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Münster, 16.12.2017
Lettische Kunstausstellungen im Juni 2017 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 08. Juni 2017 um 00:00 Uhr

Maija Tabaka, Valdis Abolins und die skandalöse Fluxus-Truppe

Künstlerhaus BethanienMaija Tabaka, eine der bekanntesten Malerinnen Lettlands, kam 1977 nach Westberlin und lernte dort eine recht bunte und forsche Kunstszene kennen. Ihr Landsmann Valdis Abolins, der 1984 in Berlin gestorben ist, hatte den Aufenthalt vermittelt. Tabaka porträtierte deutsche Künstler wie Wolf Vostell, dessen Happenings so manche in Rage versetzt hatten. Atis Ievins und Inga Meldere setzen sich mit den Farbbildern einst und jetzt auseinander. Liene Mackus und Arturs Arnis entwickeln mit Landschaftsbildern eine realistische Poetik. Hier die Zusammenfassung aus den PR-Texten der lettischen Kunstmuseen für den Juni.

Im Berliner Künstlerhaus Bethanien hatte Maija Tabaka 1979 eine Ausstellung, Foto: tian2992 from Guatemala, Guatemala - Künstlerhaus Bethanien, CC BY-SA 2.0, Link

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Letten und Russen bewerten die Historie weiterhin unterschiedlich PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 25. Mai 2017 um 00:00 Uhr

Mehr Verständnis für die Andersdenkenden

gut oder schlechtWie war es in der Sowjetunion? War Karlis Ulmanis ein guter Politiker? Ist der 9. Mai ein Tag des antifaschistischen Sieges? Je nach dem, ob man einen lettisch- oder russischsprachigen Einwohner fragt, fallen die Antworten wahrscheinlich ziemlich unterschiedlich aus. Die lettische Mehrheitsgesellschaft trennt noch so manches von der russischsprachigen Minderheit im eigenen Land. Dazu gehört die gegensätzliche Bewertung der verschiedenen Herrschaftsphasen der letzten hundert Jahre. Am besten wird jeweils die Regierungsform bewertet, die die eigene ethnische Gruppe bevorzugte: Letten die Zeit unter der nationalistischen Ulmanis-Diktatur, als es hieß „Lettland den Letten“ und Russischsprachige die Sowjetzeit, als man hierzulande Karriere machen konnte, ohne ein Wort Lettisch zu lernen. Doch insgesamt erkennen die Forscher einen positiven Trend: Mit den gegensätzlichen Einschätzungen der anderen ethnischen Gruppe gehen Lettlands Einwohner immer gelassener um. Das ergab die diesjährige Umfrage jenes Forschungszentrums der Lettischen Universität, welche das Soziale Gedächtnis erkundet (lsm.lv).

Gut oder schlecht? Das ist die zweisprachige Frage, Foto LP

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Lettische Kunstausstellungen im Mai 2017 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 05. Mai 2017 um 00:00 Uhr

Künstlerisches aus der Zeit, als Heikles “palmiert” wurde

Borgs, EnergieKunst, die provoziert und herausfordert, überdauert nicht selten ihre Spötter und Kritiker. “Divdabis” zeigt Werke von Jānis Borgs, der bereits in den 70er Jahren sich mit Konzeptkunst vom sozialistischen Realismus entfernte. Lettische Kunstfreunde gedenken des 125. bzw. 120. Geburtstags des Künstlerpaars Romans Suta und Aleksandra Beļcova, dem das gleichnamige Museum in der Elizabetes ielā in Riga gewidmet ist. Derzeit sind soviele Exponate von ihnen zu sehen, dass dieses Etagenmuseum nicht ausreicht. Und das Mark-Rothko-Museum in Daugavpils zeigt 30 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe, wie sich Künstler mit dieser neuen Etappe der Menschheitsgeschichte auseinandersetzen. Hier die Zusammenfassung von PR-Texten lettischer Museen für den Mai.

Jānis Borgs` "Energie" 1978, Foto: Aus dem Archiv von Jānis Borgs, LNMM

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