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Münster, 16.12.2017
Kuldiga auf der ITB ausgezeichnet PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 13. März 2014 um 00:00 Uhr

Wasserfall der VentaIn der Halle 18 des Berliner Messegeländes konnte am 6.3.2014 gejubelt werden. Dort waren die Vertreter des westlettischen Kuldiga zu finden. Sie präsentierten gerade die historische Kleinstadt auf der Internationalen Touristikbörse. Ihr historisches Kleinod hatte den VISTA-Preis 2014 (Vision for Innovation in Sustainable Tourism Award) gewonnen. Er wird von der DestiNet Innovation Group verliehen, eines Public-Private-Partnership-Verbandes, der international nachhaltigen Tourismus fördert. Verschiedene Mitgliedorganisationen nominierten 20 europäische Ferienorte aus attraktiven Regionen, darunter Orte aus Portugal und Italien. Die EU-Initiatoren des Wettbewerbs EDEN (European Destinations of Excellence) schickten ihre beiden Preisträger, das belgische Durbuy und eben Kuldiga ins Rennen. Beide EDEN-Städte wurden ausgezeichnet.

Der nur zwei Meter hohe, aber 249 Meter breite Wasserfall der Venta gehört zu Kuldigas Attraktionen, Foto: LP

 

Massive Investitionen in vielfältigen Tourismus

Kuldiga, das Deutschbalten noch unter dem Namen Goldingen bekannt ist, gehörte zu den drei Ferienorten, die erste Preisen ergatterten, neben dem österreichischen Werfenweng und dem portugiesischen Cascais.  Die Juroren schätzten, dass das Städtchen an der Venta massiv investiert, um sich für Touristen interessant zu machen. Viele historische Gebäude wurden in den letzten Jahren restauriert, Plätze und Straßen erneuert, ein Park angelegt. Bald wird das historische Museum eröffnet. So werde eine schöne – aber noch unbekannte Region – in ein Reiseziel vielfältiger touristischer Aktivitäten verwandelt. Als Artis Gustovskis, Kuldigas Touristikmanager, davon telefonisch erfuhr, überraschte ihn diese erfreuliche Nachricht. Mit einer Auszeichnung Durbuys, dem Stolz der Belgier, habe er gerechnet. Doch dass dann seine Stadt noch vor Durbuy einen der drei ersten Preise erhielt, habe ihn doppelt erfreut. Gustovskis und sein Team, das im Tourismus-Büro Baznicas iela 5 arbeitet, können nun auf Kosten von DestiNet Marketingleistungen in Höhe von 3000 Euro in Anspruch nehmen. So wird der einstige Sitz des Herzogs Jakob schon wieder etwas bekannter.

Weiterer Artikel zum Thema:

Wo die Venta einen Sprung hat - Die lettische Kleinstadt Kuldīga und ihre deutschbaltische Vergangenheit

Externe Linkhinweise:

la.lv: Kuldīga izstādē Berlīnē saņem ilgtspējīga tūrisma inovāciju balvu


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