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Münster, 20.4.2019
Lettland: Niedrige Gehälter, fragwürdige Kandidaten - Über die Ursachen der Kriminalität in der lettischen Polizei PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Montag, den 07. Februar 2011 um 12:23 Uhr

Städtischer Polizist in RigaDer Raubüberfall von Jēkabpils am 25.1.11 kostete einem unschuldigen Polizisten das Leben. Es stellte sich heraus, dass vier der fünf Täter Kollegen sind. Wer von ihnen auf Andris Žnotiņš schoss, ist bislang nicht bekannt. Journalisten fragen sich nun, was in der lettischen Polizei los ist. Die Ordnungshüter bilden jene Berufsgruppe unter den staatlichen Angestellten, die am meisten in Korruption verwickelt ist. Nicht nur Gewerkschafter erwähnen ihre relativ niedrigen Gehälter. Die verantwortungsvolle Tätigkeit werde nicht angemessen honoriert. Andere kritisieren die Auswahl der Bewerber: Es werde zuviel Wert auf die körperliche Eignung der Kandidaten gelegt, die Überprüfung ihrer mentalen Einstellung zum Beruf komme zu kurz. Journalisten und Experten ermitteln nun in Artikeln, Radio- und Fernsehbeiträgen die Situation in den Revieren, erörtern Ursachen und Lösungen.

Ein Polizist auf einer Rigaer Studenten-Demo. Er ist jedoch Angehöriger der städtischen Polizei. Derzeit sind eher seine Kollegen von der staatlichen Polizei öffentliches Thema, Foto: UB

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Februar 2017 um 23:16 Uhr
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Lettland: Polizeilicher Raubüberfall endete tödlich PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 27. Januar 2011 um 13:46 Uhr

Besucher einer SpielhalleWas am 25.1.11 um neun Uhr morgens in der lettischen Kleinstadt Jēkabpils geschah, ist aus zahlreichen Krimis allgemein bekannt: Fünf maskierte und bewaffnete Männer überfallen eine Spielhalle, um Geld zu rauben. Doch auf ihrer Flucht werden sie von alarmierten Polizisten gestellt. Die Räuber beginnen, auf die Verfolger zu schießen. Ein Polizist stirbt im Kugelhagel, zwei weitere werden verwundet. Auch ein Angestellter und drei Räuber erleiden Verletzungen. Das Besondere an dieser Tat beschäftigt seit Tagen die lettische Öffentlichkeit: Vier der fünf Täter waren selber Polizisten.

Der Besuch einer Spielhalle kann gefährlich werden - nicht nur für die Geldbörse, Foto: Garner auf Wikimedia Commons

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 29. Januar 2011 um 07:43 Uhr
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Lettland: Stellvertretender Bürgermeister von Daugavpils ermordet PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 24. April 2010 um 10:39 Uhr
Eingang zur Festung DaugavpilsDas Verbrechen bedeutete ein Schock für Politiker und Bürger. Grigorijs Ņemcovs wurde am 16.4. auf offener Straße erschossen. Das Ratsmitglied Ludmila Smikova äußerte gegenüber der Nachrichtenagentur LETA ihre Betroffenheit, weder Geld noch Politik könne diesen Mord rechtfertigen und die stellvertretende Ratsvorsitzende Rita Strode zeigte sich schockiert darüber, dass man im Zentrum der ostlettischen Stadt um die Mittagszeit einen Menschen erschießen kann.
In der Stadt Daugavpils, der zweitgrößten des Landes, kann man Festungsruinen besuchen. Ein Zugang ist mit sowjetischen Symbolen verziert. Foto: UB
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Februar 2011 um 20:27 Uhr
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