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Münster, 20.10.2017
Prager Frühling PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Donnerstag, den 22. Januar 2015 um 00:00 Uhr

Gleich das erste Spiel ist der Höhepunkt der 79. Eishockey-Weltmeisterschaft. Zumindest aus lettischer Sicht. Dort trifft man am 1. Mai in der O2-Arena auf Kanada. Es ist die Revanche für eines der großartigsten Spiele, das die izlase je abgeliefert hat (siehe unseren Beitrag "Lettland verliert erhobenen Hauptes gegen Kanada"). Dennoch wird der 17 000 Besucher fassende Eispalast am Moldau-Knie nicht ausverkauft sein. Zum einen interessieren sich die Tschechen nicht so sehr für lettisches Eishockey. Hinzu kommt, dass die kanadische Mannschaft kaum identisch sein wird mit der Olympiasiegerequipe von Sotschi. Jedes Jahr im Mai steigen in der National Hockey League die Play-offs, in denen die besten Profis beschäftigt sein und kaum für ein aus nordamerikanischer Sicht drittklassiges Turnier abgestellt werden.

Lettische Eishockeyfans, Foto: Dave O auf Wikimedia Commons, Lizenz

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Heroische Momente und schmachvolle Pleiten: Der Rückblick auf das lettische Sportjahr 2014 PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Donnerstag, den 18. Dezember 2014 um 00:00 Uhr

Oskars Melbardis im SportdressPositive Jahresrückblicke in der Presseschau sind ähnlich häufig wie Olympiasiege lettischer Sportler. Bei den Winterspielen 2014 gab es wieder keinen. Dennoch fällt das Resümee von Sotschi so schlecht nicht aus. Das liegt unter anderem an zwei silbernen und bronzenen Medaillen, die von Trägern des rotweißroten Banners allesamt in der Eisrinne gewonnen wurden: im Viererbobwettbewerb angeführt von Steuermann Oskars Melbardis und durch Martins Dukurs im Skeleton sowie von den Gebrüdern Sics im Rodel-Doppelsitzer und der lettischen Teamstaffel, ebenfalls im Rodeln. Unter den Medaillen ist die silberne von Melbardis am höchsten zu bewerten, wurde sie doch in einer Sportart mit neun Jahrzehnten Olympiatradition errungen. Hinzu kommt, dass Melbardis in der Zweierkonkurrenz einen beachtlichen fünften Platz erfuhr. Sportlich noch höher anzusiedeln ist die Leistung der lettischen Eishockeymannschaft im Verlauf der Spiele. Zugegeben, solch ein Vergleich mag ein wenig hinken. Doch rangiert das Eishockey in puncto Publikumszuspruch und Stellenwert in der internationalen Sportberichterstattung gleich hinter dem Fußball. Außer in Lettland: Dort rangiert Eishockey eindeutig vor Fußball. Was die rot-weiß-roten Kufencracks in Sotschi ablieferten, war einfach sensationell. Dieses Attribut lässt sich zwar auf zwei Partien reduzieren, doch hatten es diese wirklich in sich.

Oskars Melbardis, Foto: Romualds Vambuts, sportacentrs.com auf lv.wikipedia.org, Lizenz

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