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Münster, 04.8.2020
28. Domus-Rigensis-Kulturtage vom 5.-7. Juli 2019 in Riga PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 10. August 2019 um 00:00 Uhr

Auf den Spuren der deutschbaltischen Aufklärung

Gut KoltzenManfred von Boetticher, Domus Rigensis

Die Rigaer Kulturtage sind der alljährliche Höhepunkt des deutsch-lettischen Vereins Domus Rigensis. Vom 5. bis 7. Juli 2019 trafen sich seine mehr als 130 lettischen und deutschen Mitglieder in der lettischen Hauptstadt, um Vorträge und ein Konzert zu hören, an einer Besichtigung und einer Exkursion teilzunehmen. Diesmal waren die Tage der deutschbaltischen Aufklärung gewidmet.

Gut Koltzen (Birini), Foto: Vesma - Paša darbs, Neaizsargāts darbs, Saite

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Lettische Kunstausstellungen im August 2019 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 03. August 2019 um 00:00 Uhr

Grün - die trügerische Hoffnung des Menschen im Anthropozän

Bonneval, Tropiques  domestiquesIm Nationalmuseum wird der Kunstliebhaber mit den Paradoxien der Farbe Grün konfrontiert. Sie ist nicht nur vielen Lieblingsfarbe, sondern in Zeiten von Klimaerwärmung und Umweltkatastrophen ein Zeichen der Hoffnung. Die Künstler des Kulturzentrums RIXC warnen, dass diese Erwartung trügerisch sein könnte. Mit den religiösen Symbolen der Vergangenheit beschäftigte sich der estnische Sammler Nikolai Kormaschow, der viele Ikonen vor der Zerstörung bewahrte. Seine umfangreiche Sammlung ist derzeit in Riga ausgestellt. Vielfältige Bezüge weisen die Rasterbilder Marco Gianottis auf, sie weisen ebenso auf die Hochrenaissance wie auf Bilder von Mark Rothko, Piet Mondrian oder auch auf architektonische Zeichnungen Mies van der Rohes. Gianottis Ausstellung „Passagen“ ist in Daugavpils zu sehen. Hier die Zusammenfassung von PR-Texten lettischer Kunstmuseen für den August 2019.

 

Karine Bonneval (FR): Tropiques domestiques. 2015, Foto: LNMM

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Lettische Kunstausstellungen im Juni 2019 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 07. Juni 2019 um 14:16 Uhr

Die Welt betrachten, über sie nachdenken oder abstrakt überwinden

Vika, MorgenstundeSowohl das Leben als auch das Werk Hilda Vikas geben Aufschluss über das Schicksal einer Künstlerin in ebenso bewegten wie schlimmen Zeiten, auf Pfaden des Protests, aber auch eigener ideologischer Verirrung. Dem Sozialistischen Realismus vermochte sie sich trotz Bemühens nicht vollständig zu unterwerfen und es ist wohl gerade ihr ungewolltes Abweichlertum, das ihre Bilder bis heute interessant macht. Während Vika ihren mal sachlichen, mal romantischen Blick auf die Welt gestaltet, will Kaido Ole die Welt nicht darstellen, sondern in ihrer Struktur erfassen. Er vergleicht die Funktion seiner Kunst mit einem chemischen Periodensystem. Die im letzten Jahr gestorbene Gillian Ayres hingegen wollte mit Welt gar nichts zu schaffen haben, der Betrachter soll einfach nur ihre abstrakten Farbkompositionen anschauen und sein interesseloses Wohlgefallen empfinden. Hier die Zusammenfassung von PR-Hinweisen lettischer Museen für den Monat Juni.

Hilda Vika, Morgenstunde, 1927, Foto: LNMM, Normunds Braslins

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