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Münster, 15.12.2018
Architekt Werner von Sengbusch engagiert sich ehrenamtlich in Lettland und Südamerika PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 25. August 2018 um 00:00 Uhr

"Wir brauchen heute Großzügigkeit, mehr Fläche, bessere Bäder, Licht und vieles mehr.“

Werner von SengbuschWerner von Sengbusch ist so etwas wie der „gute Geist“ von Domus Rigensis. Er hat für den deutsch-lettischen Kulturverein die mühsame Aufgabe des Kassenwarts übernommen und informiert die Mitglieder regelmäßig mit einem Rundbrief. Zudem kennen Lettlandfreunde und Kunstliebhaber den Brederlo-von Sengbusch-Kunstpreis, mit dem er und seine Verwandten alle zwei Jahre den Nachwuchs der Lettischen Kunstakademie fördern. Als die hessische Europaministerin Lucia Puttrich ihm im Februar das Bundesverdienstkreuz überreichte, erfuhren manche seiner lettischen Freunde wohl erstmals, dass seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten weit über Lettland hinausreichen: Werner von Sengbusch engagiert sich und hilft ebenso in Südamerika und versucht, dort die prekären Lebensbedingungen der indigenen Bevölkerung zu verbessern. Ein paar Wochen später erhielt der Architekt mit deutschbaltischen Wurzeln von Staatspräsident Raimonds Vejonis auch noch die lettische Entsprechung des Bundesverdienstordens, den Drei-Sterne-Orden (Triju Zvaigznu Ordenis). Anlässlich der doppelten Auszeichnung beantwortete Werner von Sengbusch der Lettischen Presseschau einige Fragen zu seinem Leben und seinem Werk.


Foto: Werner von Sengbusch

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Dürre in Lettland: Landwirtschaftsministerium schätzt die Verluste PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 23. August 2018 um 00:00 Uhr

Der nasse Herbst des letzten Jahres schadete der diesjährigen Ernte zusätzlich

trockener FeldwegEnde Juli reiste der lettische Landwirtschaftsminister Janis Duklavs nach Brüssel, um mit dem zuständigen EU-Kommissar Phil Hogan zu verhandeln (LP: hier). Hogan zeigte sich beim Thema Entschädigungs-Zahlungen wegen der diesjährigen Hitze und Dürre reserviert und forderte von Duklavs, bis zum 30. August erst einmal die zu erwartenden Verluste für die lettischen Landwirte zu beziffern. Das lettische Landwirtschaftsministerium legte am 22. August provisorische Zahlen vor: Demnach brachte die lang andauerne Hitze und fehlender Regen den lettischen Bauern Ertragseinbußen in Höhe von 359 Millionen Euro ein.

Nahaufnahme eines trockenen Feldwegs, Foto: Gohnarch 22:45, 18 January 2008 (UTC) - Own work, CC BY-SA 3.0, Link

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Manöver "Namejs 2018": Lettisches Militär probt die Bekämpfung innerer Unruhen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 18. August 2018 um 00:00 Uhr

Polizisten und Soldaten kooperieren bei simuliertem Hybridkrieg

Nationalgarde übtAm 20. August 2018 beginnt "Namejs 2018", das bislang größte lettische Militärmanöver seit 1991, als Lettland die Unabhängigkeit wiedererlangte. Etwa 10.000 Armeeangehörige werden daran teilnehmen, zudem Grenzschützer, Reservisten, Freiwillige der Nationalgarde und Polizisten sowie Nato-Verbündete aus Nachbarländern. Soldaten und Ordnungshüter sollen eine Situation erproben, in der sich militärische mit polizeilichen Aufgaben vermischen: Der Bekämpfung von inneren Unruhen.

Lettische Nationalgarde bei einer Übung, Foto: KasparsK - Paša darbs, CC BY-SA 3.0, Saite

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