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Münster, 20.10.2017
Lettland bald das Kuwait des Nordens: Sensationeller Erdölfund vor der lettischen Ostseeküste PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Sonntag, den 01. April 2012 um 00:00 Uhr

Ölfund an der lettischen OstseeküsteJahrelang hielten lettische Wissenschaftler ihre Entdeckung geheim, die sie nun auf einer Pressekonferenz in Riga vom 31.3.12 bekanntgaben: Sie fanden Erdöl in der Rigaer Bucht. Die Sensation besteht darin, dass der Mensch es quasi aus Versehen selbst produziert hat. In einer der sogenannten Ostsee-„Todeszonen“, in denen Algen und sonstiges organisches Material den Sauerstoff absorbierten, hat sich das Öl gebildet. Bislang nahmen die Wissenschaftler an, dass das Schwarze Gold nur in einem Millionen Jahre währenden Umwandlungsprozess unter hohem Druck und hohen Temperaturen entstehen kann. Doch die besonders günstigen Bedingungen in der Todeszone haben die Umwandlung absterbender organischer Stoffe in wertvolles Öl der Sorte Brent auf kürzeste Perioden reduziert. Die lettischen Wissenschaftler erforschten unter militärischer Geheimhaltung die Ursachen dieses verblüffenden Fundes. Sie fanden heraus, dass dieses Öl Menschenwerk ist. Aus den Kampfstoffen der Deutschen Wehrmacht, die die Alliierten nach dem Weltkrieg in der Ostsee verklappen ließen, ist eine neue chemische Verbindung entstanden, die als Katalysator den Ölbildungsprozess auf wenige Jahre, unter optimalen Bedingungen auf Tage verkürzt. Nun haben sich die Letten die Formel dieses chemischen Stoffes beim Europäischen Patentamt schützen lassen. Die lettischen Forscher präsentierten Pläne, die die weltweite Energieversorgung revolutionieren werden.

Forscher des Latvian Fuel Research Institute entdeckten künstliches Erdöl an der lettischen Küste, Karte: Norman Einstein auf Wikimedia Commons und Latvian Fuel Research Institute

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Lettland: Die Wahre Liebe ist endlich käuflich - Wohltätigkeitsweb ziedot.lv startet neue Initiative PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 16. März 2012 um 13:10 Uhr

Bettlerin in RigaAuf dem Höhepunkt der Finanzkrise machte die Nichtregierungs-Organisation ziedot.lv mit Plakaten auf sich aufmerksam. Auf ihnen waren alltägliche Speisen zu sehen, Brot, Möhren, Kartoffeln. Der Begleittext wies darauf hin, dass das, was dem Betrachter als belanglos erschien, in manchen Familien zur Überlebensfrage geworden war. Eltern, die keine Erwerbsarbeit mehr fanden, konnten sich und ihre Kinder nicht mehr hinreichend versorgen und wurden vom lettischen Staat nur unzureichend unterstützt. Die ehrenamtlichen Ziedot-Helferinnen und -helfer reagierten mit dem Projekt Paēdušai Latvijai/ Für ein sattes Lettland. Mit Unterstützung lettischer Supermärkte packten sie Pakete mit Nahrungs- und Haushaltsmitteln, die den Bedürftigen geliefert wurden. Inzwischen umfasst die Ziedot-Hilfe, die Unternehmen und private Spender finanzieren, ein breites Spektrum von der medizinischen Hilfe für Kleinkinder, Jugendprojekten, Suppenküchen, Finanzierung kultureller Arbeit, Seniorenhilfe usw. Vor einigen Tagen startete das Wohltätigkeitsweb eine neue Aktion: Laimīgai Latvijai/ Für ein glückliches Lettland.

Eine Bettlerin in der Innenstadt von Riga. Vor der Finanzkrise sah man vor allem Senioren mit dem Pappbecher an Unterführungen und auf Plätzen. Inzwischen betteln auch jüngere Menschen um das tägliche Auskommen, Foto: LP

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Baltische Studien in Münster: Ein neues Angebot für Studierende und Wissenschaftler PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Montag, den 31. Oktober 2011 um 07:13 Uhr

Lettisches Centrum MünsterAm 19. Oktober 2011 trafen sich Vertreter des Lettischen Centrums Münster (LCM) mit der Lettischen Gemeinschaft und dem Institut für Interdisziplinäre Baltische Studien der Westfälischen Wilhelms-Universität im Münsteraner Kreiskirchenamt. Sie unterzeichneten einen Kooperationsvertrag. Pfarrer Geert Franzenburg, der Osteuropabeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises, hatte diese zukünftige Zusammenarbeit angeregt. Er ist auch Vorstandsmitglied des LCM. Ziel ist es, die Baltischen Studien in der Westfalenmetropole voranzubringen. In Münster organisierten Exilletten bis 1998 das Lettische Gymnasium. Aus diesem ging das LCM hervor. Ein Schwerpunkt des Centrums bildet die Entwicklung interkultureller Beziehungen zwischen Lettland und Deutschland. Dazu gehört auch die Erinnerung an historische Gemeinsamkeiten. Zu den Möglichkeiten, die der Kooperationsvertrag bietet, interviewte die LP Geert Franzenburg.

Das Lettische Centrum Münster ist auch eine Forschungsstätte, Foto: LCM

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