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Münster, 26.6.2017
Lettland: Schlechte Note im Klimaschutz PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 01. Juni 2017 um 00:00 Uhr

Durchschnittstemperatur 0,7 Grad höher als vor 50 Jahren

Wolkenhimmel über LettlandÜber das Wetter lässt sich mit Nachbarn oder Unbekannten gut Small Talk führen, Sonne gut, Regen schlecht. Darüber kann man kaum in Streit geraten und zwischen den Menschen herrscht dann eitel Sonnenschein. Heikler ist es schon, sich mit Mitmenschen über das Klima und dessen Erwärmung bzw. Wandel zu verständigen, denn das kann die Gemüter schnell erhitzen. Zwar sind sich die Klimaforscher ziemlich sicher, dass der Temperaturanstieg hauptsächlich menschengemacht ist, weil er viel rascher erfolgt als in früheren Erdzeiten. Doch sogenannte Klimaskeptiker, von der Ölindustrie gefördert (bund-rvso.de), leugnen den Wandel oder verharmlosen die Folgen und haben nun mit Donald Trump den mächtigsten Politiker auf ihrer Seite. Lettland hat als EU-Mitglied das Übereinkommen von Paris vor zwei Jahren ratifiziert. Damit bekennt sich die mittlere Baltenrepublik zum Ziel, den von Menschen verursachten Temperaturanstieg deutlich unter zwei Grad Celsius zu halten. Doch Kritiker werfen den Letten zu wenig Engagement in der Klimapolitik vor. Ein Grund dafür liegt in einer verlockenden Prognose. Die EU-Umweltagentur sagt vorher, dass die nördliche Ostseeregion zum Profiteur höherer Temperaturen werden könnte.

Wolkengebilde über Lettland, Foto: LP

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Lettland mit der Aufnahme von Geflüchteten überfordert PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 20. Mai 2017 um 08:58 Uhr

Ohne Arbeit und Wohnung ist keine Integration möglich

Aufnahmelager MuceniekiLettland hat bislang im Rahmen des EU-Programms zur Verteilung von Geflüchteten 318 Menschen aufgenommen. Davon, so schätzt man, weil Zahlen nicht vorliegen, hat der größte Teil das Land wieder verlassen. Am 19.5.2017 organisierten der lettische Think Tank Providus und die Friedrich-Ebert-Stiftung in Riga eine Konferenz zur Frage, wie die Situation der Asylsuchenden verbessert werden kann. Līva Rauhvargere, LSM-Journalistin, befragte verschiedene Teilnehmer, weshalb sich die lettische Politik und Verwaltung bei diesem Thema schwertut (lsm.lv).

Der lettische Ort Mucenieki, wo sich eine Unterkunft für Asylbewerber befindet, Foto: Saite

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Kanadisches Kriegsgerät in Lettland eingetroffen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 12. Mai 2017 um 13:22 Uhr

Zwei-Prozent-Budget für Kasernenbau und Waffenkauf

Albanische SoldatenDer Nato-Russland-Streit hat Aufrüstung zur Folge. Die Regierungschefs der NATO beschlossen auf dem Warschauer Gipfel 2016, jeweils ein internationales Bataillon in den baltischen Ländern und Polen zu stationieren. Diese Truppen werden in Litauen von der deutschen Bundeswehr angeführt. In Polen übernehmen US-Amerikaner und in Estland Briten das Kommando. Für Lettland werden Kanadier zuständig sein. Am 6. Mai brachte ein Frachter kanadisches Kriegsgerät zum Rigaer Hafen. Ab Juni sollen die etwa 1000 Soldaten des Bataillons eintreffen.

Auch Albanien ist Nato-Mitglied, albanische Soldaten, hier beim Einsatz in Afghanistan, werden sich am neuen Nato-Bataillon in Lettland beteiligen, Foto: Staff Sgt. Shane Hamann, Gemeinfrei, Link

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