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Münster, 17.10.2017
Die deutschbaltische Sprache als Forschungsgegenstand PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 01. Oktober 2016 um 13:23 Uhr

Nur Deutschbalten wissen, was "pai-pai machen" bedeutet

PlakatDas Baltisch-Deutsche Hochschulkontor in Riga lud am 27.9.2016, am Europäischen Tag der Sprachen, zur Vortragsveranstaltung "Die Entwicklung des baltischen Deutsch". Bereits die Auswahl der Vortragenden verdeutlichte, dass diese Entwicklung eng mit der allgemeinen historischen verbunden ist. So skizzierte zunächst der Historiker Dr. Manfred von Boetticher, wie seit dem Mittelalter Geistliche, Adelige, Kaufleute, Handwerker und Kolonisten aus dem deutschsprachigen Raum die baltische Region besiedelten. Sprachforscherin Dr. Dzintra Lele-Rozentāle lieferte einen Überblick über die verschiedenen Phasen des Deutschbaltischen vom 13. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Ihre Kollegin Dr. Ineta Balode stellte die Forschungslage dar. Schließlich erinnerte Dr. Reet Bender an das Bemühen Oskar Mensings, ein deutschbaltisches Wörterbuch zu erstellen.

Plakat des Baltisch-Deutschen Hochschulkontors. Auf der Veranstaltung wurde das Buch "Deutsch im Baltikum. Eine annotierte Forschungsbibliographie" vorgestellt.

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Survival Kit 8: Fotos von der Ausstellung PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 24. September 2016 um 17:16 Uhr

Am 25.9.2016 endet das Kunstfestival Survival Kit 8 zum Thema "Akupunktur der Gesellschaft". Die Ausstellung findet in diesem Jahr in der leerstehenden Stritzky-Villa statt. Wenn Sie auf "Weiterlesen" klicken, können Sie Fotos von der Villa und von den Kunstwerken betrachten. Ein abschließender Bericht zu der diesjährigen Survival-Kit-Veranstaltung wird noch folgen.

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Weiße Museumsnacht in Riga vom 10. bis. 11.9.2016* PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 08. September 2016 um 17:38 Uhr

Mehr als 30 Museen und Kulturzentren locken die Nachtwandler

Pforte der Stritzky-VillaWie in vielen anderen europäischen Metropolen ist auch in Riga die "Weiße Nacht" (Baltā Nakts) der Museen schon zur Tradition geworden. Über 30 Museen und andere kulturelle Institutionen werden in der Nacht von Samstag auf Sonntag ihre Tore öffnen, etwa 20 spezielle Projekte sind geplant. Alle Veranstalter bieten für die nächtlichen Besucher ein buntes Programm, das Konzerte, Installationen, Skulpturenschau, Multimedia-Vorführungen, Tanzwettbewerbe, Lesungen und Filme umfasst. Neben Museen beteiligen sich Theater, Schulen, Kindergärten, Kunstgalerien, Cafés und Kunstateliers. Der Eintritt ist zu sämtlichen Häusern und Veranstaltungen frei. Die "Weiße Nacht"-PR empfiehlt vor allem Rigas Quadriennale der Bildhauerkunst, die in dieser Nacht eröffnet wird.

Eingang zur Stritzky-Villa, wo in diesem Jahr das Kunstfestival Survival-Kit-8 stattfindet. Das Festival beteiligt sich an der Weißen Nacht der Museen, Foto: LLMC.

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