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Münster, 17.8.2018
Lettland: Burgruine von Ludza wird saniert PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 22. Juni 2018 um 07:12 Uhr

Als Mönche Krieger waren

Burgruine von LudzaDie Mauerreste der livländischen Burg überragen romantisch die Kleinstadt Ludza (deutschbaltisch: Ludsen). Sie befinden sich auf einer Anhöhe zwischen dem Großen und Kleinen See des Ortes im Osten Lettgallens, unweit der russischen Grenze. Derzeit wird diese malerische Hinterlassenschaft des livländischen Ordens restauriert und für Touristen attraktiver gestaltet (ludza.lv).

Burgruine von Ludza, Foto: Valentīna Siliniece (w:lv:user:Rendija) - Latvian Wikipedia, CC BY-SA 2.5, Saite

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Letten gedenken des 14. Juni 1941 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 14. Juni 2018 um 15:50 Uhr

Bis heute lettisch-russischer Streit um die Deutung des "kommunistischen Genozids"

Karte 1940"Es sind irgendwelche Ängste, die mich nicht verließen, selbst als ich nach Lettland zurückkam. Furcht vor dem Blitz. In Sibirien waren die Blitze sehr groß und es war schrecklich, wenn wir in solch einer Zeit draußen auf der Weide waren mit allen 200 Kühen, die meine Schwester und ich hüteten. Außerdem mag ich keine Züge, sie erinnern mich an die Viehwaggons, mit denen wir transportiert wurden. Zudem fürchte ich mich vor großen Menschenmassen..." Diese Zeilen schrieb die Schülerin Luize Burmistrova aus Bauska. Die Erinnerungen von Inta Dzelzskaleja, die 45 Jahre als Bibliothekarin in Luizes Gymnasium tätig war, hatten sie dazu inspiriert. Die sowjetischen Besatzer deportierten Dzelzskaleja einst nach Sibirien. Luizes Sätze zeigen, dass sie sich in ihr Schicksal einfühlen konnte. Das Zitat stammt aus einem Text, mit dem sich die Siebtklässlerin an einem Schreib-Wettbewerb zum 77. Jahrestag der Massendeportation vom 14. Juni 1941 beteiligt hat. Die Journalistin Elita Veidmane entdeckte es und veröffentlichte den kurzen Abschnitt (nra.lv). Die Erinnerungen an die Schrecken der sowjetischen Okkupationszeit sind lebendig. Die seelischen Wunden werden vom uneinsichtigen großen Nachbarn Russland geschürt, wo viele die Folgen des Hitler-Stalin-Pakts für die mittelosteuropäischen Länder bis heute verharmlosen.
Die Aufteilung Mittelosteuropas zwischen Nazi-Deutschland und der Sowjetunion 1940, Foto: The original uploader was Mosedschurte at angļu Vikipēdija. - Transferred from en.wikipedia to Commons by Trần Nguyễn Minh Huy., CC BY-SA 3.0, Saite
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Lettische Kunstausstellungen im Juni 2018 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 02. Juni 2018 um 07:15 Uhr

Einst Tonband, heute Smartphone - Zeiten und Identitäten ändern sich

lnmm, GolevskisDer Sommer beginnt mit Textilkunst. Im Rahmen des Jubiläumsjahrs der lettischen Republik gerät die Rigaer Triennale der webenden, strickenden oder schneidernden Künstler besonders üppig: 84 Künstler aus 24 Ländern nehmen teil. Sie hatten den Auftrag, sich mit dem Thema "Identität" zu beschäftigen, ein Begriff, der ständig im Fluss ist. Ein lettischer Textilkünstler, Egils Rozenbergs, hat zusätzlich eine eigene Ausstellung: Sein Garn besteht aus Video- und Audiobändern als Nachweis dessen, wie vergänglich das gerade noch Moderne ist. Auch Rusudan Khizanishvili hat eine Affinität zum Textilen: Ihre Bilder entstehen auf Canvasen, große Tücher aus groben reißfesten Fäden, die auch als Segel benutzt werden können. Die Georgierin reagiert neo-expressionistisch auf die Transformation in eine digitale Welt. Hier die Zusammenfassung aus PR-Artikeln lettischer Kunstmuseen für den Juni.

Ilze Godlevskis, Zusammenhänge, Foto: LNMM

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