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Münster, 20.10.2017
Nachricht des Tages (7.2.07): Regierungs-Big-Brother in Valmiera PDF Druckbutton anzeigen?
Mittwoch, den 07. Februar 2007 um 14:48 Uhr
Auf dem Podium - ein V-förmig angeordneter, langer Tisch, davor ansteigende Zuschauerränge, der Ort des Geschehens: der große Saal des Kulturzentrums in der nordlettischen Stadt Valmiera. Kaum etwas lenkt den Blick vom Wesentlichen ab, äußerst spärlich, geradezu minimalistisch die dekorativen Elemente. Fast könnte man meinen, man sei in eine der radikal-provokativen Theaterinszenierungen des Rigaer Regiestars Alvis Hermanis geraten. Aber was den etwa 200-250 Zuschauern am 6. Februar geboten wurde, war schon ein Stück aus einer anderen Welt. Das Publikum merkte es nicht zuletzt daran, daß es beim Zutritt Metalldetektoren passieren mußte. Ein Hauch von Big Brother lag in der Luft, in einer reality show der besonderen Art trat nämlich das lettische Ministerkabinett in einer auswärtigen Sitzung vor den Souverän.
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Bill und Melinda in Geberlaune PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Jens von Rauchhaupt   
Dienstag, den 06. Februar 2007 um 15:46 Uhr
Menschenfreundlichkeit oder Menschlichkeit oder einfach Philanthropie scheint häufiger bei solchen Millionären und Millionärinnen aufzutreten, denen ein starker Partner zur Seite steht. Warren Buffet, 75 Jahre alt, ehemaliger Investment Banker und zweitreichster Mann der Welt ist dafür ein gutes Beispiel: "Meine Frau Susan hat mich Menschlichkeit gelehrt" sagte Buffet dem Forbes Magazin im Juni 2006. Buffet ist der größte Wohltäter der Welt, auch nachdem seine Frau im Jahre 2004 starb, hat Buffet mit dem Spenden nicht aufgehört. Ganz im Gegenteil, er verschenkte einen Großteil seines Vermögens erst im vorangegangenen Sommer an eine andere Wohltätigkeitsorganisation, die sich nun in Lettland engagiert.
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Nachricht des Tages (6.2.07): Korb für NPD aus Riga PDF Druckbutton anzeigen?
Dienstag, den 06. Februar 2007 um 09:45 Uhr
Im Normalfall hätten die wackeren Mannen der Vereinigung Nationaler Kräfte (Nacionalo speku savieniba) in Riga kein Problem mit der Post aus Dresden gehabt. Hat man sich doch ein "machtvolles, freies und gerechtes Lettland" auf die rot-weiß-roten Fahnen geschrieben, und gehört etwa das geifernde Wettern gegen den verderblichen Einfluß von Homosexualität zum guten Ton in der strammen Truppe. Da findet man auch schon ein gutes Wort für die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD): deren Weg sei nicht mit Rosen übersät, schließlich wirke sie in einem Land, das es "noch immer nicht verstanden" habe, mit seiner "tragischen Geschichte zurechtzukommen", und daran gewöhnt sei, "nichts auszulassen, um willfährig alles Nationale im Keime zu ersticken". Aber mit Udo Voigt an der Spitze habe sich nun die Lage zum Besseren gewendet, schließlich sei der Parteichef ja graduierter Politologe und biete "vielen Deutschen eine neue Sicht auf nationale Politik".
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