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Münster, 23.9.2018
Die Bundeskanzlerin sprach in Vilnius mit Dalia Grybauskaite, Maris Kucinskis und Jüri Ratas PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 15. September 2018 um 12:22 Uhr

Angela Merkel rechtfertigt Nord Stream 2 nun klimapolitisch

Merkel, Grybauskaite, KucinskisWährend die Tagesschau sich am 14. September nur dafür interessierte, wie Angela Merkel in Vilnius die neuesten Querelen in ihrem Kabinett kommentiert (tagesschau.de) , berichteten lettische Medien ausführlicher über ihr Treffen mit der litauischen Staatspräsidentin und den Regierungschefs aus Lettland und Estland. Ein Anlass des Besuchs war das 100jährige Staatsjubiläum Litauens. Die Deutschen übergaben nun den Litauern eine Abschrift ihrer Unabhängigkeitserklärung von 1918, die lange Zeit unentdeckt im Archiv des Auswärtigen Amtes lagerte - und deren Übergabe in deutschen Historikerkreisen für Unmut gesorgt hatte (welt.de). Mit den baltischen Politikern sprach Merkel über diverse Themen: Das zukünftige EU-Budget, Nord Stream 2, Militär- und Geopolitik.

Pressekonferenz in Vilnius, von links: Jüri Ratas, Angela Merkel, Dalia Grybauskaite und Maris Kucinskis, Foto: Valsta kanceleja, Lettische Staatskanzlei

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Wegen der Dürre in Lettland: Landwirtschaftsminister Janis Duklavs traf EU-Kommissar Phil Hogan PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Montag, den 30. Juli 2018 um 00:00 Uhr

Klimaschutz nur proportional zu den Subventionszahlungen

Trockener WegLettischen Bauern macht weiterhin die Trockenheit zu schaffen. Darüber sprach Duklavs am 25. Juli mit dem EU-Agrarkommissar Phil Hogan in Brüssel. Die lettischen Bauern müssen mit Ernteeinbußen von 20 bis 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr rechnen. Doch Hogan will für dieses Jahr keine Kompensationszahlungen bewilligen, stellt sie frühestens - wenn überhaupt - für das nächste Jahr in Aussicht. Zugleich äußerte der lettische Minister seine Unzufriedenheit mit den Kürzungen der Agrarsubventionen, die die EU-Kommission plant.

Nahaufnahme eines trockenen Feldwegs, Foto: Gohnarch 22:45, 18 January 2008 (UTC) - Own work, CC BY-SA 3.0, Link

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Gespaltene EU: Nicht Immigration, sondern Emigration ist Lettlands Problem PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 27. Juni 2018 um 00:00 Uhr

Der Staat, der seine Bürger im Stich ließ

Zollamt WylUngewollte Rettungsschiffe auf dem Mittelmeer, aussichtslose EU-Gipfel zum Thema Geflüchtete und Merkels Regierungskrise - das alles wird in den lettischen Medien nur am Rande vermerkt. Lettland nimmt nur wenige Menschen aus den Kriegs- und Krisengebieten auf und jene, denen ein Aufenthaltsrecht gewährt wird, wollen nicht bleiben, weil sie von staatlichen Stellen nicht derart unterstützt werden, dass sie den beruflichen Neubeginn schaffen (LP: hier). Lettland hat kein Immigrations-, sondern ein Emigrationsproblem: Seit Jahrzehnten verlassen lettische Einwohner ihre Heimat, um in den reicheren westeuropäischen Ländern ein besseres Auskommen zu finden. Neben den niedrigen Gehältern und der schlechten sozialen Absicherung ist auch mangelnde Wertschätzung für die geleistete Arbeit ein Grund, Lettland den Rücken zu kehren.

Sollen die Zollhäuser wie hier in Kranenburg an der deutsch-niederländischen Grenze wieder eröffnet werden? Dies widerspräche dem Freizügigkeitsprinzip innerhalb der EU. Die Arbeitsmigration ist eine Realität, der sich die Gesetzgebung auf nationaler und internationaler Ebene nur mangelhaft angepasst hat, Foto: Von Kranenburger - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

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