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Münster, 21.8.2017
Seit 25 Jahren Domus-Rigensis-Tage PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 14. Juli 2016 um 00:00 Uhr

Fragen an den stellvertretenden Vorsitzenden Manfred von Boetticher

Mentzendorff-HausSeit einem Vierteljahrhundert treffen sich Deutschbalten und Letten in jedem Sommer in Riga. Sie nehmen an der Mitgliederversammlung ihres Kulturvereins Domus Rigensis teil. Dann folgt ein mehrtägiges Programm: Konzerte, Museumsbesuche, Bälle, Exkursionen und Vorträge. Die Themen reichen beispielsweise vom Stadtgründer Bischof Albert, den Ritterschaften, der deutschbaltischen Literatur, der Jugendstil-Epoche bis hin zum diesjährigen Schwerpunkt Paul Schiemann. Der liberale Politiker versuchte, nach dem Ersten Weltkrieg die deutschbaltische Minderheit in den lettischen Staat zu integrieren. Er lehnte Nationalismus und den aufkommenden europaweiten Faschismus ebenso wie den Bolschewismus ab. Dr. Manfred von Boetticher, bis zur Pensionierung Leiter des Hauptstaatsarchivs Hannover, engagiert sich in der baltischen Heimat seiner Ahnen. Er lehrt im Historischen Staatsarchiv in Riga das Transkribieren alter deutschbaltischer Handschriften, hält historische Vorträge und ist seit 2015 stellvertretender Vorsitzender des deutschbaltisch-lettischen Kulturvereins Domus Rigensis. Anlässlich der 25. Domus-Rigensis-Tage, die alljährlich im Sommer stattfinden, beantwortete er der Lettischen Presseschau einige Fragen.

 

Im Gebäude der ehemaligen deutschbaltischen Kaufmannsfamilie Mentzendorff in der Rigaer Altstadt, das heutzutage als Museum zu besichtigen ist, hat der Kulturverein Domus Rigensis sein Büro, Foto: LP

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Kreuzkirchengemeinde Liepaja fürchtet um ihre Existenz PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 09. Juli 2016 um 05:22 Uhr

ELKL beansprucht Kirche und Gemeindehaus

Gemeindehaus der KreuzkirchengemeindeWie berichtet hat die Evangelisch Lutherische Kirche Lettlands (ELKL) das Verbot der Frauenordination beschlossen und sich damit international weitgehend isoliert. Die Kreuzkirchengemeinde in Liepaja (Libau) protestierte dagegen und trat aus der ELKL aus. Diese wandte sich nun an die lettischen Behörden, um der rebellischen Gemeinde deren Immobilien zu nehmen. Die engagierten Protestanten der westlettischen Hafenstadt könnten ihre Kirche und das diakonische Gemeindehaus verlieren, das zum wichtigen Treffpunkt sozial Benachteiligter geworden ist. Die Kreuzkirchengemeinde wird sich juristisch gegen die Enteignung wehren und bittet um Unterstützung. Die Lettische Presseschau veröffentlicht die Stellungnahme der Kreuzkirchengemeinde vom 1.7.2016.

Gemeindehaus der Kreuzkirchengemeinde, Foto: LP

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Lettische Kunstausstellungen im Juli 2016 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 01. Juli 2016 um 00:00 Uhr

Turbane, Pluderhosen und bunte Perücken für das Abendland

Im Juli zeigen lettische Kuratoren die Werke zweier Künstler aus weißrussischem Gefilde, die trotz gescheiterter Aufnahmeprüfung an der Petersburger Kunstakademie erfolgreich wurden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts prägten sie mit ihren Ideen die künstlerische Moderne in der Pariser Kunstszene. Rigas Börse zeigt die vielfältige Produktion des in Grodno geborenen Leon Bakst. Das Mark-Rothko-Kunstzentrum widmet sich einem besonderen Kapitel seines Schülers, des in Peskowatik bei Witebsk geborenen Marc Chagall.

Leon Baksts Kostümskizze "Feuervogel", Foto: LNMM

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