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Münster, 28.9.2020
Eröffnung der Dauerausstellung zu Janis Apals im Araisu-Park PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 17. September 2020 um 00:00 Uhr

Von Mythen, die sich archäologisch bewahrheiteten

Inselsiedlung AirasiVor fünf Jahren berichtete die Lettische Presseschau von den Plänen der Gemeinde Amata bei Cesis (Wenden), die Rekonstruktion der mittelalterlichen Inselsiedlung im Airasi-See zu sanieren und das Gelände attraktiver zu gestalten (LP: hier). Die Bemühungen hatten Erfolg: Inzwischen hat sich die Fläche im Gauja-Nationalpark zu einem archäologischen Park entwickelt, in dem sowohl Reste der livländischen Ordensburg Arrasch als auch rekonstruierte Siedlungen zu sehen sind, die zum Teil noch aus der Steinzeit stammen. Im Mittelpunkt des Parks steht aber die Inselsiedlung, die der lettische Archäologe Janis Apals in den 60er und 70er Jahren mit seinem Team aufwändig erforschte und rekonstruierte. Ihm ist die Daueraustellung gewidmet, die seit Juli im neu errichteten Besucherzentrum zu sehen ist.

Inselsiedlung mit Plattform, Foto: CC BY-SA 4.0, Link

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Sanierungsarbeiten an der Burg Hasenpoth (Aizpute) PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 12. September 2020 um 00:00 Uhr

Reges Treiben in verschlafener Idylle

Burg Aizpute (Hasenpoth)Aizpute, auf Deutsch: Hasenpoth, ist ein idyllischer, aber auch leicht verschlafener Ort in Westkurland, etwa 175 Kilometer von Riga entfernt. Jugendlichen fällt es schwer, hier ein Auskommen zu finden. Seit 1990 hat Aizpute, das seit 1378 Stadtrechte besitzt, ein Drittel seiner Einwohner verloren. Derzeit leben noch etwa 4.000 Menschen hier. Dabei befindet sich im Ortskern recht Sehenswertes: Auf der Anhöhe am Fluss Terba erstreckt sich die Ruine einer Ordensburg aus dem 13. Jahrhundert, die seit 1998 denkmalgeschützt ist. Teils ist sie als Gebäude erhalten, teils besteht sie aus bröselnden Mauerüberresten. Seit Juli kümmert sich ein Bautrupp um die Sanierung.

Burg Aizpute, Foto: Ainars Brūvelis, CC BY-SA 3.0, Link

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Lettische Kunstausstellungen im September 2020 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 05. September 2020 um 11:41 Uhr

Internationales in nationalen Kunstmuseen

LNMM-BildmontageSeit 100 Jahren existieren Kunstmuseen unter lettischer Leitung. Eine neue Ausstellung im internationalen Kunstmuseum Rigas Birza widmet sich dieser Geschichte seiner Vorgänger unter wechselnden ideologischen Bedingungen. In der Dauerausstellung „Asiens Geschichten“, die im selben Haus stattfindet, lenken die Kuratorinnen den Blick auf eine Okimono-Figur namens „Rakan“. In Daugavpils stellt Ieva Caruka dar, wie die traditionelle Frauenrolle verschwindet und sich die Frau wie ein Phoenix aus der Asche neu erfindet und wie im Tanz eine neue Sinnlichkeit zwischen den Geschlechtern entsteht. Hier die Zusammenfassung aus PR-Texten lettischer Kunstmuseen für den September 2020.

LNMM-Bildmontage zur Geschichte des Staatlichen Kunstmuseums, Foto: LNMM

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