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Münster, 18.1.2018
Der Rückblick auf das lettische Sportjahr 2017 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Donnerstag, den 14. Dezember 2017 um 12:06 Uhr

Verzeihliche Enttäuschungen, unerwartete Erfolge

SechspacksportlerWas ist schon ein Jahr? Eine Periode, lästerte der US-Schriftsteller Ambrose Bierce, die aus 365 Rückschlägen besteht. Ganz so schlimm ist es für Lettlands Sportler nicht gekommen, betrachtet man die Periode 2017 im Rückblick. Beginnen wir mit dem Fußball. Gäbe es tatsächlich täglich einen Rückschlag für die izlase, würde sie im Fifa-Ranking an 477. Stelle stehen. Doch weist die Liste nur 211 Positionen aus, mehr Fußballnationen gibt es nicht. Freilich ist der Abrutsch in den vergangenen Jahren beträchtlich. Beklagten wir letztes Jahr den Sturz auf Rang 112, ging es aktuell auf 133 `runter, einen Platz hinter den Komoren. (Ganz ehrlich: Der Schreiber dieser Zeilen musste erstmal die Komoren auf dem Globus suchen. Im Indischen Ozean wurde er fündig. Die Komoren gehören seit 2005 der FIFA an und nehmen an den afrikanischen Qualifikationsturnieren teil). In der WM-Qualifikation, Sektion Europa, Gruppe B, belegten die Letten den vorletzten Platz, hinter den Färöern (wieder so eine Inselgruppe, diesmal im Nordatlantik), immerhin vor Andorra, das bis zum letzten Spieltag gleichauf gelegen hatte, dank eines finalen Nullzuvier in Riga aber noch die Rote Laterne übernahm.

Die Torte zum Jahresabschluss für den lettischen Sport, Foto: Miras Dial A Cake - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

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Valters Nollendorfs erhielt Bundesverdienstkreuz PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 09. Dezember 2017 um 09:36 Uhr

Ein differenzierter Blick auf die Geschichte

Valters NollendorfsNollendorfs wurde am 5. Dezember 2017 in der Deutschen Botschaft in Riga das Bundesverdienstkreuz erster Klasse überreicht. Dazu empfing ihn Rolf Schütte in seiner Rigaer Residenz. Der deutsche Botschafter ehrte den Preisträger als Wissenschaftler und Forscher, der sich um die komplexe deutsch-lettische Vergangenheit verdient gemacht und diese in zahlreichen Vorträgen und Publikationen dargestellt habe. Der Geehrte ist Vorstandsmitglied des lettischen Okkupationsmuseums. Er beteiligte sich zuletzt an Projekten zur Aufarbeitung des Holocausts und zur Flüchtlingsdebatte. Germanist Nollendorfs blickt auf eine wechselvolle Biographie zurück (riga.diplo.de).

Valters Nollendorfs, Foto: Deutsche Botschaft Riga

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Die ungewisse Zukunft der Burg Groß-Roop (Lielstraupe) PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 07. Dezember 2017 um 15:58 Uhr

Privatklinik oder Hanse-Museum

Groß-RoopAutofahrer, die auf der lettischen Nationalstraße A3 zwischen Riga und dem nordlettischen Valmiera unterwegs sind, erhaschen auf halbem Weg einen Blick auf verwinkelte gelbe Gemäuer, die einen stattlichen Barockturm umzingeln. Im Sommer bildet das Blattgrün der umgebenden Parklandschaft einen reizvollen Kontrast hinter dem Weiher. Die Burg spiegelt sich dann im himmelblauen Gewässer. Der fast gespenstisch ruhige Ort lädt zum neugierigen Verweilen. Hier wäre eine geeignete Kulisse für Grimms Dornröschen, die Geschichte der Königstochter, die samt ihres Hofstaates wegen eines Fluchs in einen hundertjährigen Schlaf versinkt. Von der Burg Groß-Roop (Lielstraupe), um die es sich hier handelt, geht etwas ähnlich Verwunschenes aus, das forsch zum Wachküssen reizt. Derzeit überlegen die Kommunalpolitiker des Bezirks Pargauja, wie man dieses Kulturdenkmal aus der Hansezeit erhalten kann und wie es in Zukunft genutzt werden soll.

Groß-Roop, Foto: CC BY-SA 3.0, Saite

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