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Münster, 11.12.2017
Bill und Melinda in Geberlaune PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Jens von Rauchhaupt   
Dienstag, den 06. Februar 2007 um 15:46 Uhr
Menschenfreundlichkeit oder Menschlichkeit oder einfach Philanthropie scheint häufiger bei solchen Millionären und Millionärinnen aufzutreten, denen ein starker Partner zur Seite steht. Warren Buffet, 75 Jahre alt, ehemaliger Investment Banker und zweitreichster Mann der Welt ist dafür ein gutes Beispiel: "Meine Frau Susan hat mich Menschlichkeit gelehrt" sagte Buffet dem Forbes Magazin im Juni 2006. Buffet ist der größte Wohltäter der Welt, auch nachdem seine Frau im Jahre 2004 starb, hat Buffet mit dem Spenden nicht aufgehört. Ganz im Gegenteil, er verschenkte einen Großteil seines Vermögens erst im vorangegangenen Sommer an eine andere Wohltätigkeitsorganisation, die sich nun in Lettland engagiert.
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Nachricht des Tages (6.2.07): Korb für NPD aus Riga PDF Druckbutton anzeigen?
Dienstag, den 06. Februar 2007 um 09:45 Uhr
Im Normalfall hätten die wackeren Mannen der Vereinigung Nationaler Kräfte (Nacionalo speku savieniba) in Riga kein Problem mit der Post aus Dresden gehabt. Hat man sich doch ein "machtvolles, freies und gerechtes Lettland" auf die rot-weiß-roten Fahnen geschrieben, und gehört etwa das geifernde Wettern gegen den verderblichen Einfluß von Homosexualität zum guten Ton in der strammen Truppe. Da findet man auch schon ein gutes Wort für die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD): deren Weg sei nicht mit Rosen übersät, schließlich wirke sie in einem Land, das es "noch immer nicht verstanden" habe, mit seiner "tragischen Geschichte zurechtzukommen", und daran gewöhnt sei, "nichts auszulassen, um willfährig alles Nationale im Keime zu ersticken". Aber mit Udo Voigt an der Spitze habe sich nun die Lage zum Besseren gewendet, schließlich sei der Parteichef ja graduierter Politologe und biete "vielen Deutschen eine neue Sicht auf nationale Politik".
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Nachricht des Tages (5.2.07): EU-Energiekommissar Piebalgs auf schwieriger Mission in Lettland PDF Druckbutton anzeigen?
Montag, den 05. Februar 2007 um 11:08 Uhr
Es sind schwere Kaliber, die EU-Energiekommissar Andris Piebalgs dieser Tage von den Gepäckbändern europäischer Flughäfen zu wuchten hat - nämlich drei Eckpfeiler der künftigen Energiepolitik der Europäischen Union. Anfang März sollen sie im Europaparlament beraten werden, doch nicht überall lösen sie Begeisterung aus, und so gilt es denn für den hageren Letten aus Brüssel, noch eine Menge Überzeugungsarbeit zu leisten. Für den 5. Februar steht seine Heimat auf dem Reiseplan, Regierung und Parlament in Riga müssen für eine Öffnung der Energiemärkte, deutlich reduzierte Emissionen von Treibhausgasen und Energiesparmaßnahmen gewonnen werden. Doch zu allen drei Themen gibt es Widerstand in der kleinen Ostseerepublik, selbst aus dem Umweltschutzressort, da mag A. Piebalgs noch so visionär und tapfer behaupten: "Wenn wir jetzt die richtigen Entscheidungen treffen, kann Europa eine neue weltweite industrielle Revolution auslösen - eine wirtschaftliche Entwiclung, die mit der Reduzierung von kohlenstoffhaltigen Emissionen einhergeht" (Diena, 3. Februar).
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