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Münster, 24.8.2017
Nachricht des Tages (13.3.07): In Willstätt keine Chance für Frau aus Limbazi PDF Druckbutton anzeigen?
Dienstag, den 13. März 2007 um 15:52 Uhr
Amalia LindtDie baden-württembergische Gemeinde Willstätt hat am 11. März nur die halbe Revolution geschafft: im Chefsessel des Rathauses gab es einen Generationen-, nicht jedoch einen Geschlechterwechsel. Die einzige Kandidatin, die aus der kleinen nordlettischen Hafenstadt Limbazi gebürtige Power-Frau Amalia Lindt, überrundete aber zumindest einen Mann und landete ansonsten mit 18,8 Prozent der abgegebenen Stimmen etwas weit abgeschlagen auf Rang 5. In ihrem heimatlichen Ortsteil Eckartsweier konnte sie jedoch fast ein Viertel der Voten auf sich vereinigen. Als großer Abräumer erwies sich erwartungsgemäß Marco Steffens, der mit dem CDU-Parteibuch in der Tasche angetreten war. Der Verwaltungs- fachmann aus dem Landesministerium für Ernährung und Ländlichen Raum in Stuttgart holte satte 66 Prozent und kann jetzt als junger Spund (28) am 1. Juni die Nachfolge des derzeitigen Amtsinhabers Artur Kleinhans (66) antreten. Die Wahlbeteiligung lag bei fast 60 Prozent.
 
Photo Amalia Lindt: Christiane Illmann-Festerling (Baden online)
 
-OJR-
 
Nachricht des Tages (10.3.07): Limbazi bei der Bürgermeisterwahl in Willstätt vertreten PDF Druckbutton anzeigen?
Samstag, den 10. März 2007 um 17:01 Uhr
Nein, nach drei verdienstvollen Amtsperioden, sprich 24 Jahren mochte er nicht mehr: Artur Kleinhans (66), Bürgermeister der 9000-Seelen-Gemeinde Willstätt im baden-württembergischen Ortenau- Kreis, verzichtete auf eine erneute Kandidatur. Und trat damit eine veritable Revolution in der kleinen Ortschaft unweit von Kehl los. Denn am 11. März bewerben sich um seine Nachfolge nicht nur fünf Männer sondern auch eine Frau - Amalia Lindt (32). Und ebenso wie Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen widerspricht diese dem Klischee, blonde Frauen würden sich nur aufgrund ihrer Attraktivität durch das Leben mogeln.
 
Bürgermeister-Kandidatin: Amalia Lindt Photo: Christiane Illmann-
Festerling (Baden online)
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Nachricht des Tages (9.3.07): Lettland probt den Klima-Aufstand gegen Berlin und Brüssel PDF Druckbutton anzeigen?
Freitag, den 09. März 2007 um 16:02 Uhr
Tapfer verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel dieser Tage die Klimaschutzziele, die die EU unter deutscher Präsidentschaft auf dem Gipfel in Brüssel am 8. und 9. März verbindlich festlegen sollte: bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 20 Prozent unter den Wert von 1990 zu senken und den Anteil erneuerbarer Energien auf 20 Prozent zu erhöhen, ganz das Programm von EU-Energiekommissar Andris Piebalgs. Was sie aber nicht wußte: in der nicht allzu weit entfernten nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf braute sich allderweil Ungemach zusammen. Dort hielt sich nämlich Lettlands Wirtschaftsminister Jurijs Strods zu Besuch auf, und dieser ließ es sich nicht nehmen, in den Spalten des Handelsblatts Front zu machen gegen den Klima-Kurs der EU. Gundsätzlich unterstütze die kleine Baltenrepublik die beiden erwähnten Ziele, erklärte er der Wirtschaftszeitung. Das zu erwartende "Aber" folgte auf dem Fuß: allerdings sollten die Besonderheiten der kleinen und neuen Mitgliedsländer berücksichtigt werden (8. März).
Angela Merkel EU Gipfel März 2007
Noch hat Angela Merkel das Handelsblatt nicht gelesen...
Photo: EU2007.de  
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