logo
Münster, 23.3.2017
Lettlands Biennale-Beitrag "Armpit" vorab aufgebaut PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 09. April 2015 um 00:00 Uhr

Das Lettische Zentrum für zeitgenössische Kunst (LLMC) in Riga präsentierte der Presse am 2.4.2015 den Pavillon, der demnächst auf der Biennale in Venedig aufgebaut wird. Die Künstler Katrīna Neiburga und Andris Eglītis sowie der Kurator Kaspars Vanags erläuterten ihr Konzept auf dem Gelände der leerstehenden Textilfabrik ". Ihre Konstruktion "Armpit", was Achselhöhle bedeutet, ist der Kunst privater Bastler gewidmet, die in ihren Werkstätten reparieren, erneuern und Neues kreieren. Videoinstallationen und eine speziell entworfene Hintergrundmusik gestalten Armpit als Abbild und Echo der Tüftler, deren "goldene Hände" dem Kaputten und Schrottreifen neues Leben einhauchen. Darüber berichtete die Lettische Presseschau bereits. Die Vorstellung vom 2.4. bot der lettischen Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich einen ersten Blick auf die Darbietung zu genehmigen, mit der sich Lettland an der 56. Biennale beteiligt. Unter "weiterlesen" können Sie sich eine Fotogalerie zu Armpit anschauen.

 

Weiterlesen...
 
Zwischen Dichtkunst und Revolution - Letten gedenken der Dichterin Aspazija PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 21. März 2015 um 00:00 Uhr

Schwarz-Weiß-Foto der jungen AspazijaMal eine andere Nachlese zum 16. März als Legionärsgeschichten: Diesmal feierten die Bücher-Liebhaber den 150. Geburtstag der bekanntesten Dichterin der lettischen Literatur. Ihr Name Aspazija prangt heutzutage auf einer der wichtigen Straßen durch die Rigaer Innenstadt, eine ähnlich große Parallelstraße ist ihrem zweiten Ehemann und Schriftstellerkollegen Rainis gewidmet. Die Literatin, Feministin und Sozialdemokratin hieß eigentlich Johanna Emīlija Lizete mit Vornamen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, erfahren Sie u.a., woher der Name “Aspazija” stammt.

Foto: Aspazija in Zürich:"Aspazija-LABR-StrautnieceA-07-01". Licensed under Fair use via Vikipēdija.

Weiterlesen...
 
Was hat der Teddy im Bauch? - Die goldenen Hände werkelnder Männer sind das lettische Thema der Biennale in Venedig PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 14. März 2015 um 00:00 Uhr

Armpit-SkulpturWenn Sie zu den Glücklichen gehören, die in diesem Jahr eine Reise nach Venedig planen, hat die Lettische Presseschau einen Tipp für Sie: Vom 9. Mai bis zum 22. November öffnet die dortige internationale Kunstausstellung, die Biennale, zum 56. Mal ihre Toren zu ihren zahlreichen Gärten und Pavillons. Seit 1999 ist auch Lettland regelmäßig vertreten. Es wird nicht das kleinste der 89 teilnehmenden Länder sein, denn auch der Heilige Stuhl, auf dem nur 842 Einwohner Platz finden (Wikipedia-Stand Juli 2014), ist vertreten. Am 4.3.2015 stellten die lettischen Kuratoren im Zentrum für zeitgenössische Kunst (Latvijas Laikmetīgās mākslas centrs) ihr Konzept vor. Der lettische Pavillon wird dem werkelnden Manne gewidmet sein (sorry, von Frauen ist im PR-Text keine Rede), wie er in der Abgeschiedenheit seiner Werkstätte zum Schöpfer wird. Dabei wählten die Letten einen demokratischen Ansatz. Sie präsentieren Selbstgemachtes, das mit "goldenen Händen" in Garagen gefertigt wurde und nicht den Status höchster Kunst beansprucht. Videofilme dokumentieren das Milieu dieser abgeschiedenen Welten und zeigen Interviews mit den Werkstattbesitzern - oder sind es Atelierinhaber? "Was sind das für Leute, welche ihre Freizeit damit verbringen, mit Motoren zu hantieren, um sie auseinanderzunehmen, um dann den Mechanismus wieder zusammenzusetzen und selbst etwas auszuklügeln? Der lettische Pavillon in Venedig wird in diesem Jahr den schöpferischen Formen des alltäglichen Lebens gewidmet sein. Diese Männer zeigen in den zum Hauslaboratorium gewordenen Garagen und in Bauernhöfen eingerichteten Werkstätten, dass unser Verhältnis zur Welt der Technologien und industriell gefertigten Güter nicht das eines passiven Konsumenten sein darf. Zu wissen, `was der Teddy im Bauch hat`, ist die Freiheitsgarantie, welche zu bewahren heutzutage immer schwieriger wird," meinte Kurator Kaspars Vanags.

Armpit-Logo, Foto: Latvijas Laikmetīgās mākslas centrs

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 10 von 32

(C)2006-2011 Lettische Presseschau Impressum || Kontakt ||