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Münster, 18.2.2018
Der Rückblick auf das Sportjahr 2015 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Freitag, den 11. Dezember 2015 um 00:00 Uhr

Holprig auf Eis und Rasen, durchaus elegant auf dem Parkett

Fänger der Sonne. KunstwerkFreitag, 13. November, 21 Uhr 55 im Windsor Park zu Belfast: 55 Minuten der Begegnung Nordirland gegen Lettland sind absolviert, als in typisch britischer Manier ein langer Ball von der Mittellinie aus nach vorn geschlagen wird. Steven Davis, der im Ligaalltag als Stammspieler des englischen Erstligisten FC Southampton im defensiven Mittelfeld abräumt, sprintet hinterher. Er erwischt das Leder mit dem Kopf, Andris Vanins im Gästetor kann noch reagieren, doch gegen Davis' Nachschuss hat er keine Chance. Es ist das einzig Zählbare in diesem Freundschaftsspiel, das mit der Minimaldifferenz zugunsten der Gastgeber endet. Es ist auch das letzte Länderspiel der izlase im Jahr 2015. Keine Überraschung, dass es mit einer Niederlage zu Ende geht. Immerhin hat sich Nordirland ohne Probleme für die EM-Endrunde in Frankreich qualifiziert. Für Lettland stehen in der abgelaufenen EM-Ausscheidung unterm Strich fünf Unentschieden und fünf Niederlagen. Die schlimmste erfolgte im letzten Qualifikationsspiel daheim gegen Kasachstan!

Foto: „Fänger der Sonne (J. Fell)“ von Jimmy Fell - Archiv Jimmy Fell. Lizenziert unter Copyrighted free use über Wikimedia Commons.

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Remis in Reykjavik, Klatsche gegen Kasachstan PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Mittwoch, den 14. Oktober 2015 um 05:30 Uhr

Gegen Ende der EM-Qualifikation zeigt die izlase ihre beiden Gesichter

Marians PaharsLettland kann man schlecht mit Island vergleichen. Im Ostseestaat leben sechsmal so viele Einwohner wie auf der Atlantikinsel. Gemeinsam ist beiden Staaten nur, dass sie ungewöhnlich hart von derselben wirtschaftlichen Katastrophe getroffen wurden. Doch anders als die Letten haben sich die Isländer der Finanzkrise nicht mit einem Austeritätsprogramm ergeben und mit Arbeitslosigkeit bezahlt. Sie haben der Krise getrotzt, ihre Banken nicht gerettet, sondern verstaatlicht oder in die Pleite gehen lassen, deren Manager nicht fürstlich entlohnt, sondern ihnen Haftbefehle zugestellt, neue Kredite sich nicht von der EU oder dem IWF aufzwingen lassen, sondern in Eigenregie auf dem Kapitalmarkt besorgt und dabei in Russland und Polen unerwartet Freunde gefunden.

Marians Pahars, Trainer der lettischen Nationalelf, ob es ihm gelingen wird, dass Lettland zukünftig an internationalen Turnieren teilnimmt? Foto: "Marians Pahars as Skonto coach" by Mārtiņš Bruņenieks - Paša darbs. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

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