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Münster, 17.10.2017
Fußballnachricht des Tages (29.3): Liechenstein versenkt Lettland PDF Druckbutton anzeigen?
Donnerstag, den 29. März 2007 um 12:20 Uhr
Mit einem durchaus unerwarteten Ergebnis ist die Begegnung der Fußball-Nationalmannschaften Liechtensteins und Lettlands am 28. März in Vaduz zuendegegangen. Die hoch favorisierten und spielerisch hochkarätigen Balten unterlagen nämlich in einem Qualifikationsspiel der Gruppe F zur Europameisterschaft 2008 schmachvoll mit 0:1. Die Mannen um Trainer Jurijs Andrejevs vergaben reihenweise Torchancen, für das Alpenteam reichte ein Treffer von Altstar Mario Frick (33). In einem Spielbericht heißt es dazu: "Die Liechtensteiner gingen in der 17. Minute in Führung. Martin Büchel kam am linken Flügel in Ballbesitz und fand dann Frick, der die Kugel nur noch im Tor unterbringen mußte" (uefa.com, 29. März). Verständlicherweise war der Jubel bei den Vaduzer Kollegen groß: "Historischer Sieg" texteten sie in die Schlagzeilen und griffen bis zum Ellbogen in die Statistikkiste: "erst zweiter UEFA Europameisterschafts-Qualifikationssieg überhaupt", beziehungsweise "siebter Sieg in der Länderspielgeschichte Liechtensteins" (Liechtensteiner Vaterland, 29. März). Kommentare aus der lettischen Kabine sind nicht überliefert.
 
-OJR-
 
Nachrichten der Woche aus Lettland (10.-17.03) PDF Druckbutton anzeigen?
Sonntag, den 18. März 2007 um 12:38 Uhr
Präsidentin legt Regierung Zügel an / Bürgermeister von Ventspils in Untersuchungshaft / Gedenktag für Lettische Legion weitgehend störungsfrei verlaufen
In Lettland ist eine Woche zuendegegangen, die sich in mancherlei Hinsicht als Wendepunkt in der demokratischen Entwicklung der kleinen Ostseerepublik erweisen könnte. Insgesamt, so will es scheinen, haben sich nämlich rechtsstaatliche Prinzipien gegen politischen Opportunismus, Mauscheleien und eine äußerst unappetitliche Verquickung von öffentlichem Amt und privater Bereichung durchgesetzt. Zumindest bis auf weiteres.
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Nachricht des Tages (13.3.07): In Willstätt keine Chance für Frau aus Limbazi PDF Druckbutton anzeigen?
Dienstag, den 13. März 2007 um 15:52 Uhr
Amalia LindtDie baden-württembergische Gemeinde Willstätt hat am 11. März nur die halbe Revolution geschafft: im Chefsessel des Rathauses gab es einen Generationen-, nicht jedoch einen Geschlechterwechsel. Die einzige Kandidatin, die aus der kleinen nordlettischen Hafenstadt Limbazi gebürtige Power-Frau Amalia Lindt, überrundete aber zumindest einen Mann und landete ansonsten mit 18,8 Prozent der abgegebenen Stimmen etwas weit abgeschlagen auf Rang 5. In ihrem heimatlichen Ortsteil Eckartsweier konnte sie jedoch fast ein Viertel der Voten auf sich vereinigen. Als großer Abräumer erwies sich erwartungsgemäß Marco Steffens, der mit dem CDU-Parteibuch in der Tasche angetreten war. Der Verwaltungs- fachmann aus dem Landesministerium für Ernährung und Ländlichen Raum in Stuttgart holte satte 66 Prozent und kann jetzt als junger Spund (28) am 1. Juni die Nachfolge des derzeitigen Amtsinhabers Artur Kleinhans (66) antreten. Die Wahlbeteiligung lag bei fast 60 Prozent.
 
Photo Amalia Lindt: Christiane Illmann-Festerling (Baden online)
 
-OJR-
 
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