logo
Münster, 20.9.2018
Lettland: Sänger und Komponist Martins Freimanis gestorben PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Montag, den 31. Januar 2011 um 11:33 Uhr

 

Mārtiņš Freimanis war ein beliebter lettischer Popsänger und Komponist. In der Nacht zum 27.1.11 starb er überraschend an den Folgen einer Grippeinfektion. Am 7. Februar hätte er seinen 34. Geburtstag begangen. Freimanis wurde in Liepāja geboren, studierte dort einige Jahre an der Pädagogischen Hochschule, bevor er sich auf sein kreatives Schaffen konzentrierte. Bereits im Alter von 17 Jahren wurde er Sänger der Band Tumsa, mit der er sechs Alben veröffentlicht hat. Er schrieb und komponierte auch für andere Musiker. Mit Laura Reinika und Yanu Kay bildete er das Trio F.L.Y. Nachdem die lettische Sängerin Marie M den Eurovision Song Contest 2002 gewonnen hatte, beteiligten sich die Drei im Jahr darauf an diesem internationalen Liederringen, das folglich in Riga stattfand.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 06. Februar 2011 um 13:10 Uhr
Weiterlesen...
 
Maija Kovaļevska als Iolanta an der Dresdener Semperoper PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 05. Januar 2011 um 00:00 Uhr

Semperoper in DresdenWie reagiert eine blinde Königstochter, wenn ein Arzt sie sehend macht, so dass sie erstmals ihren Geliebten erblickt? Das fragte sich der russische Komponist Tschaikowski, als er nach einer Vorlage des dänischen Schriftstellers Hendrik Hertz die Oper Iolanta komponierte. Die lettische Sopranistin Maija Kovaļevska wird den Haupt-Tenor des Bolschoi-Theaters, Sergej Kunaev, erblicken, der auf der Bühne in die Rolle des Liebenden, Graf Vaudémont, schlüpft. Ob die beiden danach noch einer gemeinsamen Zukunft entgegen sehen, dürfte dem Opernkenner bekannt sein, wird hier dennoch nicht verraten.

Die Dresdener Semperoper, Foto: Sebastian Terfloth/ Sese Ingolstadt auf Wikimedia Commons

Weiterlesen...
 
Harald Welzer: "Erinnerung hat vielmehr mit der Zukunft zu tun" - Diskussion zur Erinnerungskultur PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Dienstag, den 26. Oktober 2010 um 01:00 Uhr
im Goethe-Institut in Riga
Die Teilnehmer der Podiumsdikussion vom 14.10.10 im Rigaer Goethe-Institut: (von links): Valters Nollendorfs, Meelis Maripuu, Harald Welzer, Ainars Dimants, Igors Suvajevs und Ivars Iyabs, Foto: UB

Gretchens Frage “Nun sag, wie hast du`s mit der Religion?” müsste man in Streitgesprächen zwischen Ost- und Westeuropäern abwandeln: “Wie hast du`s mit Nationalsozialismus und Faschismus sowie Stalinismus und Kommunismus?” Dies sind oftmals die Begriffe des Anstoßes, wenn Letten und Deutsche sich nicht auf ein gemeinsames Geschichtsbild verständigen können. Wer war schlimmer? Hitler oder Stalin? Kann man diesen Schreckensregimen mit tabellarischer Auflistung von Opferzahlen beikommen? Oder gewichtet nicht jede ethnische Gruppe anders, abhängig davon, ob in ihren Reihen mehr Betroffene oder Unbeteiligte, Opfer oder Täter das kollektive Gedächtnis bestimmen? Ulrich Everding, Leiter des Rigaer Goethe-Instituts, lud zum Thema “Gibt es eine europäische Erinnerungskultur?” den Essener Sozialpsychologen Harald Welzer und weitere Wissenschaftler am 14.10.2010 zur Podiumsdiskussion. Die verschiedenen Redebeiträge zeigten: Es ist noch ein langer Weg zu einer solchen, falls sie überhaupt möglich und wünschenswert ist. Zunächst erläuterte Harald Welzer in einem einführenden Vortrag, unter welchen psychischen Voraussetzungen sich Individuen und Gruppen erinnern.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Dezember 2013 um 17:47 Uhr
Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 Weiter > Ende >>

Seite 33 von 40

(C)2006-2011 Lettische Presseschau Impressum || Kontakt ||