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Münster, 20.10.2017
Lettische Kommentare zur Bundestagswahl 2017 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 28. September 2017 um 11:33 Uhr

Lettische Kommentatoren werten Russland als AfD-Wahlhelfer

ReichstagsgiebelAuch lettische Kommentatoren beschäftigen sich mit der Bundestagswahl. Journalist Uldis Smits ist der Ansicht, dass sie wichtig für ganz Europa und daher auch für Lettland sei. Der EU-Abgeordnete Krisjanis Karins, dessen rechtsliberale Partei Vienotiba gemeinsam mit der CDU/CSU in der Europäischen Volkspartei vertreten ist, wertet den Ausgang der deutschen Wahl als günstig für sein Land, kennt aber auch den Grund für die herben Verluste der Regierungsfraktionen. Lettische Beobachter werten insbesondere jene deutschen Parteien skeptisch, die bessere Beziehungen zur Moskauer Regierung wünschen. Und der deutsche Botschafter in Riga kann sich die Verluste der Großen Koalition nicht richtig erklären und führt den Erfolg der AfD auf die mentalen Probleme ihrer Wähler zurück.

Giebel des Reichstagsgebäudes, Foto: Mcschreck -  Gemeinfrei, Link
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Baltische Besorgnis wegen russischen Manövers Sapad 2017 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 15. September 2017 um 00:00 Uhr

Lettischer Nato-Botschafter Indulis Berzins spricht von „Hysterie“

Sapad 2013Seit dem 14. September 2017 üben russische und weißrussische Soldaten an den Grenzen zu den baltischen Ländern und Polen. Dies geschieht im Rahmen von „Sapad“, was „Westen“ bedeutet, einem russischen Manöver, das alle vier Jahre stattfindet. Einige Monate nach Sapad 2013 erfolgten die Interventionen Russlands in der Ukraine. Seitdem werden in den Nato-Staaten und Russland grenznahe Manöver mit wechselseitigem Misstrauen verfolgt. Offizielle Vertreter warnen vor Übertreibungen.

Szene des Manövers Sapad 2013, Foto: Kremlin.ru, CC-BY 4.0, Link

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Umwelt verseucht wegen mangelnder Sondermüllkontrollen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 02. September 2017 um 00:00 Uhr

Lettlands illegale Abfallhalden

Elektronikschrott in GhanaNach Eurostat-Daten hinterlassen die EU-Bürger jährlich etwa 2,5 Milliarden Tonnen Abfall. Eigentlich sollte diese beträchtliche Menge nach Wiederverwertbarem durchsucht und möglichst viel davon recycelt werden, was aber technisch aufwändig und daher teuer wäre. Mit der Verfrachtung auf illegale Deponien lässt sich mehr Profit machen. Man kennt die TV-Dokumentationen über Kinder auf afrikanischen Halden, die im schwarzen Rauch des brennenden Elektronikschrotts die Kupferkabel einsammeln (ARD über YouTube). Der größte Teil des Problemmülls endete bislang allerdings in China. Dessen Regierung wehrt sich inzwischen dagegen, gefährlichen Wohlstandsmüll aus dem Westen weiter ins Land zu lassen. Nun halten Kriminelle innerhalb Europas Ausschau nach nicht genehmigten Abfallhalden (tvnet.lv). Dies ist seit diesem Sommer in Lettland Thema. Vor dem Johannisfest brannte eine illegale Deponie auf dem Stadtgebiet Jurmalas. Es stellte sich heraus, dass die Halde gefährliche Stoffe enthielt, die auf Staatskosten entsorgt werden müssen. Offenbar ist der verbrannte Abfall von Jurmala nicht das einzige Sondermüllproblem.

Elektronikschrott in Ghana, Foto: Marlenenapoli - Own work, CC0, Link

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