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Münster, 18.2.2018
Prag, Kafka und der Frühling: Trübe Aussichten für Lettlands Fußballer PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Donnerstag, den 05. März 2015 um 00:00 Uhr

Porträt des Trainers PaharsRekordniederlage der izlase: So lautete der Titel unseres letzten Berichts zur EM-Qualifikation. Die Fußball-Europameisterschaft steigt 2016 in Frankreich, und Lettland - dazu bedarf es keiner allzu ausgeprägten prophetischen Gabe - wird nicht mit von der Partie sein. Dazu müsste die izlase mindestens Platz drei in ihrer Qualifikationsgruppe A belegen, der zu einem Relegationsspiel berechtigen würde. Zur Orientierung: Die Rot-Weiß-Roten sind mit zwei Punkten aus vier Spielen Fünfter. Auf dem Relegationsplatz, vier Punkte vor Marians Pahars' Team - eigentlich kein uneinholbarer Vorsprung - stehen ausgerechnet die Niederländer. Der WM-Dritte hatte im Wettbewerb einen Fehlstart hingelegt mit zwei Niederlagen in den ersten drei Spielen. In der vierten Begegnung endlich folgte ein überzeugender Sechszunullsieg - leider gegen überforderte Letten.

Trübe Aussichten für Pahars, den Trainer der lettischen Nationalelf, Foto: "Marians Pahars as Skonto coach" by Mārtiņš Bruņenieks - Paša darbs. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

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Andris Vanins ist wieder da! PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Donnerstag, den 19. Februar 2015 um 00:00 Uhr

Andris Vanins im SportdressBlicken wir kurz zurück auf den letzten Sommer. Am 17. August empfängt der FC Sion in der obersten Schweizer Fußballliga den amtierenden Meister und auch schon wieder Tabellenführer aus Basel. Es ist ein verrücktes, ein dramatisches Spiel, das in Worte zu fassen die Boulevardzeitung Blick eine Fremdsprache bemühen muss: "What a Game!" Um im nächsten Satz, im gewohnten Idiom, präziser zu werden: "Sion und Basel liefern sich eine Abnützungsschlacht von höchstem Unterhaltungswert." Statt des martialischen Prädikats hätte es auch ein Vergleich aus einer populären Freizeitbeschäftigung getan. Das Spiel war eine Achterbahnfahrt, mit Höhen und Tiefen, und einem prominenten Opfer. Womit wir beim lettischen Bezug wären: Der entscheidende Mann dieser Begegnung im Schweizer Spitzenfußball hieß Andris Vanins. Vermutlich hätte der Sioner Torwart die 90 Minuten lieber auf dem Rummelplatz verbracht. Oder doch nicht? Genau das tat er ja, behaupteten böse Zungen, nämlich als Hüter jener Schießbude, die nur mal eben vom Jahrmarkt ins Stade de Tourbillon verfrachtet worden war.

Foto: "Andris Vaņins" by Mārtiņš Bruņenieks - Paša darbs. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

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