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Münster, 14.8.2018
Lettland: Nato-Kompetenzzentrum für strategische Kommunikation (COE Stratcom) wurde in Riga feierlich eröffnet PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 29. August 2015 um 00:00 Uhr

Stratcom-EröffnungPolitiker und Diplomaten verschiedener Nato-Staaten besuchten am 20.8.2015 die Eröffnungszeremonie für das neu errichtete Gebäude dieser Einrichtung in der Kalnciema Straße. Sie trägt den sperrigen Titel „NATO Centre of Excellence for Strategic Communications“ oder kurz: „COE Stratcom“. Unter den Gästen befanden sich neben dem lettischen Staatspräsidenten Raimonds Vējonis seine litauische Kollegin Dalia Grybauskaite und US-Senator John McCain. Beide sind für ihre militante Haltung im russisch-ukrainischen Konflikt bekannt. Neben Letten und Deutschen arbeiten Litauer, Esten, Polen, Italiener und Briten am COE Stratcom, das bereits seit einem Jahr in provisorischen Räumen in der Valdemara Straße untergebracht ist. Die Zahl der Mitarbeiter soll in Zukunft von derzeit 28 auf 35 erhöht werden. Jānis Sārts, bislang Staatssekretär im lettischen Verteidigungsministerium, wird die Leitung des Zentrums übernehmen. Seiner Auffassung nach dürfe die Nato feindliche Propaganda nicht mit Gegenpropaganda bekämpfen, sondern müsse die Gesellschaft in die Lage versetzen, „normale, objektive Informationen“ auszuwerten. Kritiker bezweifeln, ob ein Militärbündnis eine solch aufklärerische Rolle spielen kann.

Feierliche Eröffnung des Stratcom-Gebäudes, Foto: Toms Kalniņš, Kanzlei des Staatspräsidenten der Republik Lettland

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Flüchtlinge unerwünscht PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Mittwoch, den 05. August 2015 um 13:58 Uhr

Einen aktuellen Beitrag zur lettischen Flüchtlingsdebatte finden Sie hier:

heise.de: Lettland: Flüchtlinge unerwünscht

 
Österreich will seine Botschaft in Lettland schließen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 06. August 2015 um 00:00 Uhr

Tischflaggen von EU, Österreich und LettlandBelgien hat am 24.7.2015 seine diplomatische Vertretung in Riga geschlossen, voraussichtlich wird Österreich diesem Beispiel bis 2018 folgen. Die Alpenrepublik will ihre Botschaften in allen drei baltischen Ländern und in Malta schließen, dafür neue in Moldawien, Georgien, Weißrussland, Singapur und Katar eröffnen. Als offizielle Begründung wird ein Satz des österreichischen Außenministers Sebastian Kurz zitiert, der auf der Homepage der österreichischen Diplomaten in Estland zu finden ist: Russlands Drohungen gegen Georgien seien sehr ernstzunehmen. Die Regierung wolle sich auf jene Länder konzentrieren, die besonders angespannte Beziehungen zu Russland hätten. Irir.lv befragte dazu den Sozialwissenschaftler Ojārs Skudra. Er hält die offizielle österreichische Begründung für vorgeschoben.

Die Flaggen der EU, Österreichs und Lettlands, Foto: LP

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