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Münster, 24.5.2017
Lettland: Von 23 aufgenommenen Flüchtlingen befinden sich bereits 21 in Deutschland PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 09. September 2016 um 08:27 Uhr

Regierung bekennt das Scheitern ihres Integrationsplans

Flüchtlinge am Budapester OstbahnhofIm August meldete das Lettische Rote Kreuz: Mehr als die Hälfte der anerkannten Flüchtlinge hätten Lettland nach wenigen Monaten wieder verlassen. Die Organisation betreute laut lsm.lv im Frühjahr 63 Personen. Dazu zählten illegale Grenzüberschreiter und jene 23 Flüchtlinge, die seit Februar im Rahmen des EU-Umverteilungsprogramms aufgenommen wurden. Die lettische Regierung hatte dem EU-Kommissionspräsidenten Jean Claude Juncker zugesagt, 531 Flüchtlinge aus Italien und Griechenland zu übernehmen und zudem 250 neue Asylbewerber ins Land zu lassen. Doch von den 23 Menschen aus Syrien, Irak und anderen Krisengebieten haben 21 nach wenigen Monaten Lettland wieder verlassen. Sie alle reisten nach Deutschland, weil sie an der Rigaer Bucht kein Auskommen fanden. Die lettische Regierung hatte im letzten Jahr die Unterhaltszahlungen pro Flüchtling gekürzt.

Flüchtlinge am Budapester Hauptbahnhof, die EU-Staaten zeigen sich im Hinblick auf die faire Verteilung von Flüchtlingen kaum solidarisch, Foto: Elekes Andor - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=43699979

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Deutsche und Niederländer üben mit Patriot-Raketen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 12. August 2016 um 00:00 Uhr

Militärischer Patriotismus: Osteuropäer setzen auf Abschreckung

Patriot-AbschussgerätDie Rüstungsspirale zwischen dem Westen und Russland dreht sich weiter. Am 8.8.2016 berichtete Reuters über ein neues Nato-Vorhaben. Der deutsche Brigadegeneral Michael Gschossmann informierte die Nachrichtenagentur über eine bevorstehende Übung deutscher und niederländischer Streitkräfte auf Kreta. Im Oktober sollen dort Truppen der Bundeswehr und der Nederlandse Krijgsmacht gemeinsam mit der US-Army den Einsatz jener Abwehrraketen üben, die den denkwürdigen Namen „Patriot“ tragen. Ziel ist es, ab nächstes Jahr diese Waffen mit deutsch-niederländischem Personal in Polen und den baltischen Ländern zu stationieren.

Patriot-Startgerät in deutscher Ausführung, Foto: CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=269142

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Die Furcht der Balten vor Donald Trump PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Montag, den 25. Juli 2016 um 00:00 Uhr

Hillary Clinton als Züglerin Russlands erwünscht

Trump-PropagandaZwar liegt zwischen den USA und den baltischen Ländern ein ganzer Ozean, doch was die militärischen Vorstellungen angeht, passt zwischen us-amerikanischen und baltischen Politikern kein Blatt Papier. Das galt zumindest bislang. Doch nun entfacht ausgerechnet der Spitzenkandidat der Republikaner, der Milliardär Donald Trump, baltische Besorgnisse über den mächtigsten und engsten Verbündeten. Als Trump am 20.7.2016 in Ohio von seiner Partei zum Präsidentschaftskandidaten gekürt wurde, nutzte er eine Pause für ein Interview mit Journalisten der New York Times. Der befragende David E. Sanger erwähnte die Befürchtungen der baltischen Staaten wegen jüngster russischer Aktivitäten. Trump reagierte als Geschäftsmann: Die USA werden unter seiner Führung im Nato-Bündnisfall nur jenen Ländern militärischen Beistand gewähren, die ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllten. Baltische Politiker und Experten kommentierten gelassen bis aufgebracht.

Trump-Propaganda, Foto: Yoyolux - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45772975

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