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Münster, 23.3.2017
Russen akzeptieren die Öffnung des lettischen Gasmarkts PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 12. Dezember 2015 um 14:52 Uhr

Wirtschaftsministerin Reizniece-Ozola nach Treffen mit Gazprom-Vertretern optimistisch

Wirtschaftsministerin Reizniece-OzolaAuch wenn es in Paris um „Dekarbonisierung“ ging – ohne Fossiles, insbesondere ohne Gas, könnten Letten derzeit nur mit Schüttelfrost, blauen Flecken und zahlreichen Kälteopfern überwintern. Gaskraftwerke erzeugen die Fernwärme für die großen Wohnblocks. Der Brennstoff dafür strömt aus Russland. Gazprom beliefert Lettland über eine separate Leitung. Der russische Energieriese hat eine große Macht über Lettlands Heizungen. Er ist auch am lettischen Versorger Latvijas Gāze mit 34 Prozent des Aktienkapitals beteiligt hinter Eon Ruhrgas mit 47,23 Prozent. Doch der deutsche Konzern will sich aus dem lettischen Markt zurückziehen. Letten sind wie andere Osteuropäer bestrebt, die einseitige Abhängigkeit von russischen Lieferungen zu verringern. Derzeit bereitet der Wirtschaftsausschuss für die Saeima eine Gesetzesnovelle vor, um den Gasmarkt des Landes ab dem 3.4.2017 zu öffnen. Die lettische Wirtschaftministerin Dana Reizniece-Ozola lud dazu am 11.12.2015 eine Gazprom-Delegation zum Gespräch. Die Russen zeigten sich im Prinzip einverstanden, nur über die verlangte Aufteilung von Latvijas Gāze bestehen noch Meinungsverschiedenheiten.

Foto: "Dana Reizniece-Ozola 2014" by Saeima - https://www.flickr.com/photos/saeima/14172796252/. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons

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Lettland: Arbeiter von Metalurgs Liepāja beklagen sich über neue Unternehmensführung PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 15. August 2015 um 00:00 Uhr

Elektrohochofen in BetriebPietiek.com veröffentlichte am 3.8.2015 einen offenen Brief von "ehemaligen und noch beschäftigten Mitarbeitern" der KVV Liepājas Metalurgs. Dieses Stahlwerk, der größte Arbeitgeber Liepājas, steckt seit über zwei Jahren in Schwierigkeiten. Im Frühjahr 2013 berichteten die Medien von der Insolvenz, Metalurgs konnte seine Stromrechnungen nicht bezahlen. Der Staat hatte zuvor für einen Kredit gebürgt, den das Werk für einen neuen Schmelzofen benötigte. Im September des letzten Jahres verkaufte der Insolvenzverwalter das Unternehmen an die ukrainische KVV Group. Die neuen Eigentümer machten Hoffnung, dass die Produktion bald wieder beginnen werde. Doch erst im Mai 2015 wurde der Schmelzofen in Betrieb genommen. Schon nach wenigen Wochen wurde die Produktion wieder eingestellt. Die Betriebsleitung klagte über zu hohe lettische Schrottpreise. Altmetall ist das Rohmaterial des größten Betriebs von Liepāja, der vor allem Stahl für die Bauindustrie herstellt. Mitarbeiter, die längst woanders einen Job gefunden hatten und zurückgekehrt waren, wurden erneut entlassen. Im Brief wenden sich die ehemaligen oder noch Beschäftigten, deren Namen nicht bekannt sind, an Staatspräsident Raimonds Vējonis, Saeima-Vorsitzende Ināra Mūrniece, Ministerpräsidentin Laimdota Straujuma, an Ministerien und Fraktionen. Die Metallarbeiter bezeichnen die Übernahme durch die neuen Investoren als "fatalen Fehler", kritisieren zudem die Regierung und die Medien. Die Unternehmensleitung weist die Vorwürfe zurück.

Ein Elektro-Hochofen, Foto: „Fotothek df n-08 0000383“ von Deutsche Fotothek‎. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons.

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AHK zeichnet baltische Software-Unternehmen aus PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 06. Juni 2015 um 00:00 Uhr

PR-Text der Deutsch-Baltischen Handelskammer

Aivars LokmanisDie Deutsch-Baltische Handelskammer (AHK Baltische Staaten) hat gleich zwei erfolgreiche IT-Unternehmen in Lettland und Litauen mit dem Preis der Deutschen Wirtschaft 2015 ausgezeichnet. SWH Sets (Lettland) und Baltic Amadeus (Litauen) erhielten die Auszeichnung für ihre erfolgreichen Exportstrategien, mit denen sie auch in Deutschland um Partner werben. „Dies zeigt die Bedeutung und Reife dieser Branche in der baltischen Region“, sagt Thomas Schöllkopf, Präsident der AHK. „Gerade in Lettland und Litauen bietet die IT-Branche Lösungen von internationaler Spitzenklasse.“ Die AHK verleiht den Preis der Deutschen Wirtschaft jährlich an engagierte Unternehmen in Estland, Lettland und Litauen, die durch besondere Leistungen hervorstechen.

Geschäftsführer Aivars Lokmanis nahm für seine Firma SWH Sets den Preis in Empfang, Foto: Kaspars Garda

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