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Münster, 24.5.2017
Liepājas Metalurgs produziert weiterhin Verluste - Stahlwerker verlieren erneut ihren Job PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 30. Mai 2015 um 00:00 Uhr

Leere alte WerkshalleLiepājas Metalurgs ist der größte Arbeitgeber in der ehemaligen Industriestadt Liepāja. Anfang des vorletzten Jahres konnten die Stahlwerker ihre Rechnungen und den Kredit nicht mehr bezahlen, für den die Regierung gebürgt hatte. Sie leitete das Insolvenzverfahren ein und fand im ukrainischen Unternehmen KVV Group einen Interessenten, der bereit war, für Metalurgs 107 Millionen Euro zu zahlen. Die neuen Besitzer zeigten sich optimistisch und kündigten Investitionen an. Anfang Mai 2015 nahmen die Stahlwerker den Elektro-Schmelzofen wieder in Betrieb. Doch vor wenigen Tagen kündigte die KVV-Führung an, die Produktion zu drosseln und Arbeiter zu entlassen. Sie will mit der Regierung über die Strompreise verhandeln, die das Geschäft angeblich unrentabel machten. Kritiker glauben, dass die KVV-Manager den schwierigen Weltmarkt unterschätzt haben, auch Wirtschaftsministerin Dana Reizniece-Ozola äußert sich skeptisch.

Leere Werkshalle aus sowjetischer Zeit - der ehemaligen Industriestadt Liepāja geht die Arbeit aus, Foto: LP

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Lettischer Fisch auf chinesischen Tellern - Lebensmittelproduzenten suchen neue Exportmöglichkeiten PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 28. Mai 2015 um 00:00 Uhr

Ein melkendes MädchenEU-Sanktionen und russische Wirtschaftskrise bereiten lettischen Lebensmittel-Produzenten Probleme. Besonders Fischverarbeiter und Molkereien sind betroffen. Für sie waren Russen wichtige Abnehmer ihrer Ware. Seit der Ukraine-Krise vermiesen Rubelabwertung und Importverbote die Geschäfte. Das lettische Landwirtschafts-Ministerium bemühte sich, China als neuen Absatzmarkt zu gewinnen. Die Arbeit war erfolgreich. Die Chinesen gestatten den Letten, ihre Ware zu liefern. Allerdings warnen lettische Hersteller vor übertriebenen Erwartungen.

Foto: "MilkMaid" by Jonathunder - Paša darbs. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

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AHK Baltische Staaten: Trotz Ukraine-Krise positive Aussichten - Deutsche Unternehmer sehen gute Chancen im Baltikum PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 30. April 2015 um 00:00 Uhr

Pressekonferenz der AHKPR-Text der Deutsch-Baltischen Handelskammer, Riga, 21.04.2015

Deutsche Unternehmen glauben trotz des Russland-Konflikts weiterhin an gute Perspektiven auf den drei baltischen Märkten. Neun von zehn der deutschen Investoren geben in einer aktuellen Umfrage der AHK Baltische Staaten an, dass sie heute wieder in die Region investieren würden. 96 Prozent der von der Deutsch-Baltischen Handelskammer für Estland, Lettland und Litauen (AHK) befragten deutschen Unternehmer in Estland würden sich derzeit wieder für ihr Gastland als Investitionsstandort entscheiden. In Lettland sind es 82 Prozent und in Litauen 93 Prozent. „Diese Einschätzung ist über die vergangenen zehn Jahre konstant geblieben“, kommentiert AHK-Präsident Thomas Schöllkopf: „Auch die Einschränkungen aufgrund der russischen Sanktionspolitik können die dauerhafte Attraktivität der baltischen Standorte nicht brechen. Alle drei Werte sind im Vergleich zu 2014 in diesem Jahr sogar noch leicht gestiegen.“

Pressekonferenz der Deutsch-Baltischen Handelskammer (AHK) zu ihrer Umfrage, Foto: AHK

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