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Münster, 23.3.2017
In deutscher Sprache: amüsanter Roman über die wilden dreißiger Jahre in Riga PDF Druckbutton anzeigen?
Dienstag, den 18. Juli 2006 um 15:04 Uhr
Es ist selten genug, daß sich ein deutscher Verlag entschließt, lettische Literatur in Übersetzung zu veröffentlichen - auch trotz des unermüdlichen Einsatzes von Matthias Knoll. Zu klein das Volk, zu peripher seine Kultur, scheint die Parole zu lauten. Daß dem hiesigen Publik damit bislang etwa die gesellschaftlich engagierten, tief emotionalen Verse eines Ojars Vacietis entgangen sind, steht auf einem anderen, einem weißen Blatt. Wenn aber zwischen Kiel und Garmisch-Partenkirchen ein lettischer Literat einmal das große Los zieht, dann sind es in erster Linie zeitgenössische Autoren aus der Ostseerepublik selbst, man denke da an Gundega Repse (Roman) oder Amanda Aizpuriete (Lyrik). Umso verdienstvoller, daß der Bonner Weidle Verlag nun den Roman eines Exilschriftstellers veröffentlicht hat - Homo Novus von Anslavs Eglitis, einem Meister der geschliffenen, geistvollen, auch innovativen Sprache. Alles, was man über das Buch wissen sollte, hat Andreas Schäfer seiner Rezension für das Deutschlandradio anvertraut:
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