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Münster, 24.8.2017
Nachricht des Tages (24.2.07): Margers Vestermanis in Rostock geehrt PDF Druckbutton anzeigen?
Samstag, den 24. Februar 2007 um 22:52 Uhr
82 Jahre ist er alt und doch noch von aller Ruhe entfernt, als würde eines der größten Massenverbrechen der Menschheitsgeschichte ihn auf paradoxe Weise mit unbändigem Lebenswillen erfüllen. Von Dr. Margers Vestermanis ist die Rede, dem rührigen Chronisten des lettischen Judentums im 20. Jhd. Der Holocaust nahm ihm die Eltern und vier Geschwister, und nur wie durch ein Wunder gelang es dem gebürtigen Rigenser, selbst den Todesmühlen der Nationalsozialisten zu entkommen. Der Gedanken an die Grauen, die er überstanden hat, läßt erschaudern, doch M. Vestermanis hat es sich als Historiker zur Aufgabe gemacht, es in grundsolide geschichtliche Fakten zu überführen, ohne darüber die menschliche Dimension aus den Augen zu lassen. Und vielleicht ist es gerade diesem Ansatz geschuldet, daß seine Berichte aus der Hölle des Rigaer Ghettos und des Zwangsarbeiterslagers in Kurzeme nicht nur im prächtigsten Deutsch daherkommen, sondern auch noch den kleinsten Funken an Hoffnung, Wärme, ja sogar Humor getreulich verzeichnen.
Vestermanis Museum Juden in RigaMargers Vestermanis im Museum und Dokumentationszentrum Juden in
Lettland in Riga, Sommer 2004. Photo: InfoBalt Bremen 
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Nachricht des Tages (19.2.07): Dumm gelaufen - lettischer Drogenkurier geschnappt PDF Druckbutton anzeigen?
Montag, den 19. Februar 2007 um 14:49 Uhr
Das Ende seiner Dienstfahrt der besonderen Art hatte sich der 31-jährige Letten wohl etwas anders vorgestellt. Wie erst vergangene Woche bekannt wurde, war er am 11. Februar in seinem BMW mit lettischen Kennzeichen von der Slowakei über Österreich nach Deutschland unterwegs. Am bayerischen Grenzübergang Walserberg fiel der gelernte Autoschlosser aber den wachsamen Fahndern der Polizeiinspektion Traunstein auf. Eine genauere Untersuchung des PKW brachte dann hochwertige Schmuggelware ans Tageslicht: über 10 000 Ecstasy-Tabletten in einem Gesamtgewicht von fast drei Kilo.
 
Autositz des Deliquenten
Wie gut, wenn man Autoschlosser ist... Drogenversteck im lettischen PKW. Photo: Bayerisches Landeskriminalamt
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Nachricht des Tages (17.2.07): Lettischer Politikersohn auf Ecstasy PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 17. Februar 2007 um 22:52 Uhr
Eigentlich war es ein ganz normaler Einsatz für die Polizei in der lettischen Hauptstadt Riga. In den frühen Morgenstunden des 3. Februar war den Ordnungshütern ein PKW mit jugendlichen Insassen aufgefallen. Unter anderem weil die Musikanlage dröhnte, was die Bässe nur so hergaben. Also schritten die Polizisten zur Kontrolle. Am Steuer des auffälligen Autos: ein achtzehnjähriger Milchbart auf dem Heimweg von nächtlichen Vergnügungen.
Ecstasy-Tabletten
Ecstasy-Fund der bayerischen Polizei
Sein Puster ins Alkoholtest-Röhrchen gab zwar keinen Anlaß zu Beanstandungen. Dafür beschlich die Beamten wegen der starren Pupillen ein anderer Verdacht: sie veranlaßten eine Urinuntersuchung auf Drogen - und wurden fündig. Das Ergebnis lautet nämlich: 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin (MDMA), landläufig, aber vor allem in Klubs und Diskos auch als Ecstasy oder kurz XTC bekannt (postfactum.lv, 14. Feburar). Der Namen des zugedröhnten Fahrers: Peteris Jaundzeikars. Das wäre alles kaum einer Meldung wert, hieße sein Vater nicht Dzintars.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 20:28 Uhr
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