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Münster, 19.9.2020
Lettische Kunstausstellungen im Februar 2020 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 30. Januar 2020 um 00:00 Uhr

Vom eitlen Bemühen, das Vergangene zu rekonstruieren

Caro JostEs war nicht vorgesehen, dass die Ausstellung über Dzemma Skulme ihr zum Gedächtnis stattfinden wird: Die Malerin ist am 9. November des letzten Jahres gestorben, zuvor hatten die Kuratorinnen sie noch in ihre Vorstellungen einbezogen. Von den Schwierigkeiten des Erinnerns und erfolglosen Versuchen, das Vergangene wieder herzustellen künden zwei weitere Ausstellungen. Eriks Apalais problematisiert mit den Mitteln der bildenden Kunst den Zusammenhang zwischen Zeichen, ihren Bedeutungen, der Erinnerung und wirklich Geschehenem; zwischen diesen Zuständen und Größen erstreckt sich ein vieldeutiger Raum, in dem die Wörter und Bilder dahinschweben. Caro Jost will mit Handfestem die Erinnerung bewahren, sie nimmt Abdrücke von den Straßen und Wegen bedeutungsvoller Orte und weiß um die Vergeblichkeit jeglichen Bemühens, Vergangenes wiederherzustellen. Hier die Zusammenfassung aus PR-Texten lettischer Museen für den Februar.

Werk von Caro Jost, Foto: Fotograf Florian Holzherr, CC BY-SA 3.0 de, Link

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Deutschbaltische „Umsiedlung“ vor 80 Jahren PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 04. Januar 2020 um 00:00 Uhr

"Im Ergebnis verlor Lettland mit der Repatriierung der Deutschbalten sehr viel“

KDF-Dampfer Vor 80 Jahren fuhren aus Liepaja (Libau) die letzten Schiffe ab, die lettische Deutschbalten in die besetzten Territorien Westpolens „umsiedelten“, wie es in der NS-Propaganda hieß. Nach Kriegsbeginn und Polenfeldzug hatte Hitler am 30. Oktober 1939 einen Vertrag mit dem lettischen Diktator Karlis Ulmanis geschlossen, der die mit Nachdruck betriebene Massenemigration regelte. Für viele Deutschbalten war der Auszug weder „Umsiedlung“ noch „Repatriierung“, wie die Letten diese Aktion nannten, sondern der Verlust einer jahrhundertealten Heimat. Doch manche glaubten an die nationalsozialistische Propaganda und erhofften sich eine glückliche Zukunft als „Baltendeutsche“ im Warthegau, dem von der Wehrmacht besetzten Teil Westpolens. Die Lsm-Journalistin Liba Mellere erkundigte sich in Liepaja, unter welchen Umständen der Abtransport aus der Hafenstadt erfolgte (lsm.lv).

Der KDF-Dampfer "Der Deutsche" beteiligte sich an der sogenannten "Umsiedlung" der Deutschbalten, Foto: Unbekannt - Arnold Kludas: Die Geschichte der deutschen Passagierschiffahrt 1850–1990, Band 5: Eine Ära geht zu Ende 1930 bis 1990, S. 128., Gemeinfrei, Link

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Lettische Kunstausstellungen im Januar 2020 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 02. Januar 2020 um 00:00 Uhr

Prächtige Farben, magische Inschriften und beflügelnde Träume

Edite Pauls-VignereIm Januar dokumentieren einige Ausstellungen die technische und thematische Vielfalt lettischer Künstlerinnen. Edite Pauls-Vignere gehört zu den international bekannten Textilkünstlerinnen. Ihre farbenreichen und großformatigen textilen Wandbilder sind noch bis Ende Februar im Museum für dekorative Kunst und Design zu betrachten. Ieva Kraule-Kuna inspirierten die Inschriften, die sie in verschiedenen Höhlen fand und Inara Liepa vertraut der Kraft der Verwandlung, die Fantasie, Träume und Kunst der Seele verleihen und die Möglichkeit bieten, Realität zu verändern. Hier die Zusammenfassung aus PR-Texten lettischer Museen für den Januar.

Leben, Fragment von Edite Pauls-Vignere, Foto: LNMM

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