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Münster, 22.1.2019
Riga und der Tod: Gedenken die Opfer von Verschleppungen in Lettland und Deutschland PDF Druckbutton anzeigen?
Dienstag, den 25. März 2008 um 11:32 Uhr
Für viele Letten sind es noch immer zwei Tage, die die über 40 Jahre währende sowjetische Besatzung der kleinenGedenkstätte Tornakalns (Riga) Baltenrepublik versinnbildlichen wie nichts anderes: der 14. Juni 1941 und der 25. März 1949. In zwei Deportationswellen, die insgesamt fast 60 000 Menschen in die eisigen Weiten Sibiriens führten, suchten die Moskauer Machthaber allen Widerstand gegen ihre Fremdherrschaft von vornherein auszuschalten. Kurz vor dem Angriff des Dritten Reiches auf die Sowjetunion traf es vor allem die wirtschaftliche, politische und intellektuelle Elite Lettlands; nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren es insbesondere die lettischen Bauern, die einen furchtbaren Preis für die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft zahlen mußten. In einem einfühlsamen Bericht erinnert nun Albrecht Breitschuh vom ARD-Hörfunkstudio Stockholm an diese Ereignisse, nachzulesen unter http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=3312482/nqdjin/index.html und nachzuhören unter http://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio15310.html.
 
In Gedenken an die Opfer der sowjetischen Deportationen 1941. Bahnhof Torņakalns in Riga. Photo: http://jonins.mii.lu.lv/ia/Piemin1.htm  
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8. März in Lettland: Blumen (und mehr) für das Land der Chefinnen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 07. März 2008 um 11:40 Uhr

Bislang hatten Lettinnen und Letten zum Internationalen Frauentag ein eher ironisches Verhältnis: Der NelkenNelkenduft des 8. März roch noch zu sehr nach sowjetisch verordnetem Ritual. Eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts TNS Latvia ergab nun, dass der Tag der Emanzipation deutlich beliebter wird. Zwar gleicht der lettische Frauentag eher einer erweiterten Version des Muttertags. Eine Frauenbewegung im westlichen Sinne hat es  hierzulande nicht gegeben. Aber Lettland ist deshalb kein Paradies für Patriarchen: Eurostat-Zahlen zeigen, dass Frauen in Lettland öfter berufliche Spitzenpositionen einnehmen als in anderen EU-Staaten.

 

Sag´s der Frau durch die Nelke... Photo: web24.admin.mail.or.at

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Größte Oppositionspartei im lettischen Parlament spaltet sich PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Sonntag, den 03. Februar 2008 um 18:40 Uhr

Logo Jaunais Laiks

In Lettland haben vier Parlamentsabgeordnete und über 20 Kommunalpolitiker am 31. Januar ihren Austritt aus der liberalkonservativen Partei Neues Zeitalter (Jaunais Laiks, JL) erklärt. Unter ihnen: Ex-Außenministerin Sandra Kalniete, Fraktionschef  Karlis Sadurskis und der ehemalige Bürgermeister der Hauptstadt Riga, Aivars Aksenoks. Damit spaltet sich die größte Oppositionspartei des lettischen Parlaments, der Saeima. Kommentatoren werten die Parteikrise allerdings auch als Chance, nach der "Regenschirmrevolution" im letzten Herbst neue politische Alternativen zu entwickeln.

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