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Münster, 15.8.2018
Todeszüge auch nach Riga: Ausstellung in Münster PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 25. Mai 2008 um 12:37 Uhr

Auf die Frage, was Deutschland und Lettland verbinde, fällt den meisten als erstes Stichwort dieStolperstein Demnig mittelalterliche Handelsvereinigung Hanse ein, vielleicht auch noch der Schwertbrüderorden und jahrhundertlange deutsche Herrschaft im Baltikum, gelegentlich auch die Aufklärer Johann Gottfried Herder und Garlieb Merkel. Schwieriger wird es schon mit dem geheimen Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin-Pakt von 1939, der Estland, Lettland und Litauen letztlich über 40 Jahre von der Landkarte Europas tilgte. Aber den wenigsten ist bewußt, dass auch der Holocaust, die von den Nationalsozialisten geplante und betriebene Vernichtung des europäischen Judentums, eine Brücke schlägt zwischen den Ufern des Rheins und der Daugava.

Ein sogenannter Stolperstein" des Kölner Künstlers Gunter Demnig erinnert vor dem Haus Hermannstr. 48 in Münster an den jüdischen Jungen Julius Lentschützki, der 1941 nach Riga deportiert wurde und 1945 in Stutthof starb. Copyright Photo: Ojars J. Rozitis.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Februar 2011 um 22:06 Uhr
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Musikalisches Ostsee-Projekt: Baltic Youth Philharmonic PDF Druckbutton anzeigen?
Sonntag, den 25. Mai 2008 um 10:40 Uhr
Kristjan JärviLettlands Premierminister Ivars Godmanis ist Schirmherr, wenn am 4. Juni in Riga ein ambitioniertes Ostsee-Projekt Premiere hat: nach fünftägigen intensiven Proben tritt zum ersten Mal das Baltic Youth Philharmonic (BYP) vors Publikum, ein Jugendsinfonieorchester, das unter der Leitung des estnischen Dirigenten Kristjan Järvi talentierte Musikstudenten aller Staaten des Ostseeraumes in einem Klangkörper vereint.
 
 
Wird das Baltic Youth Philharmonic leiten: Dirigent Kristjan Järvi. Copyright Photo: Peter Rigaud 
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Letten mögen grünen Strom am liebsten billig PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 24. Mai 2008 um 18:41 Uhr

WindturbinenÖlpreisrekorde sind ein weltweites Thema. Auch die Letten müssen steigende Benzinpreise und höhere Heizkostenrechnungen hinnehmen. Hinzu kommt die Sorge, zu sehr in die Abhängigkeit des russischen Staatskonzerns Gasprom zu geraten. Die Gas- und Öllieferungen aus Russland sind für die lettische Energieversorgung unverzichtbar. Lettland ist zudem eines der wenigen Länder der EU, das seinen


So würden die Letten ihren Strom am liebsten haben: aus Windturbinen (hier: am Niederrhein). Photo: Wikimedia


Elektrizitätsbedarf nicht vollständig mit eigenen Kraftwerken deckt: die Baltenrepublik ist derzeit insbesondere auf Strom-Lieferungen aus dem alten litauischen Atomkraftwerk in Ignalina angewiesen. Damit wird es aber bald zuende sein. Bedingung für den EU-Beitritt Litauens war nämlich, dass diese Anlage aus Sowjetzeiten Schritt für Schritt vom Netz genommen wird: für Ende 2009 ist die endgültige Abschaltung vorgesehen. Parlament und Öffentlichkeit in Lettland diskutieren nun Pläne zur künftigen Sicherung der Energieversorgung. Bislang haben die Politiker konventionelle Lösungen geboten: ein neues AKW, Kohle- oder Gaskraftwerke. Eine Studie, über die lettische Energie-Politiker am 21. Mai dieses Jahres in Riga diskutierten, zeigt hingegen: die Bevölkerung möchte Strom und Brennstoffe aus erneuerbaren Energien zu günstigem Preis.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Januar 2011 um 17:19 Uhr
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