelt. Erst 2014 beschloss die Saeima, eine interdisziplinäre Kommission einzusetzen, die den Inhalt erforschen und ausgerechnet 2018, im Jahr des 100jährigen Staatsjubiläums, veröffentlichen soll. Laut Gesetz muss die geplante Publikation bis zum 31. Mai erfolgen. Das sorgt für zahlreiche Diskussionen.

Das "Stura Maja", die ehemalige Zentrale des KGB in Riga, Foto: LP

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