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Münster, 20.10.2017
Nato erhöht Kampfbereitschaft im Osten - Russland ist wegen Litpolukrbrig besorgt PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 06. Februar 2015 um 09:14 Uhr

Während sich der französische Staatspräsident Francois Hollande und Kanzlerin Angela Merkel zu Friedensgesprächen in Kiew und Moskau befinden, signalisieren die Nato- Verteidigungsminister erhöhte Kampfbereitschaft an der Ostgrenze. Wie europäische Medien bereits am 5.2.2014 berichteten, beschlossen sie auf ihrem Treffen in Brüssel, die Eingreiftruppe von 13.000 auf 30.000 Soldaten zu verstärken. 5000 von ihnen sollen dann im Krisenfall besonders schnell zur Stelle sein. Die Bundeswehr will nach Angaben von faz.net in der Testphase 2700 Soldaten für den schnellen Teil abkommandieren. In den baltischen Ländern, Polen, Rumänien und Bulgarien richtet die Nato Militärstäbe ein. Diese sollen der vergrößerten Truppe als Stützpunkte dienen. Derweil äußerte ein russischer Vertreter Besorgnis über ein weiteres militärisches Vorhaben zweier Nato-Staaten und lettische Medien verbreiten fragwürdige US-Pentagon-PR gegen Wladimir Putin.

Die Folge des Ukraine-Kriegs: Mehr Militär in Europa - Foto:,„Burning apartment building in Shahtersk, August 3, 2014“ von icorpus - https://www.youtube.com/watch?v=gK7miy568Ug (Creative Commons — Attribution). Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

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Lettischer Staatspräsident Andris Bērziņš wird an der Moskauer Siegesfeier am 9. Mai nicht teilnehmen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 29. Januar 2015 um 00:00 Uhr

Berzins und Außenminister RinkevicsSeit Jahresbeginn hat Lettland den EU-Ratsvorsitz inne. Seitdem wird spekuliert, ob Bērziņš am 9. Mai zur Militärparade nach Moskau fährt. Die Staatspräsidenten der baltischen Staaten lehnen traditionell entsprechende Einladungen der russischen Regierung ab. Nur die frühere lettische Staatspräsidentin Vaira Viķe-Freiberga nahm vor zehn Jahren an der russischen Feier zum Gedenken an den Sieg über Hitler-Deutschland teil. Letten, Esten und Litauer ist an diesem Tag nicht zum Feiern zumute. Sie fühlten sich am 9.5.1945 nicht befreit, weil die stalinistischen Besatzer zurückkehrten. Nun kommt die Verstimmung über den Krieg in der Ukraine hinzu. "In Anbetracht der erfolgten Diskussion im Rat der EU-Außenminister vom 19. Januar als auch deshalb, weil wegen des Agierens Russlands sich die Situation im Osten der Ukraine verschlechtert, unschuldige Zivilbevölkerung zugrunde geht und leidet, hält es Staatspräsident Andris Bērziņš nicht für möglich, zu den Moskauer Feierlichkeiten am 9. Mai zu reisen," verkündete die Webseite des lettischen Präsidenten am 27.1.2015.

Andris Bērziņš (links) neben dem lettischen Außenminister Edgars Rinkēvičs, Foto: presidents.lv

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Lettische Spediteure sind über deutschen Mindestlohn "schockiert" PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 16. Januar 2015 um 00:00 Uhr

LKW in Riga bei NässeDies berichtete am 16.1.2015 die Wirtschaftszeitung Dienas Bizness. Der deutsche Mindestlohn, der 8,50 Euro brutto beträgt, wäre in Lettland ein Spitzengehalt. Nun fürchten lettische Spediteure die deutschen Behörden. Falls sie ihren Brummifahrern westlich der Oder weniger bezahlen, drohen seit Jahresbeginn gepfefferte Geldstrafen. Nach Angaben der Zeitung könnten Verstöße mit mehr als einer halben Million Euro geahndet werden. Einige Speditionen haben ihre Fahrten nach bzw. durch Deutschland eingestellt. Derzeit herrscht in der Branche Verwirrung, wie die Deutschen dieses Gesetz anwenden wollen und die Unternehmer beklagen, keine konkrete Auskunft zu erhalten. (Inzwischen scheint die Bundesregierung einzulenken, siehe Nachtrag)

Trübe Zeiten für das lettische Transportgewerbe, Russland wird Ware aus dem Westen zu teuer, nun machen die Deutschen Schwierigkeiten, Foto: LP

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