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Münster, 21.10.2018
Letten sorgen sich um verschmutzte Ostsee PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 14. Juli 2012 um 00:00 Uhr

Ruhige Ostsee unter blau-weißem himmelDie lettische Filiale des WWF klingt nach einem Dateinamen: PDF. Das bedeutet aber in diesem Fall Pasaules Dabas Fonds, Weltnaturfonds. Die Umweltschutz-Organisation mit dem Panda-Bären ist nach den Recherchen von Wilfried Huismann in die Kritik geraten. Nicht der Panda, sondern das Feigenblatt wäre das angemessene Logo für Umweltschützer, die im Verdacht stehen, sich von gewinnsüchtigen Umweltzerstörern sponsern zu lassen. So hilft der WWF fragwürdigen Konzernen, sich in ein unpassendes grünes Mäntelchen zu zwängen. Auch die lettische PDF-Initiative wird von einer schwedischen Großbank gesponsert. Doch der Zweck scheint diesmal redlich: Die lettischen Umweltschützer wollen die Verschmutzung der Ostsee zum öffentlichen Thema machen. Deshalb befragten sie Letten, Litauer und Esten und ernannten einen Herrn namens Dzintars Jūra, der die Kampagne "Spēks ir tīrā jūrā/ Kraft liegt in einer sauberen See" startete.

Unter der ruhigen Ostsee-Oberfläche gärt es, Foto: LP

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Aufruf der Fon-Rogge-Stiftung: Die verlassenen deutschen Friedhöfe in Lettland: Mehr als 23.000 deutsche Grabstätten sind ohne Pflege PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 30. Juni 2012 um 00:00 Uhr

GrabkreuzEin Gastbeitrag von Sintija Sproge für die gemeinnützige Fon-Rogge-Stiftung

Seit etwa 800 Jahren haben die Deutschen enge Verbindungen zu Lettland. Noch bis zum Zweiten Weltkrieg lebten zahlreiche deutschbaltische Familien hier. Sie wurden vor dem Krieg umgesiedelt, weil nach dem Geheimabkommen des Hitler-Stalin-Pakts Lettland der Sowjetunion zufallen sollte. Das ist nun schon 73 Jahre her. Aber in Lettland sind noch allenthalben viele deutschbaltische Friedhöfe aus jener Zeit zu finden. Diese Grabstätten sind leider in einem bedauerlichen Zustand. Sie erscheinen verwildert, ausgeraubt, demoliert. Grabräuber plünderten so manche Gruft (beispielsweise auf dem groβen Pokrow-Friedhof in Riga, der auch von Touristen besucht wird. Dort sind die Namen bekannter deutschbaltischer Familien auf den Grabsteinen zu sehen). Manche Gräber sind in einem wahrhaft bedauerlichen Zustand, man findet dort Müll und sogar frei herumliegende Knochen.

Foto: Vilnis Plavins

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Münchener Flughafenverein kümmert sich weiterhin um Bedürftige in Lettland PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 00:00 Uhr

Zum fünften Mal hat der gemeinnützige Verein, den Mitarbeiter des Münchener Flughafens 1996 gründeten, einen Hilfstransportnach Lettland organisiert. Diesmal luden die Helfer am 25. April 15 Tonnen Güter auf die Transportpaletten: Kleidung, Kinderspielzeug und Fahrräder, aber auch Bedarfsmaterial für ein Krankenhaus und ein Altenheim. Außerdem liefern die Helfer Haushaltsgeräte an bedürftige Familien. Hardy Kortmann, Stationsleiter von Swiss Air, hat familiäre Wurzeln in Lettland. Er wies seine Vereinskollegen auf die materielle Not im kleinen EU-Staat hin. Die Wirtschaftsexperten verkünden zwar nach der Finanzkrise wieder freundlichere Konjunkturzahlen, doch für viele Einwohner der mittleren Baltenrepublik ist die materielle und soiale Lage immer noch miserabel.

Helfer vor dem Hilfstransport nach Lettland mit Teddys in der Hand, von links nach rechts: Franz Ganslmayer, Thomas Bihler (Vorsitzender des Flughafenvereins), Dr. Michael Kerkloh, Dr. Georg Claessens (Honorarkonsul der Republik Lettland im Freistaat Bayern), Hellmut R. Gebhardt, Hardy Kortmann, Foto: Flughafenverein München e.V.

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