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Münster, 21.10.2018
"Deutschland-Liste": 334 Letten finden Goethe bedeutend, Angela Merkel, Albert Einstein und Martin Luther aber auch – selbst den Gröfaz irgendwie PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 07. Mai 2011 um 00:00 Uhr

Deutschland_TorteAm allgemeinen Ranking-Fieber mag nicht jeder gefallen finden. Zuweilen scheinen Wettbewerb und Tabellenrang wichtiger als die Sache, um die es geht. Die Bewertungskriterien sind häufig rätselhaft, Hauptsache: Top of the Pops. Und in Fragen wie "Wer ist für sie der bedeutendste Deutsche?" mischen sich gewiss Klischees, denn was bedeutet denn "bedeutend" überhaupt? Zehn Fragen stellte das Goethe-Institut Europäern aus 18 Ländern. Über 13.000 Menschen beteiligten sich an der Online-Umfrage zur Erstellung einer "Deutschland-Liste". Noch liegen nicht alle Ergebnisse vor, aber die Resultate der Letten, Litauer und Esten sind auf der Webseite des Instituts schon zu betrachten. Auch den Ranking-Skeptikern könnte diese Online-Umfrage etwas zu bieten haben. An den verschiedenen Nennungen und Rangfolgen lassen sich die interkulturellen Unterschiede ablesen: Was an den Deutschen gefällt oder nicht gefällt, hängt von der kulturellen Prägung des Bewertenden ab. Der Deutsche, den die Letten für den Bedeutendsten halten, entspricht dem Namen des Instituts, das die Fragen entwickelte. An Manipulation ist dabei aber nicht zu denken: Lettische Literaturhistoriker kennen den Grund, warum Letten Goethe schnell in den Sinn kommt.

"O! Vacija - O! Deutschland"-Torte im Goethe-Institut in Riga. Foto: LP

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Oktober 2013 um 07:02 Uhr
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Das LCM: Vom Gymnasium zum deutsch-lettischen Forschungszentrum - Interview mit Geert Franzenburg PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 19:39 Uhr
Geert Franzenburg Das Lettische Centrum Münster (LCM) ist Exilletten und Deutschen, die an Lettland Interesse haben, eine bekannte Institution. Das Haus, das ehemals ein lettisches Gymnasium beherbergte, organisiert Kulturveranstaltungen, Sprachkurse und Jugendbegegnungen und es finanziert auch diese Webseite. Wie steht es im Jahr 2010 um das LCM? Was haben sich die (deutsch)lettischen Münsteraner für die Zukunft vorgenommen? Darüber sprach die Lettische Presseschau mit Geert Franzenburg, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des LCM. Herr Franzenburg ist gemeinsam mit Zuze Krēsliņš-Sils geschäftsführend tätig.
Die LP interviewte den stellvertretenden Vorsitzenden des LCM. Foto: LCM
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 31. Oktober 2011 um 07:08 Uhr
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Tour de LatEst - Mit dem Fahrrad durch Vidzeme und Südestland PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 17:40 Uhr
Biken - manchmal ein eisiges Vergnügen.Eigentlich müsste es Spaß machen, seinen Drahtesel in der baltischen Landschaft Gassi zu führen: Die flache, zuweilen nur leicht hügelige Landschaft, in der kalni, also Berge, dem Alpinisten höchstens wie Bodenwellen erscheinen, bereiten auch dem ungeübten Radfahrer keine Mühe. Er kann sich an dünn besiedelte Kultur- und Naturräume erfreuen: Fast endlos erstrecken sich die Kiefernwälder, doch dann schimmern zwischen den Baumstämmen Wiesen und Weiden, Seen oder ein Bachufer hervor. Historische Ortschaften und Kleinstädte bilden malerische Orientierungspunkte. Sie locken den Radwanderer zur Einkehr. Hier kann er verweilen, um die Stätten der livländischen Geschichte aufzusuchen… - doch `uneigentlich` ist das Fahrradfahren oft noch eine Qual: Angemessene Wege sind nicht immer vorhanden, wenn doch, fehlen die Hinweisschilder. Entnervt verirrt sich der wagemutige Radler, der eine Alternative zu einer trostlosen und gefährlichen Fahrt entlang der stark befahrenen Landstraßen sucht. Da dürfte sich ein Projekt, das Raitis Sijāts, der Vorsitzende des Tourismusverbandes der nordlettischen Region Vidzeme, organisiert, als vielversprechender Vorsatz für 2010 erweisen: Esten und Letten planen, demnächst zwischen Peipussee und Daugava ein 1000 Kilometer langes Radwegenetz auszuweisen. Einheimische und Touristen könnten dann die Reize Vidzemes und Südestlands vom Lenker aus auf neue Art entdecken.
Derzeit ist das Radwandern noch nicht zu empfehlen. Dieses Foto stammt allerdings nicht aus dem winterlichen Lettland, sondern aus dem österreichischen Graz. Foto: Dr. Markus Gossler auf Wikimedia Commons
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Februar 2011 um 20:25 Uhr
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