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Münster, 23.4.2017
Heroische Momente und schmachvolle Pleiten: Der Rückblick auf das lettische Sportjahr 2014 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Donnerstag, den 18. Dezember 2014 um 00:00 Uhr

Oskars Melbardis im SportdressPositive Jahresrückblicke in der Presseschau sind ähnlich häufig wie Olympiasiege lettischer Sportler. Bei den Winterspielen 2014 gab es wieder keinen. Dennoch fällt das Resümee von Sotschi so schlecht nicht aus. Das liegt unter anderem an zwei silbernen und bronzenen Medaillen, die von Trägern des rotweißroten Banners allesamt in der Eisrinne gewonnen wurden: im Viererbobwettbewerb angeführt von Steuermann Oskars Melbardis und durch Martins Dukurs im Skeleton sowie von den Gebrüdern Sics im Rodel-Doppelsitzer und der lettischen Teamstaffel, ebenfalls im Rodeln. Unter den Medaillen ist die silberne von Melbardis am höchsten zu bewerten, wurde sie doch in einer Sportart mit neun Jahrzehnten Olympiatradition errungen. Hinzu kommt, dass Melbardis in der Zweierkonkurrenz einen beachtlichen fünften Platz erfuhr. Sportlich noch höher anzusiedeln ist die Leistung der lettischen Eishockeymannschaft im Verlauf der Spiele. Zugegeben, solch ein Vergleich mag ein wenig hinken. Doch rangiert das Eishockey in puncto Publikumszuspruch und Stellenwert in der internationalen Sportberichterstattung gleich hinter dem Fußball. Außer in Lettland: Dort rangiert Eishockey eindeutig vor Fußball. Was die rot-weiß-roten Kufencracks in Sotschi ablieferten, war einfach sensationell. Dieses Attribut lässt sich zwar auf zwei Partien reduzieren, doch hatten es diese wirklich in sich.

Oskars Melbardis, Foto: Romualds Vambuts, sportacentrs.com auf lv.wikipedia.org, Lizenz

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EM-Qualifikation Niederlande-Lettland: Rekordniederlage der izlase PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Montag, den 17. November 2014 um 00:00 Uhr

AmsterdamArena von außenEs ist ja nicht so, dass die kleinen Nationen in der EM-Qualifikation nicht für Überraschungen sorgen: Malta entführte am Wochenende einen Punkt aus Bulgarien, Liechtenstein siegte in Moldawien und die Färöer-Inseln triumphierten gar beim WM-Achtelfinalisten Griechenland. Auch Lettland, das offiziell (wie lange noch?) nicht zu den Fußballzwergen zählt, gelang eine Überraschung - allerdings der negativen Art. Nullzusechs hieß es am Ende gegen Vizeweltmeister Niederlande. Es war die höchste Niederlage der izlase seit Wiedererlangung der lettischen Unabhängigkeit. Ganze vier Minuten hielt die Null in der AmsterdamArena. Dann durften sich die üblichen Verdächtigen hervortun. Flanke Arjen Robben, Kopfball Robin Van Persie, und es hieß 1:0. Gut, es kann schon mal vorkommen, dass Robben flankt, doch dann sollte wenigstens ein lettischer Verteidiger beim gefährlichsten Stürmer der Holländer stehen. Leider war dies nicht der Fall.

Keine Chance für die Letten in der AmsterdamArena, Foto: Janericloebe auf Wikimedia Commons, Lizenz

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