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Münster, 22.2.2018
Musik zum Abheben: Exklusiv-Interview mit der "Astro`n`out"-Sängerin Mara Upmane PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Montag, den 28. April 2008 um 12:04 Uhr

Mara UpmaneDie lettische Band Astro’n’out war in ihrer Heimat die Überraschung des Jahres 2006. Mit der Debut-Scheibe Kuš Kuš (ungefähr: Sei still) erlangte sie prompt den lettischen Musikpreis für das beste Rock-Album. Fantasie, Gefühl und Originalität prägen den Sound: Gitarren und Schlagzeug wechseln zwischen hard und soft, zwischen schnellen und langsamen Rhythmen. Besonders charakteristisch ist der Vokal der Lead-Sängerin Māra Upmane, der Musiksender MTV bezeichnet ihn als “eine der schönsten Stimmen Lettlands”. Zudem

Māra Upmane. Photo: Udo Bongartz

zeigt die Journalistik-Studentin in den selbst geschriebenen Texten poetisches Können. Die Songs in lettischer und englischer Sprache bringen moderne Einsamkeit, Isolation in feindlicher Umwelt oder den Albtraum nächtlicher Hirngespinste zum Ausdruck. Zugleich ist in ihnen ein optimistisches Lebensgefühl zu spüren, das von der intensiven Empfindung von Liebe, Freiheit und künstlerischer Einbildungkraft geprägt ist. Trotz Job, Studium, Band- und Gesangsproben war Māra Upmane zu einem Exklusiv-Interview mit der Lettischen Presseschau bereit. Es fand in Rigas sogenannnter Moskauer Vorstadt hinter dem Hauptbahnhof statt. Dort ist sie zuhause. Diesem Viertel hat sie eines ihrer bekanntesten Lieder gewidmet.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 30. Januar 2011 um 13:10 Uhr
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Berlin erzittert: der furchtbare Cukmens aus Lettland schlägt zu… PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 26. April 2008 um 09:54 Uhr

… und schafft doch nur Gutes, denn im Kern seines Wesen ist er ganz ein Lieber, muß es sogar sein. DieCukmens Mär berichtet nämlich, in seinem vorigen Leben habe er gar fürchterlich Lettlands Haine, Forste und Wälder versaut und hinter sich eine Spur von Umweltferkeleien gezogen: leere Bierflaschen und Milchtüten, ausgediente Autoreifen und Kühlschränke, sackweise politische Versprechen und ausgeleierte Werbeparolen. Was dem Herrn der staatlichen lettischen Eichen, Fichten, Linden, Birken und anderer Großgewächse, nämlich der a/s Latvijas valsts meži, zu gut Deutsch: die Staatsforste Lettlands AG, ein balkenartiger Dorn im Auge war und ihn sehr erboste. Und er fand einen Zauberer, nicht den von Oz, sondern den von Mooz, der schwang seinen Stab nur ganz kurz, eigentlich nur ansatzweise, doch es reichte, um den Übeltäter in einen Cūkmens zu verwandeln, einen Schweinemann, mit allen Attributen übernatürlicher Kräfte, wie man sie aus amerikanischen Comics kennt: vor allem Maske und Umhang, nur in schweinchenrosa. Nicht eher soll der Bann gebrochen werden, bis alle Wälder Lettlands wieder in alter Frische erstrahlen, ohne ausgeleierter Schrankwand und Altpapierfetzen, Autobatterien und Gurkengläsern.

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Ausstellung in Berlin: Die Geschichte des lettischen Geldes PDF Druckbutton anzeigen?
Mittwoch, den 09. April 2008 um 15:09 Uhr
5-Lats-GedenkmünzeNach Wien ist nun Berlin Station einer  - im wahrsten Sinn des Wortes - glänzenden Ausstellung: Geld in Lettland. Geschichte und Gegenwart. Im Rahmen des Deutsch-Baltischen Kulturjahres Essentia Baltica zeichnet die Schau mit über 1 400 Exponaten anhand des Geldwesens die Geschichte des kleinen baltischen Staates nach. Diese reiche die bis in 13. Jahrhundert zurück, schrieb seinerzeit die Nachrichtenagentur APA und fuhr fort: "Der Beginn liegt freilich noch weiter zurück: Vor Christi Geburt waren Bernstein - die Ostseeküste war der Anfang der nach Süden über Carnuntum ins Imperium Romanum führenden Bernsteinstraße - sowie Silbergeräte und Silberbarren als Geld im Umlauf.
 
Die goldene Gedenkmünze für die legendäre lettische 5-Lats-Silbermünze von 1929. Copyright Photo: Latvijas Banka. 
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