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Münster, 15.11.2019
Lettische Kunstausstellungen im November 2019 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 02. November 2019 um 11:40 Uhr

Marinemalerei: Der Zauber von Licht und Wasser

Schulz, Stürmisches MeerIm Rigaer Kunstmuseum Rigas Börse sind gleich zwei Ausstellungsräume der Marinemalerei gewidmet. Im Bosse-Saal zeigen die Kuratorinnen einen Überblick über Maler des 19. Jahrhunderts, die sich diesem Thema widmeten, im großen Saal ist einem der bekanntesten Vertreter des Genres, dem russischen Maler Iwan Aiwasowskis, gewidmet, der zu den bekanntesten Malern seines Landes gehört. Die Kuratorinnen haben sich besonders für das Wechselspiel zwischen Licht und Wasser interessiert. Dies darzustellen, erfordert eine geschulte Maltechnik. Wasser in Wasserfarben darzustellen hat sich Laila Balode vorgenommen, die in Cesis ausstellt. Hier die Zusammenfassung aus PR-Texten lettischer Kunstmuseen für den Monat November.

Carl Friedrich Schulz, Stürmisches Meer, Foto: LNMM

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100 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Italien und Lettland PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 31. Oktober 2019 um 00:00 Uhr

Rom gegenüber Lettland wohlgesonnen

Schloss RundaleLubova Medveda meinte in ihrer Forschungsarbeit von 2008: “Weil Lettland als sowjetische Ex-Republik aus historischen Gründen nie das Ziel großer Immigrantengruppen italienischer Herkunft gewesen war, blieb bis vor etwa 15 Jahren die Präsenz von Italienern in Lettland ziemlich begrenzt. Nach der Erreichung der lettischen Unabhängigkeit 1991 hat sich die Lage völlig verändert. Es gab einen Moment des Wandels, welcher Lettland in die Reihe eines der bevorzugten Länder stellte, um Kontakte mit dem Ausland herzustellen, insbesondere mit Italien, seien sie ökonomischer Art oder Teil der italo-lettischen Kultur.” (alii.lv) Das Land, in dem die Zitronen blühen, hat nicht nur zahlreiche historisch-kulturelle Beziehungen zu den “Goten” (ein anderes italienisches Wort für Barbaren, mit dem einst der Renaissance-Maler Giorgio Vasari den Stil der Kathedralen nördlich der Alpen verspottete), auch Letten können auf ein Jahrhundert wohlwollender Zusammenarbeit zurückblicken.

Schloss Rundale in Lettland wurde von Rastrelli, einem Baumeister mit italienischen Vorfahren, ins Werk gesetzt, Foto: Greifen - Paša darbs, CC BY-SA 3.0, Saite

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Lettischer Spielfilm „Tevs nakts“ (Vater der Nacht) in Haifa ausgezeichnet PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 24. Oktober 2019 um 00:00 Uhr

Bedeutsam für die israelisch-lettischen Beziehungen

Briefmarke mit Lipke-PaarElita Gavele, die lettische Botschafterin in Israel, nahm am 15. Oktober 2019 in Haifa einen ganz besonderen Preis einer prominenten Filmjury entgegen (mfa.gov.lv). Die Experten unter Leitung des polnischen Regisseurs Krzysztof Zanussi hatten sich entschieden, in der Kategorie „Zwischen israelischer und jüdischer Identität“ auf dem 35. internationalen Filmfestival der nordisraelischen Stadt einen lettischen Film auszuzeichnen, der eine besonders schmerzliche Periode für beide Länder zum Inhalt hat: Die Zeit des Holocaust (LP: hier). Gavele betrachtet den Preis als Anerkennung für alle, die während dieser Zeit Menschen vor ihren nazistischen Verfolgern retteten. Der Film des Regisseurs Davis Simanis zeigt, wie der Rigaer Hafenarbeiter Janis Lipke mit seiner Frau Johanna (gespielt von Ilze Blauberga) unter Lebensgefahr Verstecke für von den Nazis verfolgten Juden schafft und sich dabei bis zur Erschöpfung aufreibt. Im überfüllten Kinosaal wollten über 200 Menschen den Film sehen, der für die Beziehung zwischen Lettland und Israel bedeutsam ist.

Briefmarke der lettischen Post erinnert an das Paar Johanna und Zanis Lipke, Foto: Latvijas Pasts (Latvian Post) - wnsstamps.ch/en, Neaizsargāts darbs, Saite

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