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Münster, 23.9.2018
Dürre in Lettland: Landwirtschaftsministerium schätzt die Verluste PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 23. August 2018 um 00:00 Uhr

Der nasse Herbst des letzten Jahres schadete der diesjährigen Ernte zusätzlich

trockener FeldwegEnde Juli reiste der lettische Landwirtschaftsminister Janis Duklavs nach Brüssel, um mit dem zuständigen EU-Kommissar Phil Hogan zu verhandeln (LP: hier). Hogan zeigte sich beim Thema Entschädigungs-Zahlungen wegen der diesjährigen Hitze und Dürre reserviert und forderte von Duklavs, bis zum 30. August erst einmal die zu erwartenden Verluste für die lettischen Landwirte zu beziffern. Das lettische Landwirtschaftsministerium legte am 22. August provisorische Zahlen vor: Demnach brachte die lang andauerne Hitze und fehlender Regen den lettischen Bauern Ertragseinbußen in Höhe von 359 Millionen Euro ein.

Nahaufnahme eines trockenen Feldwegs, Foto: Gohnarch 22:45, 18 January 2008 (UTC) - Own work, CC BY-SA 3.0, Link

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Manöver "Namejs 2018": Lettisches Militär probt die Bekämpfung innerer Unruhen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 18. August 2018 um 00:00 Uhr

Polizisten und Soldaten kooperieren bei simuliertem Hybridkrieg

Nationalgarde übtAm 20. August 2018 beginnt "Namejs 2018", das bislang größte lettische Militärmanöver seit 1991, als Lettland die Unabhängigkeit wiedererlangte. Etwa 10.000 Armeeangehörige werden daran teilnehmen, zudem Grenzschützer, Reservisten, Freiwillige der Nationalgarde und Polizisten sowie Nato-Verbündete aus Nachbarländern. Soldaten und Ordnungshüter sollen eine Situation erproben, in der sich militärische mit polizeilichen Aufgaben vermischen: Der Bekämpfung von inneren Unruhen.

Lettische Nationalgarde bei einer Übung, Foto: KasparsK - Paša darbs, CC BY-SA 3.0, Saite

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Riga: Die Barock-Orgel der Petrikirche soll rekonstruiert werden PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 16. August 2018 um 00:00 Uhr

Eine deutsch-lettische Initiative organisiert Benefiz-Konzerte und bittet um Spenden

Entwurf zur Die Rigaer Petri-Kirche hat seit ihrer Entstehung im 13. Jahrhundert wechselhafte Zeiten durchgemacht. Sie diente der Bürgerschaft im Kampf gegen die Mönchsritter als Waffenlager, hier predigte erstmals ein Anhänger Luthers. Der einst hölzerne Turm musste mehrmals neu errichtet werden. Während des deutschen Angriffs auf Riga im Juni 1941 trafen Artilleriegeschosse Rigas Wahrzeichen, das im Stil der Barockgotik das städtische Panorama prägt. Die Basilika brannte damals aus und abermals stürzte ihr markanter Turm ein. 1973 begann der Wiederaufbau. Der Turm erhielt einen Aufzug und ist seitdem eine Touristenattraktion. In der Sowjetzeit wurde die Kirche für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Jetzt finden dort wieder Gottesdienste statt. Für die Gottesdienste fehlt allerdings ein wichtiger Gegenstand: Auf der Orgel-Empore herrscht gähnende Leere. Seit 2011 engagiert sich die lettisch-deutsche „Orgel-Stiftung Petri-Kirche Riga“, neuerdings unterstützt vom gemeinnützigen deutschen „Förderverein Orgel Petri-Kirche Riga e.V.“ für die Rekonstruktion der einstigen Barock-Orgel, die Gottfried Kloosen 1734 fertigstellte.

Kristian Wegschneiders Entwurf zur Rekonstruktion der Barock-Orgel in der Petri-Kirche, Foto: Klaus Wittmann

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