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Münster, 24.6.2018
In Lettland beginnt das Nato-Manöver "Saber Strike" PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 01. Juni 2018 um 13:24 Uhr

Lettischer Kommandeur Leonid Kalnins fordert Anpassung der lettischen Verkehrswege an den militärischen Bedarf

Saber Strike, LogoUS-Kriegsgerät für die internationalen Manöver, die im Juni in den baltischen Ländern und Polen stattfinden, rollte in den letzten Tagen über deutsche Eisen- und Autobahnen. Brigadegeneral Karl Rohrschneider, Stabschef der US-Armee in Europa, informierte Journalisten in Leipzig über "zwei umfangreiche Truppenbewegungen" (freiepresse.de). 1400 US-Militärfahrzeuge, die in Antwerpen anlandeten, wurden Ende Mai durch Deutschland nach Polen transportiert. Außerdem verlegten die US-Streitkräfte 2000 weitere Fahrzeuge für das Manöver "Saber Strike", das sie seit 2010 jährlich mit anderen Nato-Truppen in Osteuropa ausrichten. Die Bundeswehr hilft den Verbündeten bei der Verlegung, Oberst Halvor Adrian, Bundeswehr-Kommandeur des Landeskommandos Sachsen-Anhalt, bezeichnete Deutschland als "Drehscheibe für militärische Transporte". Während Kettenfahrzeuge mit der Bahn verfrachtet wurden, bildeten bereifte Panzerfahrzeuge bis zu zwei Kilometer lange Kolonnen auf süddeutschen Autobahnen. Lettische Militärs warnen die Autofahrer vor Staus, die während des Manövers von Militärfahrzeugen verursacht werden könnten. "Saber Strike" beginnt am 3. Juni auf dem lettischen Übungsgelände in Adazi.

Das Saber-Strike-Logo, Foto: Von U.S. Army Europe Images from Wiesbaden, Germany - Saber Strike 2015 Logo, CC BY 2.0, Link

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Empfehlungen für Lettland: EU-Kommission mahnt Minderung der sozialen Ungleichheit und Besserung bei der gesundheitlichen Versorgung an PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 24. Mai 2018 um 13:55 Uhr

Wer nicht arbeitet, wird zukünftig nicht voll behandelt

EU-FlaggeSeit 2011 überprüft die EU-Kommission, die quasi die Regierung des Staatenbundes darstellt, die Haushaltspläne der einzelnen Mitgliedstaaten. In länderspezifischen Empfehlungen bewerten EU-Experten die geplanten Gesetze. Obwohl das - durchaus umstrittene - Hauptziel die Haushaltsdisziplin, also das Vermeiden staatlicher Schulden ist, sorgen sich die EU-Kommissare im Falle Lettlands auch um das Soziale: Sie kritisieren die Ungleichheit zwischen arm und reich, die Mängel in der gesundheitlichen Versorgung und die niedrigen Steuereinnahmen, mit denen der lettische Fiskus die Vermögenden schont.

Die EU-Flagge, Foto: Gemeinfrei, Link

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Lettland: Verteidigungsminister Bergmanis kauft Spike-Raketen vom deutsch-israelischen Joint Venture PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 07. März 2018 um 00:00 Uhr

Lettische Firmen sollen Waffen und Munition herstellen

Bergmanais, SpikesVerteidigungsminister Raimonds Bergmanis empfing am 12. Februar 2018 den Leiter der Eurospike GmbH, Günter Lauer. Eurospike ist ein Unternehmen, an dem die Waffenproduzenten Diehl BGT Defence aus Überlingen und Rheinmetall Defence Electronics aus Bremen zu jeweils 40 Prozent und die Firma Rafael Advanced Defense Systems aus Haifa zu 20 Prozent beteiligt sind. Die Eurospike hat ihren Sitz in Röthenbach bei Nürnberg. Bergmanis und Lauer unterschrieben einen Vertrag über den Kauf von Panzerabwehrlenkwaffen im Wert von 108 Millionen Euro (sargs.lv). Wieviele Spike-Raketen bis 2023 geliefert werden, teilte das Ministerium nicht mit. Der Lobbyverband Federation of Security and Defence Industries of Latvia (FSDI) einigte sich im letzten Jahr mit dem israelischen Waffenproduzenten Rafael, lettische Institute und Firmen in Forschung und Entwicklung einzubeziehen.

Am 12.2.2018 unterzeichneten Raimonds Bergmanis (rechts), Günter Lauer (Mitte) und Arie Lapidot den Spike-Vertrag, Foto: Gatis Dieziņš, JIC, mod.gov.lv

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