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Münster, 23.5.2017
Wehrerziehung an lettischen Schulen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 19. April 2017 um 07:24 Uhr

Auf Telepolis können Sie einen Artikel über den Plan des lettischen Verteidigungsministers Raimonds Bergmanis lesen, Wehrkunde an lettischen Schulen obligatorisch einzuführen:

heise.de:  Bald obligatorische Wehrerziehung an lettischen Schulen

 

 
Rigas Stadtregierung plant eine Kurklinik für Katzen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 01. April 2017 um 00:00 Uhr

Der Streit um Rigas sonderbarsten Darkroom ist Hauptthema des Kommunalwahlkampfs

Katzenturm des KatzenhausesDas „Katzenhaus“ ist eine bekannte Sehenswürdigkeit Rigas. Touristen kennen es als das auffällige Jugendstil-Gemäuer mit den Katzentürmen, das sich gegenüber den beiden neugotischen Gildehäusern befindet. Architekt Friedrich Scheffel hatte 1909 die Idee, Rigas Innenstadt mit diesem ebenso schmucken wie eigenartigen Haus zu bereichern. Auf ihm strecken zwei eiserne Katzen ihre Schwänze gen Himmel und halten sich geschickt auf den spitzen Turmdächern. Über sie ranken sich Gerüchte. Die Mäuseriche, die einen beträchtlichen Buckel machen, schuf ursprünglich der Schmied A. Bormanis. Der Bauherr, ein reicher lettischer Händler, soll damals Streit mit der Großen Gilde gehabt haben. Das war die Organisation der Kaufleute, in denen ein deutschbaltischer Geist waltete. Die standesbewussten Herrschaften wollten keinen Letten aufnehmen. Weil der Geschmähte seine Verachtung gegen die Gilde ausdrücken wollte, habe er die Katzen von einem Kollegen Bormanis`, P. Laumanis, so aufstellen lassen, dass sie ihre Hintern zur Gilde gestreckt hätten. Andere Gerüchte behaupten, der Inhaber des Katzenhauses habe Streit mit dem Stadtrat gehabt und die Hinterteile in dessen Richtung postiert. Es soll sogar zu juristischen Auseinandersetzungen gekommen sein. Doch in den Wirren des 20. Jahrhunderts gingen die Akten des Rechtsstreits und die lieblichen Katzenskulpturen verloren. Ināra Gulbe und Vilnis Zibenis haben sie dann 1982 neu entworfen. Nun strecken die Katzen ihre Schwänze in geziemende Richtungen. Das Thema Katzenhaus beherrscht den Rigaer Kommunalwahlkampf. Am 3.6.2017 werden die Rigenser ihre Vertreter im Stadtparlament neu wählen. Bürgermeister Nils Ušakovs, erklärter Liebhaber dieser kralligen Schmusetiere, plant, im Katzenhaus mit einer us-amerikanischen Erbschaft eine luxuriöse Kurklinik für erschöpfte Katzen einzurichten. Die Opposition schäumt.

Eine Katze des Katzenhauses in Riga, Foto: LP

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Lettland: Initiative fordert aktive Sterbehilfe PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 11. März 2017 um 00:00 Uhr

Sterbehilfe statt Palliativmedizin - die preiswerte Alternative für lettische Geringverdiener?

Francis BaconPēteris Buks hat am 11.3.2017 auf manabalss.lv eine Initiative zur Einführung der aktiven Sterbehilfe in Lettland gestartet. Auf dieser Webseite können Initiativen und einzelne Personen Gesetzesänderungen anregen. Werden diese von 10.000 Interntnutzern unterstützt, so prüfen Experten, ob die Vorschläge politisch umgesetzt werden können. Der Zeitschrift kasjauns.lv berichtete Buks, dass er sich aus persönlicher Betroffenheit für die Sterbehilfe einsetze. Er bezieht sich auf einige westliche Länder, in denen sie legal ist. Doch im Text, den er auf manabalss.lv veröffentlichte, findet sich eine fragwürdige Formulierung.

Bereits Francis Bacon machte sich Gedanken um ein erleichtertes Sterben, Foto: Paul van Somer (1576/1578–1622), Gemeinfrei, Link

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