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Münster, 11.12.2017
Nachricht des Tages (24.9.07): Ehrung für Sandra Kalniete und Okkupationsmuseum Riga PDF Druckbutton anzeigen?
Montag, den 24. September 2007 um 14:39 Uhr
Die Zürcher Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur hat sich "den Werten des christlichen Glaubens und der Sandra Kalniete griechischen Philosophie" verschrieben und stellt dabei unter anderem "die Vielfalt der europäischen Nationen bei gleichzeitiger Anerkennung der regionalen Besonderheiten" heraus. Zur Förderung dieses Gedankens verleiht die Stiftung alljährlich den mit 50 000 Franken dotierten STAB-Preis. Heuer geht die Auszeichnung zu gleichen Teilen nach Lettland, und zwar an die ehemalige Außenministerin der kleinen Baltenrepublik, Sandra Kalniete, sowie das Okkupationsmuseum in der Hauptstadt Riga.
 
 
 
 
Für ein gemeinsames Geschichtsverständnis im alten und neuen Europa: Sandra Kalniete.
Photo: Courtesy Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur
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Nord Stream - "Ökologisch verträglich und für die Erdgasversorgung Europas notwendig" PDF Druckbutton anzeigen?
Montag, den 13. August 2007 um 12:04 Uhr
Nord Stream logoEigentlich gibt es nur wenige Stolpersteine im Verhältnis der baltischen Staaten zu Deutschland. Aber einer davon weist eine geplante Länge von 1200 Kilometern auf und soll ab 2010 russisches Erdgas durch die Ostsee nach Deutschland und von dort aus weiter nach Westeuropa transportieren - der Doppelstrang der Nord-Stream-Pipeline. Bislang fühlten sich Esten, Letten und Litauer, aber auch Polen auf der sicheren Seite. Solange nämlich die für die Versorgung Europas wichtigen Gaspipelines über ihr Territorium verlaufen, könnte ihnen der Kreml nicht ernsthaft mit einer Liefersperre drohen, träfe eine solche Maßnahme doch gleichzeitig die wichtigen europäischen Abnehmer diesseits der Oder, so ihre Kalkulation. Diese Überlegung macht nun die Nord Stream zunichte, und so stößt das Vorhaben in Tallinn, Riga, Vilnius und Warschau seit Anbeginn auf anhaltende Kritik. Vor allem Umweltbedenken werden dabei ins Feld geführt. Diese nehme man jedoch "sehr, sehr ernst", versichert Hans-Peter Floren, Mitglied im Aktionärsausschuß der Nord-Stream-Betreibergesellschaft, in einem Gespräch mit der größten lettischen Tageszeitung Diena. Der Manager, der bei der Essener E.ON Ruhrgas AG den Bereich Transport- und Speichermanagement, Dispatching und Systemverwaltung leitet, betont vielmehr die Bedeutung der Ostsee-Pipeline für die künftige Erdgasversorgung Europas. Mit freundlicher Genehmigung aller Beteiligten bringt die Lettische Presseschau das Interview zeitgleich mit dem Erstadruck in Diena.
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Nachricht des Tages (12.7.07): Schwarzhäupterhaus Riga auf deutscher Briefmarke PDF Druckbutton anzeigen?
Donnerstag, den 12. Juli 2007 um 10:02 Uhr
 Briefmarke Schwarzhäupterhaus RigaStralsund Wismar auf Briefmarke
 
Das restaurierte Schwarzhäupterhaus zu Riga ziert die neue 65-Cent-Briefmarke, mit der die Deutsche Post AG zum 12. Juli ihre Serie "Weltkulturerbe der UNESCO" fortführt. Auch das 70er Wertzeichen dieser Ausgabe widmet sich dem Ostseeraum, genauer gesagt - der sogenannten Backsteingotik, und zeigt das Rathaus von Stralsund und die St. Georgen-Kirche Wismar. Mehr noch: die beiden Marken erscheinen zeitgleich bei Latvijas pasts auch in einer lettischen Fassung. Dementsprechend erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff bei der Übergabe der Erstdrucke Anfang des Monats in Stralsund, die Gemeinschaftsausgabe schlage eine Brücke der Völkerverständigung (Lübecker Nachrichten, 2. Juli).
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