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Münster, 11.12.2017
Tour de LatEst - Mit dem Fahrrad durch Vidzeme und Südestland PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 17:40 Uhr
Biken - manchmal ein eisiges Vergnügen.Eigentlich müsste es Spaß machen, seinen Drahtesel in der baltischen Landschaft Gassi zu führen: Die flache, zuweilen nur leicht hügelige Landschaft, in der kalni, also Berge, dem Alpinisten höchstens wie Bodenwellen erscheinen, bereiten auch dem ungeübten Radfahrer keine Mühe. Er kann sich an dünn besiedelte Kultur- und Naturräume erfreuen: Fast endlos erstrecken sich die Kiefernwälder, doch dann schimmern zwischen den Baumstämmen Wiesen und Weiden, Seen oder ein Bachufer hervor. Historische Ortschaften und Kleinstädte bilden malerische Orientierungspunkte. Sie locken den Radwanderer zur Einkehr. Hier kann er verweilen, um die Stätten der livländischen Geschichte aufzusuchen… - doch `uneigentlich` ist das Fahrradfahren oft noch eine Qual: Angemessene Wege sind nicht immer vorhanden, wenn doch, fehlen die Hinweisschilder. Entnervt verirrt sich der wagemutige Radler, der eine Alternative zu einer trostlosen und gefährlichen Fahrt entlang der stark befahrenen Landstraßen sucht. Da dürfte sich ein Projekt, das Raitis Sijāts, der Vorsitzende des Tourismusverbandes der nordlettischen Region Vidzeme, organisiert, als vielversprechender Vorsatz für 2010 erweisen: Esten und Letten planen, demnächst zwischen Peipussee und Daugava ein 1000 Kilometer langes Radwegenetz auszuweisen. Einheimische und Touristen könnten dann die Reize Vidzemes und Südestlands vom Lenker aus auf neue Art entdecken.
Derzeit ist das Radwandern noch nicht zu empfehlen. Dieses Foto stammt allerdings nicht aus dem winterlichen Lettland, sondern aus dem österreichischen Graz. Foto: Dr. Markus Gossler auf Wikimedia Commons
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Februar 2011 um 20:25 Uhr
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"Ghetto ohne Zaun": Schüler drehten Film über Exilletten in Münster PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Freitag, den 09. Oktober 2009 um 20:06 Uhr
DVD des Hittorf-GymnasiumsAm Ende des Zweiten Weltkriegs verloren viele Menschen ihre Heimat. Zu ihnen zählten zahlreiche Lettinnen und Letten, die vor der stalinistischen Diktatur in ihrem Land geflohen waren. Manche von ihnen fanden Zuflucht in Münster und Umgebung. Den Deutschen blieb das Schicksal der Exilletten weitgehend unbekannt. Doch nun haben Schüler des Münsteraner Wilhelm-Hittorf-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe ein Projekt des deutsch-lettischen Netzwerks draudzība verwirklicht: Sie erforschten die Geschichte dieser Displaced Persons. Sie interviewten Münsteraner Zeitzeugen, die das LCM vermittelt hatte, und produzierten daraus eine aufschlussreiche DVD, die zeigt, dass das Verhältnis zwischen Letten und Deutschen am Anfang nicht gerade von multikultureller Hochstimmung geprägt war. Der Film wurde am 30.9.09 in der Schule der jungen Filmemacher vorgestellt. (Eine Vorpremiere fand aber schon im November 2008 im Beisein der damaligen lettischen Generalkonsulin statt, anlässlich des 90. Geburtstages der lettischen Republik).
Copyright: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Januar 2011 um 11:05 Uhr
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Master Studiengang "East European Studies" PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 29. März 2007 um 15:02 Uhr
Top10Aufgrund der Osterweiterung der EU ist die Nachfrage nach Experten für Osteuropa dramatisch gestiegen. Insbesondere Akademiker mit einem breiten Spektrum an Fachwissen aus den Bereichen Politik, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Recht, Interkulturelle Kommunikation, Projekt- und Konflikt Management werden allenorten händeringend gesucht.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 08:27 Uhr
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