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Münster, 30.4.2017
Lettische Kunstausstellungen im August 2016 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 29. Juli 2016 um 00:00 Uhr

Leuchtende Signale auf nächtlichen Streifzügen

Gezähmte NaturHier die neueste Zusammenfassung aus den Pressemitteilungen der lettischen Museen und des Lettischen Zentrums für Zeitgenössische Kunst. Wen nächtliche Lichter faszinieren, die vom Menschen fabriziert wurden, und sich wundert, dass die Empfindungen, die diese künstlichen Farbenspiele auslösen, keinen künstlerischen Widerhall finden, sollte die Ausstellung "Signalpaare" aufsuchen. Die Retrospektive zum 150. Geburtstag des Malers Rozentals gibt Gelegenheit, in die lettische Kunstgeschichte einzusteigen und wer sich fragt, was Möhren- und Zwiebelmotive auf Kleidern und Röcken verloren haben, für den bietet der Sammler Vassiliev Erklärungen.

Plakat zur Ausstellung "Gezähmte Natur", Foto: LNMM

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Kreuzkirchengemeinde in Liepāja streitet mit LELB um Immobilien PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 21. Juli 2016 um 12:52 Uhr

Während der Gemeindeversammlung das Kirchenschloss ausgewechselt

Gemeindehaus der KreuzkircheDie meisten Gemeindemitglieder der Kreuzkirche in Liepāja (Libau) wollen den Weg der Evangelisch Lutherischen Kirche Lettlands (LELB) nicht mitgehen. Diese hatte im Juni beschlossen, Frauen nicht zum Priesteramt zuzulassen. Die Entscheidung stieß insbesondere bei deutschen Protestanten auf Kritik. Danach hatte die Kreuzkirchengemeinde den Beschluss gefasst, aus der LELB auszutreten. Inzwischen stehen die Gläubigen vor verschlossener Tür: LELB-Anwältin Anitra Vanaga hat das Schloss der Kirche auswechseln lassen. Die LELB beansprucht die Immobilie für sich und kündigt auf ihrer Webseite bereits eigene Gottesdienste in der Kreuzkirche an. Am 10.7.2016 spitzte sich der Streit zu: Pastor Markus Schoch, Vertreter der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Lettland, schilderte in einem Rundschreiben das Geschehen an diesem Sonntag: Vanaga erschien auf der Gemeindeversammlung in der Kreuzkirche und stellte deren Beschlussfähigkeit in Frage. Schließlich mussten die Anwesenden die Kirche verlassen und ihre Versammlung in den Räumen der deutschen lutherischen Gemeinde Liepājas fortsetzen.

Gemeindehaus der Kreuzkirche, Foto: LP

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Seit 25 Jahren Domus-Rigensis-Tage PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 14. Juli 2016 um 00:00 Uhr

Fragen an den stellvertretenden Vorsitzenden Manfred von Boetticher

Mentzendorff-HausSeit einem Vierteljahrhundert treffen sich Deutschbalten und Letten in jedem Sommer in Riga. Sie nehmen an der Mitgliederversammlung ihres Kulturvereins Domus Rigensis teil. Dann folgt ein mehrtägiges Programm: Konzerte, Museumsbesuche, Bälle, Exkursionen und Vorträge. Die Themen reichen beispielsweise vom Stadtgründer Bischof Albert, den Ritterschaften, der deutschbaltischen Literatur, der Jugendstil-Epoche bis hin zum diesjährigen Schwerpunkt Paul Schiemann. Der liberale Politiker versuchte, nach dem Ersten Weltkrieg die deutschbaltische Minderheit in den lettischen Staat zu integrieren. Er lehnte Nationalismus und den aufkommenden europaweiten Faschismus ebenso wie den Bolschewismus ab. Dr. Manfred von Boetticher, bis zur Pensionierung Leiter des Hauptstaatsarchivs Hannover, engagiert sich in der baltischen Heimat seiner Ahnen. Er lehrt im Historischen Staatsarchiv in Riga das Transkribieren alter deutschbaltischer Handschriften, hält historische Vorträge und ist seit 2015 stellvertretender Vorsitzender des deutschbaltisch-lettischen Kulturvereins Domus Rigensis. Anlässlich der 25. Domus-Rigensis-Tage, die alljährlich im Sommer stattfinden, beantwortete er der Lettischen Presseschau einige Fragen.

 

Im Gebäude der ehemaligen deutschbaltischen Kaufmannsfamilie Mentzendorff in der Rigaer Altstadt, das heutzutage als Museum zu besichtigen ist, hat der Kulturverein Domus Rigensis sein Büro, Foto: LP

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