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Münster, 18.6.2018
Riga und der Tod: Gedenken die Opfer von Verschleppungen in Lettland und Deutschland PDF Druckbutton anzeigen?
Dienstag, den 25. März 2008 um 11:32 Uhr
Für viele Letten sind es noch immer zwei Tage, die die über 40 Jahre währende sowjetische Besatzung der kleinenGedenkstätte Tornakalns (Riga) Baltenrepublik versinnbildlichen wie nichts anderes: der 14. Juni 1941 und der 25. März 1949. In zwei Deportationswellen, die insgesamt fast 60 000 Menschen in die eisigen Weiten Sibiriens führten, suchten die Moskauer Machthaber allen Widerstand gegen ihre Fremdherrschaft von vornherein auszuschalten. Kurz vor dem Angriff des Dritten Reiches auf die Sowjetunion traf es vor allem die wirtschaftliche, politische und intellektuelle Elite Lettlands; nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren es insbesondere die lettischen Bauern, die einen furchtbaren Preis für die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft zahlen mußten. In einem einfühlsamen Bericht erinnert nun Albrecht Breitschuh vom ARD-Hörfunkstudio Stockholm an diese Ereignisse, nachzulesen unter http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=3312482/nqdjin/index.html und nachzuhören unter http://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio15310.html.
 
In Gedenken an die Opfer der sowjetischen Deportationen 1941. Bahnhof Torņakalns in Riga. Photo: http://jonins.mii.lu.lv/ia/Piemin1.htm  
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Richtigstellung in Sachen Frank Müller und Niedrigenergiebauweise PDF Druckbutton anzeigen?
Donnerstag, den 13. März 2008 um 13:33 Uhr
Gewiß zurecht rühmt sich Lettische Presseschau, ein flottes Blatt zu sein, das gleichwohl alle Ecken sicher umzirkelt.Katalog Frank Müller (Berlin) Doch nun ist es mit vollem Karacho im Graben gelandet. Auf einer Internet-Kreuzung hat es mit überhöhter Geschwindigkeit die falsche Abzweigung erwischt - und zwar mit einer Geschichte, bei der es vor allem um energiesparende Bauweise und einen Mann namens Frank Müller geht. Um genauer zu sein: um zwei Männer namens Frank Müller. Die aber beide in diesem Bereich tätig sind. Der eine im beschaulichen baden-württembergischen Weissach, der andere hingegen in der rührigen Metropole Berlin.
 
Aus Berlin: Aktueller Katalog Müllers Büro. Photo: Müllers Büro
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Düsseldorf, Flensburg, Eckernförde, Berlin: Deutschland im Visier zeitgenössischer lettischer Kunst PDF Druckbutton anzeigen?
Sonntag, den 09. März 2008 um 17:03 Uhr

Plakat Ausstellung FlensburgFast scheint es, als hätte zeitgenössische Kunst aus Lettland dieser Tage einen Großangriff auf das deutsche Publikum gestartet: gleich mehrere Ausstellungen präsentieren zwischen Garmisch-Partenkirchen und Eckernförde, Frankfurt (Oder) und Kleve Modernes aus dem Land an der Daugava – und das durchaus selbstbewusst, weil auf Augenhöhe mit Entwicklungen in der internationalen Szene. „Wo Lettisch ein so schwieriges Idiom ist, sollten sich die Letten einer Sprache bedienen, die weltweit verstanden wird – bildende Kust oder Musik“, fasst diesen Zusammenhang Norbert Weber, der sich als Kurator gerade um die Vermittlung baltischer Kunst in Westeuropa verdient gemacht hat.

Plakat der Ausstellung auf dem Flensburger Museumsberg

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