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Münster, 19.9.2020
Mentzendorff-Haus in Riga präsentiert Bilder und Dokumente von Karlis Grube PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 06. April 2019 um 00:00 Uhr

„ein seltenes Exemplar im kunsthistorischen Kontext“

Mentzendorff-HausGuntis Svitins ist Kurator dieser Grube-Ausstellung, die noch bis Ende April im Mentzendorff-Haus in der Grecinieku iela 18 in Riga zu sehen sein wird. Der Kunsthistoriker macht es sich zur Aufgabe, einen weitgehend unbekannt gebliebenen Künstler der Öffentlichkeit zu präsentieren. Grubes typisch lettische Biographie, die im us-amerikanischen Exil endete, ließ ihm keine Muße, als Maler größere Anerkennung zu finden. Er erlebte nur zweimal Einzelausstellungen seiner Bilder, einmal 1934 im kurländischen Kuldiga (Goldingen) und 1972 in seiner Wahlheimat Portland. Zum Verhängnis wurde ihm offenbar, dass er den „falschen“ Politiker porträtiert hatte.

Das Mentzendorff-Haus in Riga, Foto: LP

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„Die Handschrift einer Nadel“ - Gedichte des lettischen Lyrikers Arvis Viguls auf Deutsch erschienen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 30. März 2019 um 00:00 Uhr

Der Anblick einer Wäscheleine ist gar nicht so gewöhnlich und unbedeutend

Viguls-BuchLyrik als die subjektivste Form der Literatur wird sich jeder Leserin oder jedem Leser auf ganz individuelle Art erschließen und es hängt von deren Gestimmtheit und momentanem Befinden ab, ob die Verse eines Dichters gerade „ansprechen“, „etwas zu sagen haben“ oder ob sie verschlossen und belanglos bleiben. Arvis Viguls, ein in Lettland längst bekannter Dichter der jüngeren Generation, beschreibt in seinen Zeilen mannigfaltige Situationen aus der Alltagswelt, so dass die meisten, die seine Gedichte zunächst durchblättern, dann auf irgendeiner Seite hängen bleiben werden, weil sie einen poetisch beschriebenen Raum, Situationen oder Gestalten finden, die sie aus eigener Erfahrung kennen und die in den Worten Viguls` in einem ungewohnten Licht erscheinen. Im Januar ist unter dem Titel „Die Handschrift einer Nadel“ im Kölner Verlag „parasitenpresse“ erstmals ein Auswahlband seiner Texte in deutscher Sprache erschienen.

Buch-Cover der parasitenpresse

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Lettische Kunstausstellungen im April 2019 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 28. März 2019 um 00:00 Uhr

Frauen als Künstlerinnen, Kuratorinnen und Kunstobjekte

Auza: KraftDer 8. März hallt nach, derzeit füllen die Werke von Künstlerinnen lettische Ausstellungshallen und auch das Frausein wird in Daugavpils thematisiert. Dort stellt man sich die Frage, ob das Image von der Zärtlichkeit der Frau nur männlichen Wunschvorstellungen entsprach. Dass sich Mut und Unangepasstheit mit Empfindlichkeit und Zartgefühl vereinbaren lassen, erweist die Kunst der Malerin Lidija Auza, die sich in der Zeit des sozialistischen Realismus` mit expressivem Malstil behauptete. Für viele, nicht nur für Frauen, sind die guten Plätze innerhalb der Gesellschaft längst vergriffen. Brigita Zelca-Aispure und Kristaps Grundsteins thematisieren den Platzmangel in der eng bestückten Kunsthalle Arsenals und deuten an, dass die Menschheit mit dem Phänomen mangelnder Plätze und Räume nicht nur ein architektonisches Problem hat. Hier die Zusammenfassung aus PR-Texten lettischer Museen für den Monat April.

Lidija Auza: Kraft, Jahreszeiten, 1969, Foto: LNMM

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