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Münster, 18.6.2018
Lettische Kunstausstellungen im April 2018 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 29. März 2018 um 00:00 Uhr

Rinkis, SaktaKunst überwindet Grenzen, geographisch und geistig

Während an Europas Grenzen Zäune und Polizisten den hiesigen Wohlstand vor den Habenichtsen "sichern", schaffen Kuratorinnen und Künstler neue Beziehungen zwischen Fremden und ebnen Wege zum bislang Unbekannten. Die Moskauer Ausstellung "Transatlantische Alternative" zeigt nicht nur künstlerische Gemeinsamkeiten zwischen Russland und seinen politisch skeptischen Nachbarn, sondern auch Ähnlichkeiten der kinetischen Kunstszene Osteuropas mit jener Südamerikas während der 50er bis 70er Jahre. Als Grenzgängerin erwies sich Livija Endzelina, die jenseits sozialistischer Kunstprinzipien einen eigenständigen Realismus gestaltete, der auch Metaphysisches und Surreales auf geheimnisvolle Weise einschloss. Geheimnisvoll und magisch, so erlebten die Keramikerinnen Sanita Abelite und Elina Titane vermutlich auch das Licht des Vollmonds während ihres Schaffens in der Festung Daugavpils. Hier die Zusammenfassung der PR-Texte lettischer Kunstmuseen für den Monat April.

Rinkis, "Sakta", Foto: LNMM

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Andris Levans über das Handbuch des Bürgermeisters Franz Nyenstede PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 24. März 2018 um 00:00 Uhr

JakobkircheDer Jonas von Riga

Im 16. Jahrhundert erlebten die Rigenser stürmische Zeiten: Reformation, das Ende des livländischen Ordensstaats, Angriffe Iwans des Schrecklichen. Man unterwarf sich seinetwegen nach zähen Verhandlungen dem katholisch-polnischen König Stephan Bartory. Dann die schweren Tumulte, weil die protestantischen Bürger sich dem verordneten neuen Kalender verweigerten, weil er aus Rom, vom Papst kam und sie eine Rekatholisierung befürchteten. In dieser Zeit war Franz Nyenstede Bürgermeister Rigas. Seine Erlebnisse notierte er später im Exil in einem Handbuch, das Andris Levans literaturwissenschaftlich analysiert hat.

Die Rigaer Jakobskirche war Zankapfel zwischen Protestanten und Katholiken während des Kalenderstreits im 16. Jahrhundert, Foto: CC BY-SA 2.5, Saite

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Buchpräsentation: Deutsche Handschriften zur lettisch-deutschbaltischen Geschichte PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Sonntag, den 11. März 2018 um 00:00 Uhr

Staatliches Geschichtsarchiv in RigaDeutsche Quellen zur lettischen Geschichte

Wer einen Blick auf eine Seite mit alter deutscher Handschrift wirft, ist zunächst entsetzt: Die Buchstaben erscheinen ähnlich unleserlich wie chinesische Schriftzeichen. Manfred von Boetticher zeigte lettischen Historikern und Interessierten, dass solche Dokumente mit etwas Geduld zu entziffern sind. Der langjährige Leiter des niedersächsischen Landesarchivs gab dazu zwischen 2013 und 2016 Kurse im Lesesaal des Historischen Staatsarchivs Lettlands (HSL). Als ein Ergebnis dieser Tätigkeit ist das Buch "Hilfsmittel zur Paläographie deutscher Handschriften vom 16. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in Archiven und Bibliotheken Lettlands“ entstanden, das v. Boetticher gemeinsam mit den HSL-Mitarbeitern Enija Rubina und Karlis Zvirgsdins herausgegeben hat. Die drei Archivforscher werden es am 20. März 2018 um 15 Uhr in den Räumen des HSL vorstellen (Slokas iela 16), zum Buch wird dann auch eine Ausstellung eröffnet. Besucher der Veranstaltung werden gebeten, sich bis zum 15. März anzumelden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch: LV 20377661.

Das Historische Staatsarchiv Lettlands, Foto: Dezidor - Self-photographed, CC BY 3.0, Saite

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