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Münster, 15.8.2018
Lettischer ISAF-Soldat starb im Koblenzer Bundeswehr-Krankenhaus PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 06. August 2009 um 18:45 Uhr
ISAF-Konvoi in der Dunkelheit Normal 0 21 MicrosoftInternetExplorer4 Korporal Dāvis Baltābols starb am 5. August im Koblenzer Militär-Hospital, wie die lettische Nachrichten-Agentur LETA am folgenden Tag berichtete. Demnach war der ISAF-Soldat in Afghanistan schwer erkrankt. Diese traurige Meldung erinnert daran, dass auch das NATO-Mitglied Lettland an den immer gefährlicheren Kämpfen am Hindukusch beteiligt ist. So weit bisher bekannt ist, beschossen Aufständische Baltābols` Einheit am 25. Juli 2009 während einer Patrouillenfahrt. In dieser Todesgefahr verschlechterte sich sein Gesundheitszustand derart, dass seine Kameraden ihn in ein Lazarett transportierten, wo Mediziner ihn unverzüglich versorgten. Bereits am folgenden Tag wurde er ins Koblenzer Hospital gebracht.
ISAF-Konvoi in Afghanistan,
Foto: Wikimedia Commons
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Januar 2011 um 11:09 Uhr
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Lettische Regierung organisiert die Verarmung ihrer Bevölkerung PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Sonntag, den 05. Juli 2009 um 12:05 Uhr
Die Regierung Lettlands gleicht derzeit einer Insolvenzverwaltung, eingesetzt vom Internationalen WährungsfondsParex-Banka in Riga (IWF) und der Europäischen Union. Nach den Kommunal- und Europawahlen am 6. Juni verkündete das Kabinett unter Führung des jugendlichen Premiers Valdis Dombrovskis, im laufenden Haushaltsjahr müssten über die bereits umgesetzten Kürzungen hinaus weitere 500 Millionen Lats (719 Millionen Euro) eingespart werden. Zehn Tage später gab die Regierungsmehrheit in der Saeima, dem Parlament, grünes Licht für dieses Vorhaben. Damit sollen unter anderem Lehrergehälter abermals abgesenkt und weitere staatliche Institutionen geschlossen werden. Besonders hart trifft es arbeitende Rentner: Sie verlieren 70 Prozent ihrer Altersbezüge. Die Verantwortlichen stellen ihre immer drastischeren Sparpläne als alternativlos dar, andernfalls drohe “Staatsbankrott” oder gar das Ende der kleinen Ostseerepublik. Die rigorose Sparpolitik erzeugt allerdings wachsenden Unmut. Der soziale und wirtschaftliche Niedergang erfolgt so rasch, dass die Demonstranten mit ihren Gegenforderungen kaum nachkommen.
Symbol für die Finanz- und Wirtschaftskrise in Lettland: Die inzwischen verstaatlichte Parex-Bank. Photo: Udo Bongartz
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. September 2013 um 11:17 Uhr
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Rigenser straften aggressiven Wahlkampf der Nationalkonservativen ab PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Montag, den 08. Juni 2009 um 14:10 Uhr
Die lettischen Bürger wählten am 6. Juni 2009 die neun Abgeordneten für das Europaparlament und ihre VertreterTB-Wahlplakat 2009 in den Stadt- und Gemeindeparlamenten. Die Öffentlichkeit interessierte sich besonders für die Frage, wer in Zukunft die Hauptstadt Riga regiert. Hier versuchten die Spitzenkandidaten mit zahlreichen Wahlplakaten, sich als Bürgermeister zu empfehlen. Nach Auszählung fast aller Wahlbezirke wurde Saskaņas centrs (SC; Zentrum der Eintracht) mit 33,40 Prozent stärkste Partei, gefolgt von der Pilsoniskā savienība (PS; Bürgerliche Union) mit 18,82 Prozent und dem Parteienbündnis Latvijas Pirmā partija / Latvijas Ceļš (LPP/LC; Lettlands Erste Partei / Lettlands Weg) mit 15,13 Prozent (Stand: 8. Juni).
"Nicht-Letten - 57,75%, Letten - 42,25%". Die Zahlen auf diesem Wahlplakat der Liste Für Vaterland und Freiheit / Bewegung für die nationale Unabhängigkeit Lettlands schlüsseln die Einwohner Rigas ethnisch auf.
Photo: Udo Bongartz
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Januar 2011 um 11:07 Uhr
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