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Münster, 23.5.2017
Starkovs räumt seinen Stuhl für Pahars PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Freitag, den 26. Juli 2013 um 00:00 Uhr

Marians Pahars"Ich zolle Aleksandrs Starkovs großen Respekt": Mit dieser unverfänglichen Standarderöffnung stellte sich dessen Nachfolger bei seinem ersten Auftritt im Amt des lettischen Nationaltrainers der Öffentlichkeit vor. So kommt der 36-jährige Marians Pahars nicht in den Verruf, seinem pleitengeplagten Vorgänger Böses nachzusagen. Das möchte auch der Verband nicht. Dennoch hat er recht rigoros einen Schlussstrich unter die Vergangenheit gezogen und Starkovs mit sofortiger Wirkung den Stuhl vor die Kabine gesetzt. Kann auch sein, dass Starkovs von selber zurückgetreten ist. Letzteres lässt der verbindliche Ton in des Generalsekretärs Janis Mezeckis Worten vermuten. Angesichts der Ergebnisse in den letzten beiden Qualifikationsspielen - das mehr als bescheidene 1:1 in Liechtenstein wurde daheim durch ein Nullzufünf gegen Bosnien-Herzegowina grandios unterboten - blieb Starkovs und den Funktionären kaum etwas anderes übrig. Pahars und der lettische Fußballverband müssen auf die Dinge blicken, die da kommen. In Bezug auf die izlase verheißen sie nichts Gutes.

Marians Pahars, der neue Trainer der lettischen Fußball-Nationalmannschaft, Foto: Mārtiņš Bruņenieks, auf lv.vikipedija, Lizenz

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Fußball-WM-Qualifikation: Lettlands 0:5-Debakel gegen Bosnien-Herzegowina: Das letzte Spiel unter Aleksandrs Starkovs? PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Ralf Hoeller   
Montag, den 10. Juni 2013 um 12:16 Uhr

Aleksandrs StarkovsIn der 11. Minute war das Spiel entschieden. Da flog Mittelfeldspieler Aleksandrs Fertovs nach einem Foul an Elvir Rahimić vom Platz. 80 Minuten in Unterzahl zu bestreiten reicht in den seltensten Fällen einer Mannschaft zum Sieg. Schon gar nicht der izlase, die ohnehin als Außenseiter ins Duell gegen Bosnien-Herzegowina ging. Das erste Treffen im Rahmen der WM-Qualifikation hatten die Rot-Weiß-Roten in Zenica 1:4 verloren. In Riga sollte es noch schlimmer kommen. Bis zur Halbzeit hielt der Abwehrriegel der Gastgeber. Was dennoch aufs Tor kam, wehrte Andris Vaņins ab. Doch in der zweiten Halbzeit war auch er machtlos. Es trafen Senad Lulić, Vedad Ibišević, Haris Medunjanin, Miralem Pjanić und Edin Džeko. 5:0 hieß es am Ende.

Aleksandrs Starkovs, Trainer der lettischen Fußball-Nationalmannschaft, hatte in den letzten Jahren wenig Fortune, Foto: Papuass auf Wikimedia Commons, Lizenz

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